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Boah redtool,
und was ist jetzt da deine manuelle Absicherung über Hilfsmittel? Das Weglassen des Futters?
Das mache ich auch, und ich setze zudem meine Stimme ein, damit mir der Hund das Holz präsentiert, also nach oben in die Augen schaut und sagt: Schau her, da ist es! Nimm es!" Und wenn das nicht reicht unterstütze ich das mit den Händen wie beschrieben.
Wie du sehe ich da kein Problem, auf weitere Einwirkungen durch zusätzliche Hilfsmittel verzichten zu können.
Aber eins bleibt trotzdem klar: Wenn zwei das gleiche tun, .... Das Geschick des Hundeführers bleibt das unberechenbarste Hilfsmittel.
Servus Walter
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu
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@ Walter:
Schön, dass Du hier wieder schreibst.. und endlich mal wieder ein halbwegs gutes Ausbildungsthema....Mensch, war das schön vor 10 Jahren
Ich habe eine Frage zum Aufbau, der von Dir beschrieben wurde. Ich mache es ja ähnlich, aber.... 
Wie gehst Du damit um, wenn der Hund - auch zu Hause - im Aufbau das Holz- bzw. Apportierstück eben nicht zu Dir bringt (egal wie weit), sondern sich z.B. verdünnisiert oder sich hinlegt und draufknautschen anfängt?
An dem Punkt komme ich öfters ins Grübeln, denn wenn der Hund arbeiten / bringen will, dann geht es ja gut, aber wehe der Hund neigt zu selbständigen Aktivitäten
Meine "Lösung" (?):
Daher habe ich bei solchen Dingen schon oft eine leichte Leine am Hund und verhindere damit aktiv, dass der Hund etwas anderes machen kann, als es schlussendlich zu bringen (je nach Ausbildungsstand bis zum Vorsitz). Der Hund wird aber nicht hergezogen zum HF oder so einen Mist, sondern eher verhindert einen Blödsinn anzufangen. Somit gibt es für ihn "nur" noch die Entscheidungsfreiheit zwischen "blöd rumstehen" oder "kommen".... und auch damit lernt er ziemlich schnell was zum Erfolg führt.
Aber natürlich könnte man das bereits als einen Teil der Absicherung oder Korrektur verstehen (wenn man denn auch formal das so noch gar nicht nennen kann, wenn er noch gar nicht weiß, was denn "richtig" ist). Zumindest habe ich bis dato noch nie ein Problem mit dem Tempo bekommen, oder Vorsitz bzw. Kontakt zum HF, weil der Hund dann doch noch lernt, wie toll "Bringen" ist, aber auch lernt, dass anderes tun auch doof ist.
Wie verhinderst Du ein "Verselbständigen"?
VG
Anja
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thomas, eine konkrete frage an dich und dein system.
redtool,'index.php?page=Thread&postID=152816#post152816' schrieb:unter jeglichen bedingungen, dann natürlich auch ohne belohnung in der prüfung...
denn DARUM gehts doch letztenendes, stabilität halten !!! macht es den deiner meinung nach einen unterschied, ob der hundeführer in einer prüfung nicht belohnen darf, er ja aber auch nicht bestrafen oder aktivieren darf? welchen vorteil gibt es bezogen auf das vorbereitende training?? mit anderen worten ausgedrückt, arbeitet ein hund zuverlässiger weil er die erfahrung gemacht hat es kann auch brenzelig werden??
redtool,'index.php?page=Thread&postID=152822#post152822' schrieb:ich baue anfangs über hilfen auf die motivation des hundes, baue aber schon zeitig eine absicherung ein wodurch ich fehlverhalten korregieren kann. ....wenn du doch bloß mal diese absicherung beschreiben würdest. oder traust du dich das nicht?? darum geht es doch letztendlich.
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nickel,'index.php?page=Thread&postID=152823#post152823' schrieb:Also es gibt durchaus Alternativen zur Ausbildung mit Hilfsmitteln wie Stachel, TIG, Schlingen, Ballmaschinen usw.
Es ist eben nur eine andere Ausbildung - die weder schlechter noch besser sein muss!!
und ich behaupte, die von dir rein positiv beschriebene ausbildung ist nicht schlechter, aber eben begrenzt !
begrenzt in der vorhandenen stabilität der ausführung...
auch ich habe ein sehr gutes verhältniss zu meinen hunden, sehe mich zwar in der arbeit mit dem hund mehr als leader, weniger als kamerad, aber meine hunde arbeiten auch gerne mit mir zusammen und sind neben ihrer zufriedenheit auch darauf bedacht mir zu entsprechen. und auch ich nutze alle möglichkeiten die eine prüfung hergibt um den hund da mit optimaler stimmung durchzuführen.
aber jetzt versetz dich mal in folgende situation: der hund ist für eine ausscheidung ausgebildet. in der woche vor der prüfung tust du den hund mehr paussieren wie er gewohnt ist, weil er zum prüfungstag optimale reserven an energie besitzen soll und höchsten arbeitsdrang. vlt. ist noch sommer und du mußt den hund die tage davor ausbremsen damit er sich nicht verausgabt...
du fährst do. nachmittag los damit du am fr. pünktlich zum probetraining vor ort bist. der hund ist die tage vor der prüfung in ungewohntem umfeld. der tagesablauf ist wesentlich anders in diesen tagen wie sonst. am fr. hast du nur wenige minuten am prüfungsplatz um das nötigste in uo und sd einzustudieren. sprich volle konzentration beim hf und auch hund. das los entscheidet das du fährte sa. früh hast und uo / sd am so. mittag, der hund muß also zweimal auf den punkt top sein...
die wärme erlaubt es ggf. nicht den hund lange vor dem start aus dem auto zu nehmen, er muß quasi mit minimaler einstimmung von null auf hundert fit sein.
der fremde platz, auf dem man selber vlt. das erste mal einen tag zuvor war für wenige minuten kostet den hf mehr konzentration wie üblich, konzentration die ihm vlt. hier und da fehlt um den hund optimal zu steuern.
dem hund geht es allerdings genauso ! es ist so. und der hund war wie gesagt am fr. für 6 minuten auf dem hundeplatz um sich zu gewöhnen... sprich der hund ist wesentlich weniger routiniert wie sonst, dennoch soll er höchste leistung abrufen wie in gewohnter umgebung.
Zitat:warum sollte er dann auf Prüfungen nicht so arbeiten?
genau aus dem oben beschriebenem "szenario". ich habe es jetzt extra mal bischen ausgeführt damit es deutlich wird....
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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nickel,'index.php?page=Thread&postID=152823#post152823' schrieb:und was ist jetzt da deine manuelle Absicherung über Hilfsmittel? Das Weglassen des Futters?
walter, ich bin auf die hilfsmittel in meiner beschreibung für lusna nicht weiter eingegangen !
meine absicherung besteht im aufbau aus den hilfsmitteln kette, stachel, leinen, begrenzung des holzes um überlaufen zu vermeiden und direkten rückweg zu fördern...
in der fertigen übung "verzichte" ich später auf manuelle absicherung !
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
Mh...okay...
Ich gehe da mal drauf ein: dieses Jahr RHDM...meine Hündin läufig, also ALLES als letztes führen.
Vier Tage in fremde Umgebung, Gassi gehen nur abseits der anderen Hunde, Sonntags nervös die Flächensuche absolviert, danach 30 Minuten Autofahrt, am Stadion ankommen...ohne Pause (da ja letzter Hund und man wollte zur Siegerehhrung kommen) und ohne Training ab auf den Platz zur UO...
Ergebniss: gearbeitet wie üblich!
Noch dazu: Tage zuvor 12-15°, Sonntag plötzlich über 20°.
Anderes Beispiel: Internationale Rettungshundeprüfung Holland. Fremdes Hotel (Zwingerhund), fremde Suchgelände, viel im Auto, fremder Platz usw. usw.
Arbeit: abgerufen wie gewöhnlich.
RH-Landesmeisterschaft Pfalz: wieder fremdes Hotel, neuer Platz usw.
Arbeit: wie gewöhnlich!
Wenn ich den Hund schon Tage vorher ausbremsen muss, damit er am Tag X flotter in der UO ist...läuft dann nicht was falsch?
Also erzähl mir bitte nichts von großen Prüfungen - für eine WM war mein alter Rüde 1900km ins 42° heiße Rumänien gefahren mit mir...
redtool,'index.php?page=Thread&postID=152828#post152828' schrieb:nickel,'index.php?page=Thread&postID=152823#post152823' schrieb:und was ist jetzt da deine manuelle Absicherung über Hilfsmittel? Das Weglassen des Futters?
walter, ich bin auf die hilfsmittel in meiner beschreibung für lusna nicht weiter eingegangen !
meine absicherung besteht im aufbau aus den hilfsmitteln kette, stachel, leinen, begrenzung des holzes um überlaufen zu vermeiden und direkten rückweg zu fördern...
in der fertigen übung "verzichte" ich später auf manuelle absicherung ! redtool,'index.php?page=Thread&postID=152828#post152828' schrieb:[quote='nickel','index.php?page=Thread&postID=152823#post152823']
und was ist jetzt da deine manuelle Absicherung über Hilfsmittel? Das Weglassen des Futters?
DAS ist nicht von mir; das obige Zitat!!
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Hallo Anja,
wie gesagt, ich fange recht früh mit solchen Übungen an, und wenn der Hund noch sehr jung ist, lass ich mir halt etwas einfallen, dass der Welpe nicht vor mir wegläuft, sondern zu mir kommt.
Denn, weglaufen oder aber auch hingehen ist nicht unbedingt gut! Da könnten möglicherweise falsche Verknüpfungen entstehen: wenn ich weglaufe, habe ich meine Beute sicher, oder wenn der HF herkommt, nimmt er mir alles weg, also weiche ich erst recht aus.
Für einen Welpen gibt es da andere Möglichkeiten, wie gesagt, lass dir etwas einfallen: Lauf z.B. schnell aus dem Zimmer, oder steig auf den Stuhl oder Tisch, oder geh ans Fenster und ruf etwas hinaus oder oder oder oder ...
In irgend einer Situation wird der Welpe zu dir kommen, egal ob mit oder ohne Holz.
Das dauert übrigens gar nicht so lange, denn Hunde sind wie alle Lebewesen, die ihren Vorteil nicht vernunftmäßig abschätzen können, Hedonisten, die äußerst egoistisch auf ihren Vorteil ausgerichtet sind.
Darum funktioniert das meist auch mit älteren Hunden, wenngleich der HF dann halt noch ein bisschen mehr Feeling braucht.
Das Übel ist meist der HF nicht der Hund.
@ redtool,
der Abbau von Hilfsmitteln ist m.E. nicht sinnvoller, als erst gar keine oder nur sehr wenige Hilfsmittel zu verwenden. Und ich habe festgestellt, dass ein Hund, der will, immer will, aber ein Hund, der aufgrund von Hilfsmitteln muss, zwar auch zuverlässig arbeitet, aber die Arbeit meist doch anders aussieht.
Das wissen auch die Spitzenhundeführer, weshalb sie Hilfsmittel heute nur noch sehr wenig, aber dann sehr gezielt einsetzen.
Servus Walter
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Walter Schmidt,'index.php?page=Thread&postID=152831#post152831' schrieb:der Abbau von Hilfsmitteln ist m.E. nicht sinnvoller, als erst gar keine oder nur sehr wenige Hilfsmittel zu verwenden. Und ich habe festgestellt, dass ein Hund, der will, immer will, aber ein Hund, der aufgrund von Hilfsmitteln muss, zwar auch zuverlässig arbeitet, aber die Arbeit meist doch anders aussieht.
Das wissen auch die Spitzenhundeführer, weshalb sie Hilfsmittel heute nur noch sehr wenig, aber dann sehr gezielt einsetzen.
Servus Walter
DAS will ich sagen!! Danke, Walter...du hast es perfekt ausgedrückt!! :mods:
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Zitat:macht es den deiner meinung nach einen unterschied, ob der hundeführer in einer prüfung nicht belohnen darf, er ja aber auch nicht bestrafen oder aktivieren darf? welchen vorteil gibt es bezogen auf das vorbereitende training?? mit anderen worten ausgedrückt, arbeitet ein hund zuverlässiger weil er die erfahrung gemacht hat es kann auch brenzelig werden??
im grunde sind es m.e. die selben prinzipien, egal ob belohnung oder einwirkung ! es muß beides so vorbereitet sein das der hund die erwartungshaltung über den prüfungstag aufrecht erhält. das gilt für die erwartungshaltung die belohnung zu erlangen genauso wie für die erwartungshaltung die einwirkung zu vermeiden...
und hier ist der springende punkt, also muß man auch genauso die einwirkungen im training erhalten wie die belohnung....
die größere motivation ist für ein lebewesen immer schaden von sich abzuhalten als etwas tolles / gutes zu erhalten !
Zitat:....wenn du doch bloß mal diese absicherung beschreiben würdest. oder traust du dich das nicht?? darum geht es doch letztendlich.
ist kein hexenwerk, machen viele hf so wie ich:
- fürs ruhige halten konditioniere ich einen zug am stachel...
- fürs fallen lassen des holzes schnelle kurze rucks am stachel bis er das holz wieder im fang hat...
- fürs rausgehen einen ruck an der kette oder stachel (hund abhängig)...
- das holen, bzw. zurück bringen sichere ich nur ab wenns unbedingt nötig wird, dann aber wie beschrieben abgekoppelt vom normalen apport. dies geschieht über das blockieren des hundes am geschirr und dem bewußten sehr langsamen vorlassen des hundes zum holz, während der hf mit ständigen rucks den hund nach vorne zum holz sozusagen "streßt"...
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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