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Verhaltensfrage
#51
moin zusammen,

wahrscheinlich hängt diese skepsis damit zusammen, dass man dieses "problem" oder die bewältigung eines solchen immer aus der sicht eines ipo-lers betrachtet. man kann das nach farbenlehre bearbeiten, oder hoffnungen im hund erzeugen, learnung by doing nennen, nepopo oder sich alles aus büchern ziehen...

aber diese "problem" ist ja nicht nur ein problem eines gebrauchshundes mit schutzhundeigenschaft. den meisten von uns begegnet sowas durch andere hunde ständig.

es gibt auch andere personen, die sich damit beschäftigen, hier ganz andere wege gehen. wenn man sucht, dann wird man die auch finden.

ipo ist nicht die königdisziplin der hundeausbildung. im gegenteil, manche hunde führen oftmals ein sehr tristes leben, weil man zu arrogant ist sachen anzuerkennen oder sich damit auseinander zu setzen, die so gar nicht zu einen gebrauchshund passen dürfen.

aber hund ist nunmal hund.

gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#52
wenn ich ehrlich sein soll, mir war das viel zu viel Theoriegeschwalle mit dem ich nur bedingt was anfangen konnte - ohne jetzt explizit Jemanden nahe treten zu wollen. Bis jetzt bin ich im Alltag gut damit gefahren, was ich wollte positiv zu belegen und was ich nicht wollte negativ zu verstärken oder zu belegen. Hier habe ich halt nach Schwarz/Weiß-Verfahren meine Hunde Sozialisiert und im Alltag integriert.

Im IPO-Sport und deren Ausbildung gibt es ganz andere Feinheiten, die mit meinem Alltagsgeschehen NICHTS zu tun haben. Meine Hunde unterscheiden HUPLA (Hundeplatz) und die Arbeit dort und Zuhause. Die meisten Hunde tuen das, davon bin ich überzeugt. Deshalb ist Alltag, Alltag und Hupla, Hupla.

Je klarer die Hunde im Alltag Sozialisiert und Integriert sind, um so besser ist das natürlich auch im IPO-Sport, wo man ebenfalls einen souveränen Hund benötigt. Trotzdem möchte ich gerne unterscheiden, zwischen dem allgemeinen Gehorsam, den jeder Hund haben sollte und der Ausbildung auf dem Hupla für Gebrauchshunde-Eigenschaften, den nicht jeder Hund braucht oder benötigt (kleine Hunderassen z.B.).

Hoffe das war verständlich und nicht so theoretisch ;-)

Angelika
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#53
Moni-Ronja,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165663#post165663 schrieb:Also ich verstehe es auch nicht. Ich bin auch der Auffassung, das der Hund für Fehlverhalten bestätigt wird und dadurch eine Verhaltenskette entsteht.
Aber ich bin gespannt, ob diese Variante funktioniert bei diesem Hund, da ich ja auch nicht weiß aus welchem Grund / Verhalten dieser Hund so ein Verhalten zeigt.

hallo moni-ronja

es gibt hier doch schon eine verhaltenskette von unerwünschten verhalten. und die ist selbstbelohnend, also für den hund kein fehlverhalten. der hf konnte den hund bis dato nicht aus dieser kette, wenn das erste glied erstmal gegriffen hat, herausholen. selbstbelohnung ist hier das entscheidende. der auslösende reiz ist bekannt.

so, wie es aussieht, hat der hf jetzt ein zwischenglied in diese etablierte verhaltenskette einsetzen können, bzw. etwas, was den bekannten ablauf stört. das folgeglied greift nicht mehr. faktor selbstbelohnung weicht der kontrollierbaren belohnungsform.

kontrolliert der hf die belohnungsform, so kann er verhalten manipulieren. somit ist er in der lage weitere glieder in diese kette einzufügen und weichen zu stellen. der hund selbst beginnt zu meinen die situation zu kontrollieren, bzw. fordert eine andere form der bestätigung, als vorher. und darüber veränderst du auch stimmungen im hund, bzw. dessen aufnahmefähigkeit.

gruß reinhard
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#54
Danke,

auf den Punkt gebracht.
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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#55
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165672#post165672 schrieb:moin zusammen,


ipo ist nicht die königdisziplin der hundeausbildung. im gegenteil, manche hunde führen oftmals ein sehr tristes leben, weil man zu arrogant ist sachen anzuerkennen oder sich damit auseinander zu setzen, die so gar nicht zu einen gebrauchshund passen dürfen.

aber hund ist nunmal hund.

gruß reinhard
Autsch!!!

Und wie kommst du jetzt von einer normalen Erziehungsfrage im Alltag ( Ausgangsthread) zum IPO Sport? Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun und sind 2 Paar Schuhe.
LG Simone Krüger :hallo:
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#56
Weil Vorschläge teilweise gleich ad absurdum gestellt werden, obwohl sie sich woanders bewährt haben...

Sie passen so einfach nicht ins eigene Selbstverständnis von Ausbildung.

Ich für meinen Teil habe alles dazu geschrieben und werde weiter verfolgen, wie sich das Thema bei diesem Hund in der Zukunft entwickeln
wird.

Ab ab jetzt bin ich raus. Sonst muss ich noch erklären, warum ich gerne ipo mache.

Gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#57
Hund 15monate alt zeigt aus meiner sicht in der aufgezeigten Umgebung Unsicherheit bei der Begegnung von fremden Personen,läßt sich weder verbal noch uber triebverhalten aus der Situation rausholen. so die Beschreibung.
jetzt frage ich mich,wieso soll er auf einen klicker reagieren.und warum sollte ich etwas aus meiner sicht negatives für mich, positiv für den Hund darstellen um dann erneut dagegen zu arbeiten.was für ein aufwand.
da ich auch von sehr viel wald umgeben bin, weiß ich das meine Hunde da auch etwas wacher unterwegs sind. Begegnungen sind auch sehr selten und haben eine andere Wertigkeit als wenn ich durchs Dorf laufe.
werd dir keinen tipp geben.kann aber mal aufzeigen wie ich das regel ohne zu so einem probl.zu kommen.
1.wenn ich im wald unterwegs bin fliegen Stöckchen und werden kienäpel duch die gegend geschoßen.
das mach ich um eine erhöhte Aufmerksamkeit zu erhalten und ist der erste schritt gegen das jagen.
erigbt gleichzeitig eine super abruf Bereitschaft.hier kommt dann noch ein platz rauf egal wo sich der Hund befindet,wird natürlich entfernungsmäßig aufgebaut.da rein positiv in hohen bereichen funzt das super.
Begegnungen sehen bei mir folgendermaßen aus.
der junge Hund wird rechtzeitig herangerufen angeleint und neben mir ins platz gebracht,ich warte am anfang bis die Begegnung soweit entfernt das sich die Aufmerksamkeit wieder zu mir wendet und dann gibt's das Stöckchen ach und da ich mit zwei Hunden unterwegs bin,die alte bekommt nur ein platz und fertig ist die suppe.setzt natürlich vorraus das man mit wachen augen durch die gegend läuft,aber ich meine das man es den Begegnungen schuldig ist das sie unbelästigt bleiben.
mfg erwin
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#58
@erwin, wir sind ja selten einer Meinung, aber das kann ich so voll und ganz unterschreiben.

Gruß nach Neuhaus
Angelika
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#59
Hallo Erwin,

da da muss ich dann doch noch mal was zu schreiben, diesmal als ipo-ler...

wenn das das so einfach wäre.

Das, was Chaco beschrieben hat, das ist Helfertreiben par excellence...

Der Wald ist der hundeplatz,die einzelne Person der Figurarant. Begonnen über Neugierde, Sorge bis hin zum Frust, was auch eben der Auslöser gewesen ist, bis hin zum jetzigen selbstbelohnender dominanten Verhalten...

fehlt nur noch der Punkt, wo der Hund zuhört. Und das macht sie jetzt eben über diesen Weg...

lernt er es hier, so freue ich mich schon auf den Schutzdienst.

signalkontrolle trotz des die Aggression auslösenden Reizes.

da gibt es viele, die das nicht im ipo hinbekommen.

Natürlich kann ich auch hier vorher mit einem Ball spielen oder ähnliches. Macht aber doch sowieso jeder in der uo auf dem selben Terrain.

Gehe ich mit meinem Hund im Schutzdienst auf den Platz, und ein einzelner Ball sorgt dafür, daß er den Helfer nicht mehr anguckt...

dann ist bei meinem Helfertreiben was falsch gelaufen.

aber nun bin ich raus.

gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#60
Neuhaus ???? gibt das die noch??????
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