Und warum soll ich den dann einen Helfer bezahlen, der sich laut Satzung zum Ehrenamt als Helfer wählen lässt ?
Wir machen hier ein Hobby und wenn sich Helfer nur noch nach dem Verein umschauen der ihnen man am meisten bezahlt dann sollten wir damit aufhören und spazieren gehen.
Der Helfer ist auch nur ein kleines Rad im Verein wie jeder andere im Vorstand.
Gib es denn heute noch Vereinstreue ?
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toto1710,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24603-Ausbildungsprobleme-ohne-Helfer-im-IPO-Sport/?postID=165215#post165215 schrieb:Wird ein guter Übungsleiter auch bezahlt ??
Gruss
Toto
das war deine frage!
der übungsleiter- ausbildungswart- abrichtewart wird in einem bestimmten turnus von den mitgliedern gewählt. er verfügt über die notwendigen sachkundenachweise und ist verantwortlich für eine tierschutzgerechte ausbildung, aber auch aus versicherungstechnischen gründen muß ein lizensierter übungsleiter während der schutzdienstes zugegen sein.
der schutzdiensthelfer wird von den mitgliedern nicht gewählt, er fühlt sich einfach in der lage und berufen diese funktion auszuführen. ob er dazu geeignet ist, also talent besitzt, das steht ersteinmal auf einem anderen papier. nun gibt es aber auch vereine, wo sich keiner berufen fühlt diesen posten einzunehmen. da aber ipo aus 3 abteilungen besteht, muß sich der verein eben überlegen, wie er denn seinen mitgliedern, die selbst den anzug nicht anziehen wollen, auch die möglichkeit des teils c zu bieten. also wird ein schutzdiensthelfer eingekauft, der in der regel mit seinem eigenen equipment arbeitet.
wenn ich als hf, der weiß, was er im schutzdienst mit seinem hund machen will, auf einen talentierten helfer treffe, der genau das umsetzen kann, was ich mir vorstelle, dann bezahle ich lieber dafür ein paar euro, als dass mein hund nur mal übers lappenwedeln ohne zielorientiertheit bespaßt wird.
das hat mit vereinstreue überhaupt nix zu tun.
spazieren gehen ist auch eine option...
gruß reinhard
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Also so ganz kann ich hier nicht mitgehen:
In den meisten Sportvereinen erhalten die Übungsleiter einen kleinen Obolus je Stunde oder Woche für Ihre Tätigkeiten, steuerfrei und nicht einer beruflichen Bezahlung entsprechend, aber sicher eine kleine Anerkennung. Warum sollte das bei einem Schutzdiensthelfer oder Übungswart im Hundeverein nicht auch möglich sein?
Der Übungsleiter im Sportverein ist sogar in allen Regularien extra als Ehrenamt tituliert - wo ist das Problem im Hundesport?
Dazu kommt dass oft genug sowohl Übungswarte als auch Figuranten eben gar nicht gewählt werden, sondern zusätzlich "einfach" tätig sind, weil es eben z.b. nur einen oder zwei gewählte Übungswarte als Amt im Rahmen der Vorstandschaft gibt, aber viel mehr, die in der Ausbildung unterstützen.
Ich denke es ist im Hundesportverein einfach nicht historisch üblich, daher tut man sich damit schwer.
VG
Anja
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hallo anja,
es ist schon ein unterschied, ob jemand eine spende des vereines, also aller seiner mitglieder, erfährt, oder ob es eine reghelmäßige zuwendung ist. ich weiß auch nicht, woher du die möglichkeit hernimmst, dass in der regel alle übungsleiter regelmäßige zuwendungen erhalten könnten?
das widerspricht dem TSCHG Paragraph 11. in sportvereinen gilt der nicht. die hundevereine müssen hier eben aufpassen, dass ihnen nicht gewerbsmäßige ausbildung nachgewiesen werden kann.
neu ist mir nicht, dass für den schutzdienst bezahlt wird. entweder direkt an den helfer oder an den verein, der darüber equipment kauft oder einen fremdhelfer auslöst.
tatsächlich ist auch oftmals der schutzdiensthelfer auch der übungsleiter. aber in den vereinen, wo das so ist, wird nicht der helfer bezahlt, sondern der schutzdienst. das geld kommt dem verein, also den mitgliedern zu gute. doch oftmals ist dann auch diese verquickung grund dafür, dass es keinen nachwuchs gibt. platzhirschsyndrom eben...
was jeder unabhängig von vorstandstätigkeit meint zu können, oder tatsächlich auch kann, dieses dann freimütig zur verfügung stellt, sich dies bezahlen läßt, oder oder oder. das ist doch was ganz anderes.
ich persönlich bin der überzeugung, dass ausbildung in teil c im verein nur dann funktioniert, wenn man ein gutes helferteam, also mindestens zwei hat, die sich verstehen, helfen und dafür sorgen, dass die eigenen hunde nicht zu kurz kommen. aber oftmals werden andere hunde über ihre eigenen gestellt. und dann ist eben feierabend.
gruß reinhard
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Ingo Hofsäß,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24603-Ausbildungsprobleme-ohne-Helfer-im-IPO-Sport/?postID=165189#post165189 schrieb:Und, liebe Naomi, wenn ich mir anschaue wie diese Jungs 2-3 mal die Woche auf dem Hundeplatz Deine und meine Hunde hetzen anstatt eine schöne Zeit mit ihren Freunden zu haben und sich dann auch noch hier als Fatzken bezeichnen zu lassen dann Frage ich mich echt warum manche sich das anturn.
Ingo, wenn sich jemand derart aufführt und meint man müsse ihm Füße küssen, damit er sich die Hetzhose anzieht, dann kann ich gerne darauf verzichten.
Ich brauche keinen Bubi der meint, er muss seine Komplexe ausleben, ich möchte jemanden der Spaß am Sport und Spaß an der Arbeit mit seinen Vereinskollegen hat. Auch für mich ist es Sport und ich muss es mir nicht geben, dass mich ein 19jähriger schwach von der Seite anmacht, nur weil er den Ärmel am Arm hängen hat. So jemand bekommt meine Hunde auch nicht zu hetzen, da muss sich keiner für mich undankbares Stück krumm machen.
Entweder man arbeitet zusammen auf Augenhöhe, oder man lässt es bleiben.
LG Raphaela
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Unser Helfer hetzt schon seit 20 Jahren bei uns. Er ist nicht Mitglied des Vereins und wird für sein tun bezahlt.
Gäste bezahlen bei uns 1,50€ pro Hund Hetzgebühr. Ausser sie sind fest zu einer Prüfung bei uns angemeldet. Dann ist der Schudi frei.
Unser Helfer ist zuverlässig, und vor allem im Umgang mit den Hundeführern klasse.
Ich kenne andere Vereine, mit technisch echt klasse Helfern........aber da würde ich niemals hingehen. Ständig werden die HF lautstark beschimpft, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt. Man muss sich in seiner knappen Freizeit nicht auch noch anschreien lassen, und betitulieren lassen. Auch nicht, wenn es ein "sehr guter" Helfer ist.
Dann lieber einen nicht so guten Helfer, der aber normale Umgangsformen bevorzugt!
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.
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Naomi, so einer würde auch meine Hunde nicht Hetzen.
Vieleicht hast Du da eine schlechte Erfahrung gemacht aber das bedeutet ja nicht dass die meisten so sind. Ich kenne eine Menge junger Helfer die sehr Ambitioniert sind und mit denen man durchaus gut arbeiten kann ohne das sie in irgendeiner Form Staralüren zeigen.
Viele Grüße
Ingo
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Wir haben ja keinen SD-Helfer mehr in unserem Verein und würden uns riesig freuen, wenn sich jemand (auch gerne aus einem anderen Verein oder OG) bereit erklären würde, ein oder zweimal die Woche zu uns zu kommen um unsere Hunde zu arbeiten. Spritgeld wird gerne übernommen. Das ist wohl das mindeste finden wir. Und das hat nichts mit hofieren zu tun. Keiner fährt 60 km für einen Kaffee und vielleicht auch mal ein Danke, da ist die Übernahme der Spritkosten ja wohl normal.
Ich bin auch ABW in unserem Verein und versuche jedem gerecht zu werden. Ich bekomme dafür nichts, das erwarte ich aber auch nicht ist ja schließlich mein Verein und ich helfe immer sehr gerne. Ein "Danke" sollte aber wenigstens schon drin sein, macht aber leider fast keiner. Habe mir jedoch angewöhnt, meine Hunde zuerst zu arbeiten. Wer dann nicht warten will, muß eben alleine klar kommen. Ich bin ja nicht der Entertainer, den man nach belieben benutzen kann und wenn meine Hunde dran sind, ist man selber schon ausgelaugt und vor allem steht alleine auf dem Platz.
Picci
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Ingo Hofsaess,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24603-Ausbildungsprobleme-ohne-Helfer-im-IPO-Sport/?postID=165337#post165337 schrieb:Naomi, so einer würde auch meine Hunde nicht Hetzen.
Vieleicht hast Du da eine schlechte Erfahrung gemacht aber das bedeutet ja nicht dass die meisten so sind. Ich kenne eine Menge junger Helfer die sehr Ambitioniert sind und mit denen man durchaus gut arbeiten kann ohne das sie in irgendeiner Form Staralüren zeigen.
Ich würde sagen 50/50
Ich kenne viele, die wirklich engagiert sind, vernünftig arbeiten und auch vernünftig mit den Sportlern und Hunden umgehen. Die werden auch entsprechend mit Respekt behandelt, wie es in den Wald hineinruft eben...
Gerade bei den Nachwuchshelfern kenne ich aber genau so viele, die nach ein paar Monaten meinen, sie seien der Gott mit der Hetzhose... die dürfen dann gerne auf Pilgerfahrt gehen und sich jemand anderen Dummen suchen, der sich ihre Allüren gefallen lässt.
LG Raphaela
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Muss mich auch mal zu Wort melden, auch wenn hier schon lange Stille herrscht.. bin gerade darauf gestossen.
Es wird immer so sehr "Wert" auf einen Helfer gelegt. Den man aber wie ich dank einiger Seminare bei Peter Scherk lernen konnte erst mal nicht zwingend brauch.
Man lernt die Grundlegenden Sachen seinem Hund alleine, Aus-Verbellen-Kontern-Treiben-Transport. Funktioniert das mit mir nehme ich mir einen Trainingspartner, in meinem Fall sind wir in der Gruppe nur Mädels (18-45 Jahre). Bisher war es den Hunden nicht wichtig ob der oder diejenige die dann das Beisskissen in der Hand hält eine Hetzhose an hat. Geht wunderbar, die Hunde lernen leichter und man kann sich für viele Dinge echt Zeit nehmen.
Passt es dann alles im Ablauf mit Neutraler Person geht es dann mal zum Helfer, der dann aber wirklich nur noch Arbeitet. Da sind dann nur noch Feinheiten zu korrigieren, weil natürlich der Trieb noch höher geht. Aber den Grund hat der Hund schon intus und es erleichtert die Arbeit ungemein.
Als wir vor fünf Jahren so angefangen haben miteinander zu arbeiten, gab es vom Helfer dann echt grosse Augen, ohne sein zu tun liefen Dinge ganz wunderbar. Gerade diese manchmal endlosen UO Phasen die viele noch in ihren Hund rein*würschen* wenn er gerade völlig abgeschaltet hat und im Trieb-Trieb-Helfermodus ist. Was den Übungsbetrieb als solches schon sehr aufhalten kann.
Auch gibt es in unserem Verein natürlich noch die "Alteingesessenen" Hundesportler die auf den Platz gezerrt werden vom Hund frei nach dem Motto der Helfer bedient mich und meinen Hund. Der macht das schon, bitte nicht den eigenen Kopf einschalten oder mal selbst etwas in diese Richtung tun. Die brauchen natürlich dann unbedingt einen Helfer, weil ohne IHN können sie ja überhaupt nichts tun für den Schutzdienst!
Ich will nicht sagen das alle die auf Helfersuche sind so denken!
Es ist bei uns nicht anders, der Helfer der gut war und mit dem man richtig gut arbeiten konnte hat aus Beruflichen Gründen keine Zeit mehr.
Der andere meint er sei Gott und führt sich auch so auf, hat aber kein Gefühl für die Ausbildung von Hunden. Er bedient die, die sich auch bedienen lassen wollen und ihn in den Himmel heben.. :brech:
Also stehen wir die sich über Ausbildung etwas mehr Gedanken machen und nicht nullachtfünfzehn wollen, quasi auch ich ohne Helfer da. Denn die anderen Mädels haben ja mich als Helfer mit Hose.
Keiner gewinnt allein !
... Erfolg hat das Team, im Training und im Wettkampf ...
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