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Schäferhundpyodermie.. suche Informationen
#1
Ich suche nach Erfahrungswerten rund um das Thema Schäferhund-Pyodermie...
Hoffe das sich der ein odere andere zu dem Thema äußern mag...
Gruß Steffi ...
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#2
Hallo Steffi,
schau doch einmal Dir die Seite von Dr. med.ved. Christine Löwenstein an. Sie ist eine Spezialistin für Hauterkrankungen.
Aber eine Pyodermie scheint gut heilbar zu sein, durch Bäder oder aber Antibiotikum.
Alles Gute für Deine Fellnase und schnelle Genesung!!
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
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#3
Hallo Kimmy,

in unserem Fall besteht die die Pyodermie seit über 1.5 Jahren, ist als solche leider zu spät erkannt worden. Wir haben unzählige Behandlungen mit Antibiotika, und Cortison, Schampootherapien etc..pp... durch, die Wunde heilt nach jeder Behandlung erstmal wieder ab, kommt aber meist nach ein paar Wochen wieder und ist dann noch großflächiger und für den Hund schmerzhafter, einhergehend mit hohem Fieber und Lahmheit... ebenso wurde bei der letzten Untersuchung am Mittwoch zusätzlich Tumoröses Gewebe gefunden.. ob nun gutartig oder bösartig müssen wir noch abwarten da die Laborergebnisse erst am Montag kommen... Im Raum steht nun auch das Cushing Syndrom, da doch einige Symptome dafür sprechen wie z.B. starker Haarverlust, abbau der hinteren Muskulatur trotz Training ( Leistungssabbau, schneller Konditionsverlust)...
In den letzten 1,5 Jahren mussten wir immer wieder große Trainings-Pausen einlegen um zu therapieren, die offenen und sehr schmerzhaften Wunden (bei ihr am Hinterlauf und am Rutenansatz) zu behandeln und aufgrund der Lahmheit war ja eh kein Training möglich, mittlerweile ist die Hündin 3,5 Jahre... sie ist Arbeitsmäßig gut veranlagt und wir könnten im Sport echt schon weiter sein als wir sind, werden aber immer wieder durch ihre Krankheit gebremst.
Sie ist nun mein 4ter DSH und irgendwie hatte ich bis jetzt bei keinem Glück (bei den anderen waren es HD/ED und Tumore) seit 5 Jahren fange ich immer wieder bei Null an... sorry ich weiche ab... aber ich bin sooo mürbe und enttäuscht, würde so gerne endlich mal einen gesunden Hund haben wollen mit dem ich nicht alle Naslang beim Tierarzt hocke und Summen an Geld ausgebe um am Ende zu verlieren, ich liebe meine Tiere und würde mein letztes Hemd für sie geben, deswegen versuche ich nun alles erdenkliche zu tun, damit es meinem jetzigen Hund wieder gut geht und wir gemeinsam unseren Sport machen können und sie ohne schmerzen bei mir alt werden kann.. ich will endlich mal einen Hund haben.. wegen dem ich nicht Nachts nicht in den Schlaf komme, weil die Sorgen um meinen Hund und dessen Gesundheit meine Gedanken beherrschen ...
uff... auweia... ich glaube ich habe mir grad meinen Kummer von der Seele geschrieben.. sorry, ich glaube das musste mal sein...
Gruß Steffi ...
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#4
Ich habe bei meinen Hunden damit zum Glück noch keine praktischen Erfahrungen sammeln müssen. Aber mein Weg wäre das Innunsystem zu stärken (bzw. alles zu unterlassen, was das Immunsystem schwächen könnte, z.B. unnötige Impfungen) und mit Propolis und ggf. Blutwurz zu arbeiten. Wenn das nicht ausreichen würde, dann würde ich eher den Weg der Alternativmedizin wählen (z.B. Bakterienvakzine, Nosoden, Eigenblutbehandlung etc.) als den der Schulmedizin (Antibiotika- und Cortisongaben). Letzteres wäre für mich nur der allerletzte Ausweg, und in dem Fall würde der Hund bei mir auch keinen IPO- Sport mehr machen (Stichwort Stressbelastung --> Schwächung des Immunsystems).
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#5
Antibiotika und Cortison bestimmen ja zur Zeit die Behandlung, da andere Mittel bis dato auch nicht geholfen haben..
Am Montag haben wir dann ja alle Laborergebnisse und ich habe dann ja eventuell auch ein absolute Diagnose.
Antje, was du da schreibst zu alternativen Medizin interessiert mich sehr, werde mir dazu mal mehr Info´s holen sobald wir Montag mehr wissen.
Was den Stress angeht, hat mir der Tierarzt beim letzten Termin schon nahe gelegt, den Hund aus dem Sport zu nehmen... was mir nur wirklich sehr schwer abgeht.. wenn ich ehrlich bin. Dem Hund zuliebe ist es ja klar für mich... jammer... Wenn es denn wirklich auf die Diagnose hinaus läuft, dann soll es so sein, dann wird sie Frührentner... das werden für mich sehr langweilige Wochenenden... "Galgenhumor"
Gruß Steffi ...
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#6
Hallo Steffi,
ich finde es mutig, dass Du so offen über Deinen Kummer schreibst. Auch ich hatte in den vergangenen Jahren ausschließlich kranke Hunde und kenne somit die Gedankengänge und schlaflose Nächte. Es gab Zeiten, da gehörte ich zum Inventar der TA-Praxis...
Gino ist mein erster Hund, welcher nicht ständig beim TA ist und Unsummen verschlingt.
Ich habe damals zu barfen begonnen, aufgehört mit überflüssigen Impfungen und versucht über eine gesunde Ernährung das Immunsystem zu kräftigen. Das Problem ist, dass mit Cortison oftmals ein Teufelskreis beginnt. Solange es verabreicht wird, ist alles Bestens, doch wehe, es wird abgesetzt. Zusätzlich habe Skalibor gegen aggressivere Mittel gegen Zecken ect. umgewechselt. Was gerne vergessen wird, ist, dass es sich dabei um Nervengift handelt, was wir oftmals gutgläubig unseren Hunden auftragen. Es werden keine aggressiven Entwurmungsmittel mehr verwendet..
Von Herzen wünsche ich Dir eine baldige Lösung für 'Dein Mädchen'.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
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#7
Wenn das Immunsystem eines solchen Hundes zur Ruhe gekommen ist, dann kann man ja evtl. wieder mit dem IPO-Sport weiter machen. Ich wüde mit dem Sport nur dann entgültig aufhören wenn behandlungstechnisch wirklich nix hilft auf Dauer ausser dauernder Cortison- und Antibiotikgaben.

Im Internet findet man inzwischen viel zum Thema Stress. 1 x pro Woche Schutzdienst kann für das Immunsystem weniger stressig sein als z.B. tägliches Ballspiel. Es gibt da ganz viele interssante Ansätze, die man in die Haltung und das Training seines Hundes einbauen kann. Aber so wie ich einen Hund mit einem gebrochenen Bein oder einer gerissenen Sehne während des Heilungsprozesses nicht im Sport arbeiten würde, würde ich halt auch einen Hund mit irgendwelchen Entzündungsprozessen im Körper nicht unnötigerm Stress aussetzen.

Zudem kann man durch Änderung der Trainingsweise auch Stress aus der Ausbildung heraus nehmen. Dreht ein Hund in Bezug auf den Beutetrieb sehr hoch (auch "positiver" Stress ist Stress), dann kann man ihn auch in niedrigeren Reizlagen arbeiten, z.B. über Futter. In Fährte und UO kann man auf diese Weise weiter arbeiten, wenn man auf starke Zwangsmaßnahmen, die natürlich auch Stress verursachen, verzichtet. So kann man aus so einen "Auszeit" das beste machen und z.B. am Anzeigeverhalten an den Gegenständen in der Fährte arbeiten oder am korrekten Fußlaufen etc. Zumal einm Hund auf niedrigerem Trieblevel sowieso besser lernt als wenn er hoch oben in den Triebregionen schwebt.

Wenn das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht kommen sollte, dann war diese "Auszeit" keine verlorene Zeit. Weil man manche Sachen in dieser Zeit auf ruhige Weise perfektionieren kann.

Vielleicht auch eine Chance etwas Neues auszuprobieren, bei dem man den Hund im Trieb nicht so weit hoch holen muss, Rally Obedience z.B. Letztendlich ist das nix anderes als eine abwechslungsreiche Trainingsvariante für die Unterordnung.

[media]https://www.youtube.com/watch?v=MYhbU1_dDHc[/media]

Und auch für's Frauchen wird das nicht langweilig, da es zumindest am Anfang gar nicht so einfach ist das, was auf den Schildern steht, jeweils wirklich korrekt umzusetzen. Zumal in den höheren Klassen auch mehrere Schilder miteinander kombiniert werden. Wir hatten letztes Wochenende einen Workshop, und einige male hätte ich mir ein Navi gewünscht... Big Grin
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#8
Hallo Steffi
Ich habe unter " Vortrag" einen Vortrag von einem Tierarzt gepostet,schau ihn Dir doch mal an.

Gruss K-H
Seit ich die Menschen kenne,
liebe ich meine Hunde.
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#9
Leider war die Diagnose unseres Arztes nicht ganz korrekt und er hat die Symptome leider falsch gedeutet... nachdem ich nun den Arzt gewechselt und noch einen weiteren besucht habe und auf ein erneutes Röntgen der Wirbelsäule bestanden habe (Hund ging immer Lahmer und wackeliger, kam nicht mehr ins Auto ) ist leider nur zu Eindeutig CES auf den Bildern zu erkennen gewesen.. und ergibt auch einen Sinn Aufgrund der ganzen Symptome des Hundes.

Jetzt werde ich wohl erstmal sacken lassen und überlegen was man zusätzlich zur Schmerztherapie tun kann..
Gruß Steffi ...
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#10
Hallo Steffi,

das tut mir leid ... keine tolle Diagnose.

Vielleicht magst Du Dir ja mal einen alten Threat aus dem Forum hinsichtlich Muskelaufbau bei Rückenproblemen anschauen:

Rückenmuskulatur aufbauen

...mein "alter Herr" hatte zwar keine Cauda sondern eine schwere Wirbelsäulen-Verletzung.
Aber die Behandlungsmethoden sind auf jeden Fall vergleichbar: Physiotherapie und Muskelaufbau.

LG
Ivonne
Für die Welt bist Du irgendjemand, aber für irgendjemanden bist Du die Welt (Erich Fried)
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