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Burkhard.. bin von der Eingangsfrage ausgegangen ..und nein konnte ich nicht herauslesen das es sich um die Fährte handelt..
Was mich halt Interessiert ist.. aus welcher Trieblage heraus man eventuell Gejaule-Quitschen um-konditionieren kann .. wenn man reflektiert, in welchen Bereichen der Arbeitsaufnahme der Hund eben weniger Emotional reagiert..dieses dann auf die UO projeziert und dort neu ansetzt. Meistens hat der HF in den Bereichen wo der Hund Stress macht, ja auch Stress und verhält sich dementsprechend schon vorher anders, da er weiß das jetzt Theater angesagt ist.. Verändern von Struktur auf dem Weg zur Übung kann ja manches mal schon Abhilfe schaffen..
Gruß Steffi ...
Steffi Arpe,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25471-Quietschen-Jaulen-Bellen-während-der-UO/?postID=174090#post174090 schrieb:. Verändern von Struktur auf dem Weg zur Übung kann ja manches mal schon Abhilfe schaffen..
Das und eine ruhigere Arbeit meinerseits machen es inzwischen möglich, einen annehmbaren Zulauf zu realisieren. Anfangs habe ich wohl zu sehr den Gehorsamsgedanken in den Vordergrund gestellt. Heute liegt das Augenmerk auf Gehorsam, Kooperation und Harmonie.
In der Fährte ist er dann immer sehr focussiert.
Der erwähnte DSH hat ne andere Baustelle, er wird am Gg. jiffelig. Stress dürfte hier das Problemfeld sein. Da ist der HF aber auf einem interessanten Weg, um eventuell aus der Nummer raus zu kommen.
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Maliman,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25471-Quietschen-Jaulen-Bellen-während-der-UO/?postID=174083#post174083 schrieb:Die lautäußerungen sind in dem Fall dann ein Ventil um "Druck" abzulassen
um zu verhindern das der Teekessel in die Luft fliegt. Hi Alex,Helmuts Triebtopf ist ein gutes Beispiel.Stell dir vor,im Zulauf werden permanent 100 Kubik zugeführt und vorne gehen nur 50 Kubik raus.
Und jetzt stell dir vor,es gibt im Zulauf keinen Absperrhahn.Selbst wenn du den Auslass zuhälst,gehen dir irgendwann die Dichtungen fliegen.
Was ich sagen will,unterliegen wir nicht inzwischen dem wohligen Glauben,das man jeden Hund so formen kann,das es nur das Wissen um den richtigen Weg ist,alles,aber auch alles in den griff zu bekommen?
Ich kann das Gerede nicht mehr hören,was man alles machen kann,versäumt hat und oder falsch sieht,........
Es gibt immer mehr Hunde mit diesem Problem,nur,die meisten werden nicht auf der DM geführt.
LG Heinz
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Steffi Arpe,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25471-Quietschen-Jaulen-Bellen-während-der-UO/?postID=174087#post174087 schrieb:Gibt es ähnliche Erfahrung auch aus der Fährte?.. Noch nie gesehen....es sei denn bei schlecht ausgebildeten "Galoppern"...aber im Schutzdienst gibt es etwas ähnliches, merkwürdigerweise oft bei "lauten" Hunden! Sie können sich nicht im "bellen" nach dem Ablassen kontrollieren und zeigen unerwünschtes Verhalten....vielleicht auch ein Grund, dass "Aus Sitz" so modern geworden ist und das manche der "hypermodernen" Ausbilder keine Konflikte mehr im Bellen haben wollen und nur noch Spielerchen machen :whistling:
Das Problem ist, dass es immer mehr auftritt...erst bei den RS, dann späater bei den Malis und heute auch vermehrt bei DSH verschiedener "spezieller" Linien! Ein Problem dieses zu fixen sehe ich darin, dass man Genetik nicht mit Ausbildung kompensieren kann.....oder nur in begrenztem Maß!
beste Grüße
Uwe
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Hm, ich denke es gibt verschiedene Intessionen der Hunde, die aber oft nur als das eine oder andere bezeichnet werden (Nicht warten können, oder Triebjankee)
Ein Hund der arbeiten möchte, und seine Aufgabe kennt, aber nicht 100 % den Triebwechsel erlernt hat und noch Konflikte hat
Ein Hund der bei jedem Komanndo, stimmlich aktiv wird, kann übermotiviert sein oder eine zu starke Einwirkung mit dem Kommando verknüpfen, das er schon "vorgreift"
Ein Hund der Trieb-Zwang-Trieb nicht oder noch nicht umsetzt
Ein Hund der nervlich überlastet ist.
Eine andere Art von Beschwichtigen.
UND, mal eine Frage an die meisten mit Stimmbegabten Hund, Wann,... zur welchem Zeitpunkt versucht Ihr euren Hunden das Kommando "Ruhe" beizubringen?
Laut meinen Erfahrung auf den Hundeplätzen wird das Kommando RUHE immer dann total uneffektiv (versucht)zu lehren, nämlich dann wenn der Hund schon schreit.
Habt Ihr schon mal jemanden gesehen, der seinem Hund der Ruhig ist, das Kommando beibringt und Bestätigt ;-)) das wäre mal ein Lerneffekt, man könnte es später sogar absichern.
tschöö mit ö
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Claudia Ph.,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25471-Quietschen-Jaulen-Bellen-während-der-UO/?postID=174097#post174097 schrieb:Ein Hund der arbeiten möchte, und seine Aufgabe kennt, aber nicht 100 % den Triebwechsel erlernt hat und noch Konflikte hat
Ein Hund der bei jedem Komanndo, stimmlich aktiv wird, kann übermotiviert sein oder eine zu starke Einwirkung mit dem Kommando verknüpfen, das er schon "vorgreift"
Ein Hund der Trieb-Zwang-Trieb nicht oder noch nicht umsetzt
Ein Hund der nervlich überlastet ist.
Eine andere Art von Beschwichtigen. Du hast noch 1. Hund vergessen...der für den Sport genetisch und / oder durch Aufzucht nicht mehr wirklich geeignet ist, weil "weichgespült" und völlig "Triebblind" durch 1 Million positive Bestätigungen ohne je zu lernen auch Grenzen zu aktzeptieren. Bei den durch Aufzucht falsch gepolten kann man es reparieren.....allerdings redet da heute niemand mehr drüber...die genetischen kann man leider nicht umformen! Aber da findet sich auch noch ein Prophet...wartet nur ab!
Claudia Ph.,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25471-Quietschen-Jaulen-Bellen-während-der-UO/?postID=174097#post174097 schrieb:UND, mal eine Frage an die meisten mit Stimmbegabten Hund, Wann,... zur welchem Zeitpunkt versucht Ihr euren Hunden das Kommando "Ruhe" beizubringen? Ich habe mal vor etlichen Jahren solch einen zurück bekommen....völlig überdreht durch Triebspiel und falsche "moderne" Ausbildung! Er war laut und wenn der HF ihn dann maßregeln wollte, ging das Tierchen ihm an die Wäsche.
Habe das durch entsprechende Grenzen setzen, ohne viel Zwang, aber mit Respekt und Konsequenz relativ schnell repariert bekommen und es wurde ein brauchbarer Hund :whistling:
beste Grüße
Uwe
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Genetische Veranlagung ? .....interessant....
aber wie soll man dies bei der Suche nach einem "Welpen" filtern können? Steht ja nirgends geschrieben : Hund jiffelt, schreit, jault , quietscht bei der Arbeit ?(
Und wenn es nicht grade ein Hund nach dem "Weltmeister" sein soll, hat man nicht oft Gelegenheit, sofern die Elterntiere nicht in unmittelbarer Nähe stehen, Jene bei der Arbeit zu beobachten, bzw. sich Prüfungen anzusehen....
Also.....ich hatte wohl super Glück mit meinem.....
und naja....er hat das "pst...still" Zuhause gelernt.
Sehr verfressen....und als kleiner Pimpf am jodeln wenn es Futter gab. Erst habe ich dem keine Beachtung beigemessen.( Freude meinerseits einen "Futtergeier" zu haben )
Aber als er dann draußen mit Grunz- und Qietschlauten beim Futtertreiben einsetzte, habe ich sofort damit aufgehört. Es dann Zuhause an der Wurzel des Übels abgestellt.
Inzwischen hat er gelernt, sich zu kontrollieren.....und kann auf Kommando ruhig sein, bzw. versucht er gar nicht mehr zu fiepen....
Somit denke ich, daß es gut ist, dieses Verhalten sofort abzustellen, am besten in häuslicher Umgebung, und nach Möglichkeit "Ruhe" entsprechend zu konditionieren. Am besten natürlich ohne Zwänge. Aber wo fängt Zwang an?
Man kann doch auch schon verbal Zwänge setzen.....dann wäre ja das Fiepen vielleicht eine stimmliche Reaktion auf verbalen Zwang ? "RUHIG" ?
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Hi Uwe,
ja stimmt, da gibt es auch eine Genetische Komponente, die habe ich aber bewußt weggelassen, da ich keine unendliche Disskusion über Blutlinien führen wollte, wir als Züchter haben uns damit befasst und versucht möglichst viele Informationen darüber zu bekommen, es ist schwer aber es geht.
Und Feuerzahn, das kann man auch machen, wenn man auf der Suche nach einem Welpen ist, und nicht auf dem reichhaltigen Welpenmarkt, einfach los rennt und nach bekannten Namen sucht.
Wir fahren hunderte km zu Sichtung und Auswahl des Deckrüdens, schauen uns Geschwister oder Nachkommen an, ja kostet Zeit und Geld, Aber ich finde, das ist das Maß an Verantwortung was ich geben muß wenn ich DSH züchte und eben auch wenn ich einen passenden DSH für mein Leben finden will.
Eingie Hundler haben begriffen das Verhalten direkt abzustellen, genau wie Feuerzahn beispielsweise beschreibt, oder bei einem "Gebrauchten" Hund wie UWE, wobei das bei dem "gebrauchten" deutlich schwieriger ist als bei einen "unbeschriebenen "Welpen.
Aber es ist immernoch so, das die Hundefüher das garnicht mit bekommen, denn es ist nicht!!! so das der Hund zack ab heute lauthals schreit, er hat vorher schon lange angezeigt, das er so ein " schlauer Typ" ist ;-) und da wurde nichts abgestellt, sogar unbewusst bestätigt.
Wenn ein Hund lauthals schreit wenn er auf den Platz zum Schutzdienst kommt, Kommunikation kaum möglich ist zum Helfer, und per Handzeichen "so wie immer" vereinbart wird, und dann die Peitsche knallt,...wer hat da das Gehirn aus und die Lampe an?
Wenn ein Hund zum Apportholz Abholung geführt wird und er jappst, wenn man es in die Hand nimmt bellt er, warum wirft man es dann trotzdem weg?
und so weiter rund so weiter.
Ich muß wissen was ich will und was nicht, und ich muß einfach meine Sinne forcusieren auf Anzeichen oder Vorzeichen, wenn ich das nicht tue muß ich Kompromisse eingehen oder damit leben....Grins und so einen Hund dann auf der VDH führen,...lächel na und, der Hundeführer kann damit wohl sehr gut leben.
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Claudia Ph.,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25471-Quietschen-Jaulen-Bellen-während-der-UO/?postID=174118#post174118 schrieb:Und Feuerzahn, das kann man auch machen, wenn man auf der Suche nach einem Welpen ist, und nicht auf dem reichhaltigen Welpenmarkt, einfach los rennt und nach bekannten Namen sucht.
Wir fahren hunderte km zu Sichtung und Auswahl des Deckrüdens, schauen uns Geschwister oder Nachkommen an, ja kostet Zeit und Geld, Aber ich finde, das ist das Maß an Verantwortung was ich geben muß wenn ich DSH züchte und eben auch wenn ich einen passenden DSH für mein Leben finden will.
das ist wohl wahr......ich habe nach meinem Rüden fast 2 Jahre gesucht.....und habe mich von einer Züchterin ( welche leider selber keinen Wurf mehr plante) meines Vertrauens begleiten lassen. Ich muss allerdings zugeben, daß mir das "Quietschen" als genetischer Faktor gar nicht so bewusst war.
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das es eine genetische komponente gibt ist jedem klar und darauf möchte ich gar nicht eingehen. das haben schon andere erkannt und die steuern offensiv dagegen, zum glück. (vor allem züchter)
feuerzahn,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25471-Quietschen-Jaulen-Bellen-während-der-UO/?postID=174053#post174053 schrieb:Meinen Beobachtungen nach wird eingewirkt in jeder erdenklichen Form.....
löst aber das Problem nicht wirklich....bei den Meisten verstärkt es sich nach entsprechender Einwirkung. darüber muss man sich im klaren sein, ein negativer reiz erzeugt auch energie oder motivation, der kessel wird so noch mehr unter druck gesetzt, der konflikt noch verstärkt, eine (gewalt) spirale ohne ende.
bei älteren hunden gibt es dann noch eine lernfixierung durch konflikt. diesen hunden ist nicht mehr zu helfen, die sportliche karriere ist zu ende, man sollte sich überlegten aufzuhören, besonders um dem tier nicht weiter zu schaden und unschöne bilder auf dem hundeplatz zu vermeiden.
den jungen hunden die dazu neigen, kann noch geholfen werden. man lernt den hunden ganz bewußt das sachlichkeit oder passivität zum erfolg führt, und nicht das blöde durchdrehen. anstatt aktivität zu bestärken unterlegt man sie leicht negativ, dafür bestärkt man sachlichkeit und/oder passivität (und zwar mit zuwendung (lob) nicht mit primär verstärkern), und damit fängt man am besten zuhause an, nicht gleich auf dem hundeplatz.
dieser lernprozess dauert, und es gehört eine gehörige portion disziplin dazu das lange genug durchzuhalten. leider ist man von den üblichen bildern der oft praktizierten ausbildung geprägt, da führt schon jedes ansatzweise gezeigte verhalten zum triebziel, zur bestätigung, zum erfolg. das futtertreiben ist z.b. so eine unart, oder das immer noch praktizierte trieb machen des helfers um den hund in stimmung zu bringen. nicht das drängen zum ziel sollte bestärkt werden, sondern das sich im trieb zurück zu nehmen, nicht als reaktion auf einen negativen reiz (bestrafung) sonders aus der gemachten erfahrung des hundes, das das der weg ist, erfolgreich zu sein.
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