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Claudia Ph.,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24621-Warum-wird-eigentlich-im-Aggressionstrieb-so-wenig-gearbeitet/?postID=165096#post165096 schrieb:Hier nun noch "meine" Deffinition von "WEHRTRIEB":
Ein Hund der sich im Werhtrieb ist, befindet sich in einem Überlebenskampf, heißt, er glaubt das sein Leben und seine Unversehrtheit in Gefahr ist, somit setzt er alle Energie ins Überleben, er hat einen enomen Stresspegel und Adrenalinaustoß, in diesem Zustand ist er nicht kontrollierbar oder steuerbar, somit gefährlich!
Deshalb hat für mich ein Hund der sich im Wehrtrieb befindet oder von Menschen im Wehrtrieb gearbeitet wird, Nichts!!! aber auch garnichts im Hundesport zu suchen, und die entsprechenden Menschen die wissenendlich Hunde in den Überlebenkampf drängen, sollten sich schämen, gelinde gesagt echt das Weite suchen.!! moin Claudia
von dem was du da beschreibst hat keiner irgendetwas geschrieben und macht heute bestimmt auch keinen sinn.trotzdem scheint es aber mehr zu geben als beute.
[quote='Claudia Ph.','http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24621-Warum-wird-eigentlich-im-Aggressionstrieb-so-wenig-gearbeitet/?postID=165096#post165096']Argression hat ebenfalls jeder Hund, allerdings ist das eine nicht veränderbare Größe, die nur mit dem Herranwachsen in den Hund Struktur und Form annimmt, und dann mit entsprechenden Alter, im Hund aktiviert werden kann, großer Vorteil: Argression ist dann immer abrufbar und ermüdet nie, aber die Größe und Intensitität lässt sich durch uns nicht verbessern, dieses Fixmaß gibt der Hund vor.
das ist schlichtweg nicht richtig
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Moin zusammen,
der Auslöser für Wehren und Meiden ist der selbe...
Ein Hund, der sich in der Auseinandersetzung überfordert fühlt und aus der Situation aussteigen will, dies aber nicht kann, erwehrt sich dann den Attacken des Gegners, so gut er eben kann.
Aber eigentlich gibt er auf.
So, aber, wenn ihm dann die Lernerfahrung sagt, Flucht nach vorne über das Beißen lößt das Problem, so wird er das machen. Diese Hunde fallen dann aber oftmals in den Nichtbeiß- oder Trennphasen auf. Und grade diese zeigen dann stark angelegte Ohren, reißen die Gardine bis Anschlag auf, speicheln stark und
sind hyperaktiv vor dem Helfer. Für mich kein Zeichen von großem Selbstbewußtsein.
Eher ein Zeichen von deutlichem Distress.
Diese Hunde sieht man nicht wenig im Sport, wie ich finde.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Ach ja, noch was dazu:
Hunde, die zum Beispiel von klein auf über nepopo gearbeitet werden, die kommen damit sehr gut zurecht.
gruß reinhard
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24621-Warum-wird-eigentlich-im-Aggressionstrieb-so-wenig-gearbeitet/?postID=165101#post165101 schrieb:Diese Hunde sieht man nicht wenig im Sport, wie ich finde.
Die von dir genannten Anzeichen könnten natürlich auch zumindest zum Teil von Konflikten kommen, die überhaupt nichts, oder nur zum Teil mit dem Helfer und Wehren gegen den Helfer zu tun haben. Und wenn der Hund dann nicht mehr weiß warum und woher der Einschlag kommt, sieht das auch bei den selbstbewussten irgendwann nicht anders aus.
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Ich kann nur mal eine Abhandlung über Aggression von Dr. Esther Schalke empfehlen.
Bei MIR hat das eine Weiche zu der Schiene gestellt, wie ich vorher Aggression mit allen seinen Ursachen, Körpersignalen und Auswirkungen gesehen habe.
Gruß reinhard
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24621-Warum-wird-eigentlich-im-Aggressionstrieb-so-wenig-gearbeitet/?postID=165101#post165101 schrieb:der Auslöser für Wehren und Meiden ist der selbe...
Ein Hund, der sich in der Auseinandersetzung überfordert fühlt und aus der Situation aussteigen will, dies aber nicht kann, erwehrt sich dann den Attacken des Gegners, so gut er eben kann.
Aber eigentlich gibt er auf.
So, aber, wenn ihm dann die Lernerfahrung sagt, Flucht nach vorne über das Beißen lößt das Problem, auch das hat mit arbeit im agressionsbereich nichts zu tun und zeigt sicherlich eine Überforderung dessen der sowas macht.
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Hallo Erwin,
ich habe nirgens geschrieben, daß die Arbeit über das Wehren gleichzusetzen ist mit der Förderung vom offensiven Aggressionsverhalten.
Ich habe mich eher darauf bezogen, daß es sehr wohl auch im Sport eine Schutzdienstausbildung gibt, die bewußt auf das Wehrverhalten
des Hundes abzielt.
Und hier erzeugt man hochaktive,
jedoch defensiv aggressive
Hunde.
Und auch das ist Aggressionsförderung.
Ob ich selbst das für sinnvoll halte, das steht auf einem anderen Papier.
und da im Sport ja die Ausbildung bewertet wird, und nicht der Hund, spielt es eigentlich gar keine Rolle, aus welcher Motivation der Hund das dann
macht, sondern eher, daß es hält und gut aussieht.
gruß reinhard
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24621-Warum-wird-eigentlich-im-Aggressionstrieb-so-wenig-gearbeitet/?postID=165106#post165106 schrieb:....und da im Sport ja die Ausbildung bewertet wird, und nicht der Hund.... Den muss ich mir einrahmen! :thumbsup:
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Gernot Wolkenstein
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Das ist zwar alles nur reinste Theorie, aber Aggressionsförderung? Die Theorie geht weiter. Aggression ist kein eigenständiger Funktionsbereich, da kann man nix fördern.
Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:
Drücken und Ziehen.
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moin alex,
natürlich ist das theorie, aber nur dahingehend, dass jeder hund hier von seinem typus verschieden ist. bei dem einen lößt ein reiz aggression aus, bei dem anderen ein anderer, bei dem einen gepaart mit sorge, bei dem anderen gepaart mit dominanz...
ich sehe es wie du, aggression selbst ist kein eigenständiger "funktionsbereich", aber er kann andere funktionsbereiche verstärken. und das läßt sich sehr wohl klassisch konditionieren. und dann wird aus der theorie praxis.
ich denke da z.b. an reizschwellenerhöhung/erniedrigung.
offensiv und defensiv kann man z.b. sehr gut in der objektbewachung beim ringsport sehen. einige hunde stehen da dominant über dem korb, suchen die auseinandersetzung mit dem figuranten, andere wiederumm vermeiden jeglichen blickkontakt zum ihm, drehen sich eher weg und sind trotzdem im anbiss mindestens genauso schnell wie der dominant auftretende hund...
gruß reinhard
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