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Hektisches Fährten
#1
Mein Rüde ist sehr hektisch beim fährten.
Wie bekomme ich Ruhe darein ??

Grüße
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#2
Vermutlich wird keiner wirklich weiterhelfen, wenn Du nicht näher erläuterst, wann er hektisch wird, was Du wie aufgebaut hast, ob er es schon immer getan hat und ob Du es überhaupt schon mal im Griff hattest. Hat er Stress mit Dir, macht ihm Suchen Spass, frisst er usw.?

VG
Anja
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#3
Genau... da müssen mehr Infos rein
Wie wurde er aufgebaut, was kann er überhaupt, wie alt, wie viele Fährten, welche Korrekturen wurden angewandt mit welchem Ergebnis, welche Rasse, wie äussert sich die hektik, wofür sucht der Hund?

Den versteckten Knopf für "ruhiges Fährten" verrät Dir hier keiner.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#4
Wie ich Deiner HP entnehme, betreibst Du seit 13 Jahren Hundesport. Es müßte dann aber klar sein, das solche Pauschalanfragen wenig ergiebig sind.
Wenn nichts zum Alter, dem Aufbau und dem aktuellen Ausbildungsstand genannt wird, wird da wohl nichts mehr kommen.
Ich denke aber, wenn das Thema brennen würde, hättest Du Dich auch schon gemeldet.
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#5
ich klink mich mal hier ein, da ähnliches Problem.
Infos Hund 4 Monate, blutiger Anfänger
angefangen in jeden tritt ein Futterstück gelegt. Jetzt wo er es so halbwegs kapiert hat weiß er das es was zu fressen gibt und zieht wie ein Verrückter an der Leine. ist dann mehr ein ablaufen als ein suchen.
Mach meistens drei kurze ca 20 Schritte lange " Fährten" und in jeden Tritt Futter


Gruß Karl Heinz
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#6
Was lernt ein Hund auf 20Schritte???? Das sind keine 10m!
Bevor irgendein richtiger Lerneffekt einsetzt, ist die Fährte schon zu Ende.....
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


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#7
Fonzo,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25511-Hektisches-Fährten/?postID=174913#post174913 schrieb:..........Jetzt wo er es so halbwegs kapiert hat weiß er das es was zu fressen gibt und zieht wie ein Verrückter an der Leine. ist dann mehr ein ablaufen als ein suchen.
Gruß Karl Heinz

Mal nur als Grundidee: er soll nicht Futter suchen sondern eine Fährte.
Das Grundlegende Erlebnis - beschädigter Untergrund ist interessant/ nicht beschädigter Boden uninteressant - hat er gar nicht gemacht.
Hilfreich könnte - vor jeder Geraden - ein Aufbau über Futterquadrate ala Marco Dreyer sein. Das beinhaltet aber auch, dass Du den Hund n i c h t sperren darfst , wenn er rausgeht. Der kommt von alleine zurück - früher oder später.Der Hund muß die o.a Erfahrung selber machen, dass beschädigter Boden interessant ist.
Alternativ kannst Du auch mit Futterreduzierung arbeiten - dann aber strikte Tempokontrolle.
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#8
Ich arbeite auch nach dem System von Marco und finde das funktioniert hervorragend, allerdings kam bei
meinen Trainingseinheiten kein Quadrat vor ...
Der Welpe wurde erst auf das Geschirr konditioniert, musste lernen auch unter Ablenkung sich nur auf mich zu konzentrieren usw
Die ersten Fährten waren dann Kreise mit 4M Durchmesser auf Wiese mit kleinkrümeligem Trockenfutter in jedem Tritt, am Ende eine kleine
Dose die ab dem ersten Mal liegend verwiesen werden musste(muss man vorher dem Hund beibringen)
Den Kreis haben wir gemacht bis Suchtempo Konzentration Intensität und Ablenkung in Ordnung waren und dann kam erst
der nächste Schritt...
lg
feuerteufel
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#9
@ feuerteufel
mea culpa ! Bitte um Nachsicht. Altersbedingte Fehlleistung.
Ich hatte, irrtümlich, das Quadrat Marco zugeordnet. Tatsächlich findet es Erwähnung bei Carsten Herglotz in der SV - Akademie.
Ändert aber nichts am guten Ansatz mit Geschirr und Kreisfährten nach dem System von Marco. Insbesondere die Kreisfährten haben einen interessanten Ausbildungsansatz.
Wobei - nach meiner unmaßgeblichen Meinung - die Modelle einzelner Koryphäen immer nur Anregungen sein können.
Wichtig ist in meinen Augen, dass die gewählte Methode zu Hund + Führer passen muss.
Oft ergibt sich auch, dass man sich ergänzende Elemente Einzelner zu eigen machen muss + eigenes Gehirnschmalz.
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#10
danke Burkhard, das spricht mir aus dem Herzen. Ich hatte zum Glück oder war einfach Ausbildung ;-) noch keinen Hund der über die Fährte "gerannt" ist oder hektisch war. Ich habe immer mit kurzer Leine von Welpe an gearbeitet und gar nicht erst den Hund ziehen lassen. Allerdings kannten meine alle von zu Hause den Begriff "such" schon. Hier habe ich einfach mit Futter gearbeitet. Nase auf den Boden, dann findest Du was und das mit SUCH verknüpft. So haben sie schon von klein an gelernt intensiv zu "Suchen". Das hat sich dann auf der Fährte bezahlt gemacht. Außerdem arbeite ich nicht mit extrem viel Futter, sondern bin da geizig. Natürlich am Anfang sehr viel zum Lernen, aber es muss nicht immer Tapper für Tapper sein, aber immer versetzt in den Fussstapfen liegen. So mache ICH das. Außerdem habe ich Vor- und Nach der Fährte Rituale eingebaut, die ich IMMER mache. So haben meine Hunde gelernt, erst nach Auflösungszeichen, "Fährte beendet", darf die Nase weg vom Boden und gespielt oder sonst was gemacht werden. So wollen meine auch bis zum Ende suchen. Was ich immer wieder beobachtet habe ist, dass gerade von Hundesportler mit viel Bestätigung ganz am Ende der Fährte arbeiten (also das Ende "Hochwertig" machen), ziehen die Hunde extrem und auch wenn immer mit viel Futter gearbeitet worden ist. Das ist natürlich nur meine subjektive Wahrnehmung und ich kann damit durchaus falsch liegen.

Angelika
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