Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Erkennen von Linkslastigkeit
#71
Also die Frage in erster Linie deshalb, weil ich mir nicht sicher bin ob ich einen wirklichen Linkslastigen Hund hier habe, oder eben einen Hund der Rechts ist aber eventuell nur Überforderungen/Unsicherheiten durch fehlerhafte Verknüpfungen zeigt (bestimmte Verhaltensweisen prägen sich bei diesem Hund gerade aus die als Junghund nicht so zu erkennen waren, oder für mich nicht...). Dann auch, weil ich einfach mehr Verständnis auch im Übungsbetrieb für bestimmte gelagerte Hunde aufbringen kann, wenn man mehr Wissen über Verhaltensweisen/Charaktere und Triebbereiche hat...
Und auch deshalb weil mich dieses Thema sehr interessiert, und ich nicht wirklich viele gute Informationen zu diesem Thema im Netz finden konnte.. Wie heisst es so schön? Wer nicht fragt, bleibt dumm...
Gruß Steffi ...
Zitieren to top
#72
Andreas Bolz,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172727#post172727 schrieb:Linkslage geht von panischer Angst, bis hochgradiger Agression. Allerdings sind Hunde, die gegen ihren HF gehen meist rechtslastig und überfordert worden. Der linkslastige Hund versucht eigentlich immer zu gefallen, kriecht seinem HF in den Arsch und wehrt oder flüchtet vor fremden Eindrücken. Dazu muss man sagen, dass wohl nicht ein Hund geboren wurde, der kein Mischverhalten zeigt. Eine eindeutige Zuordnung im Welpenalter halte ich für sehr schwer, da viele Umwelteinflüsse zu verschiedenen Verhaltensweisen führen können, die sich später wieder legen.
Heute werden nervlich total angekratzte Hunde oft als "Linke" bezeichnet, obwohl das Grundwesen eher ganz klar ist.

Steffi Arpe,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172799#post172799 schrieb:Ich wäre froh, wenn ihr vielleicht mal in weniger Pharsenschwingerrei verfallen würdet, wieder sachlich zum Thema zurück kommen würdet, und es vielleicht auch so Verständlich erklären könntet das auch nicht Ex-DDR´ler und nicht-Studierte dem hier folgen könnten..
" Wie erkenne ich Linkslastigkeit beim Junghund" und was mich auch interessieren würde wie man mit Linkslastigen Hunden arbeitet.. auch wenn sie eventuell schon älter sind. Was ist Problematisch/zu beachten/möglich oder sogar unmöglich bei solch gelagerten Hunden...
Achso und mal bezogen auf das Ganze nicht nur im Schutzdienst..

wer lesen kann ist klar im vorteil

mfg erwin
Zitieren to top
#73
Beantwortet meine letzte Frage nicht komplett Erwin... vermeide doch bitte langsam einmal deine ewigen Stippeleien... und wenn du kannst.. beantworte diese doch einfach einmal Sachlich. Das was Andreas geschrieben hat, habe ich verstanden, beantwortet aber denn Rest meiner letzten gestellten Fragen nicht..


Für dich Erwin.. zum nochmaligen Nachlesen der letzten gestellten Frage..die nicht durch die Antwort von Andreas beantwortet ist...:
("" Wie erkenne ich Linkslastigkeit beim Junghund" und was mich auch interessieren würde, wie man mit Linkslastigen Hunden arbeitet.. auch wenn sie eventuell schon älter sind. Was ist Problematisch/zu beachten/möglich oder sogar unmöglich bei solch gelagerten Hunden...""")


Gruß Steffi ...
Zitieren to top
#74
Für mich ist ein linkslastiger Hund ein Hund, der Reize schnell mit Aggression beantwortet, je weiter links um so niedriger die Reizschwelle.....meist sieht man die Tendenzen schon beim Welpen, und manchmal zeigt es sich erst deutlicher nach der Pubertät, so meine Erfahrung.
Grundsätzlich brauchen diese Hunde meiner Meinung nach einen recht klaren Rahmen, in dem sie sich verhalten sollen, der ihnen Sicherheit gibt, eine Führung, die ihnen Entscheidungen abnimmt und vorgibt, wann sie sich wie verhalten sollen...
Im Schutzdienst kommt es halt darauf an, wieviel Beute der Hund hat, wie selbstsicher oder eben auch unsicher er ist, das muss man wohl eher sehen.
Ich mag mich jetzt gar nicht an den müssigen Diskussionen beteiligen, daher nur meine kurze Meinung :-)

lg-Nadin
Zitieren to top
#75
nun steffi,
das ist aus dem thema nur eine aussage,ich habe da noch eine menge hinweise z.b. von bernhard und auch noch von einigen anderen gelesen.
wenn du glaubst das dir das hier jemand so erklären kann das du das morgen in die praxis unsetzen kannst dann denke ich bist du auf dem holzweg.

der leicht linksliegende hund ist kein hund der probleme hat sondern das ist der typ der bei moderner ausbildung neben dem 5er am besten mitmacht.
da es sich um das grundwessen des hundes handelt ist es naturgemäß auch nur in ganz geringem umfang zu verändern.


mfg erwin
Zitieren to top
#76
Also Erwin.. echt jetzt... Du solltest nicht anderen unterstellen nicht lesen zu können.. wenn man es selbst nicht kann..
Bernhard hat auch "nur" die Wesensziffern gepostet und einen Link zum Thema gesetzt.. das schon weit vor der letzten Frage.. Die Skala kannte auch ich, sagt aber nichts aus über die Art des Umgehens mit solchen Hunden..
Das umsetzten von hoffentlich mal sachlichen Tipps/-Erfahungswerten (die von dir nicht kommen... außer kopierter Zitate von anderen -die zumindest versuchen mir zu helfen Antworten zu finden) .. lasse dann mal meine Sorge sein. An einem Tag alles umzusetzen war nie meine Aussage....
Gruß Steffi ...
Zitieren to top
#77
erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172755#post172755 schrieb:da linksliegend eine niedrigere reizschwelle allgemein bedeutet ,gilt das natürlich nicht nur für wehr oder aggresionsreize sondern auch für beutereize.
hieraus ergibt sich das der linkslastige hund für beutearbeiten mit hoher warscheinlichkeit der geeignete ist.

erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172764#post172764 schrieb:wenn man die wesensziffer nicht auf den schutzdienst bezieht, wo sie auch nichts mit zu tun hat ,erleichtert das den umgang mit selbiger .

Bernhard Ratstanne,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172770#post172770 schrieb:. Die WZ war lediglich ein Anhaltspunkt.

Reisender,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172783#post172783 schrieb:Zur Eingangsfrage: Für mich ist ein linkslastiger Hund derjenige, welcher letztlich Probleme damit hat, seine Umwelt zu ertragen. Von seinen Fähigkeiten ist er dazu in der Lage, statt sofort zusammenzubrechen, diesen Problemen mit Aggressivität / Aggression zu begegnen. Mit gleichzeitig zunehmender Fähigkeit zur (gezielten) Aggression und zunehmender innererer Sicherheit (für mich hängt beides zusammen) wird dieser Typ berechenbarer und führbarer. Bei Überlastung seiner psychischen Leistungsfähigkeit kommt Meideverhalten. Gekoppelt mit einer guten Ausbildung, die den Hund umweltsicher(er) macht und ihm den Erfolg zuspielt, erhalte ich schon einen robusten Hund, der auf Grund seiner Defizite prophylaktisch beißt (guter Diensthund) und zwar souverän. Das alle bedeutet aber nicht, daß der Hund als Familienhund, vor allem in seinem gewohnten Umfeld, nicht zu gebrauchen ist. Nur: Furcht führt immer zu Einschränkungen, die dem Besitzer zur Last werden können, bei denen er sich nicht wohl fühlt.

erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25361-Erkennen-von-Linkslastigkeit/?postID=172802#post172802 schrieb:Achso und mal bezogen auf das Ganze nicht nur im Schutzdienst.

und da sich die wessensziffer b.z.w.rechts und linksliegend einzig über zuletzt aus der DDR stammenden skala erklären läßt. beschreibt diese klar das es sich um die beurteilung des grundwesen handelt und eine interpretation bezogen auf den schutzdienst erstmal nicht zuläßt.
klar ist das es naturlich einfluß auf den schutzdienst hat . ob das in richtung niedrige reizschwelle für wehrreize oder beutereize geht ist wohl vom einzelfall abhänging.
da es wie heute zu der zeit keine beutearbeiten gab die viel möglich macht ,ist eine übertragung auf heute schwer möglich .eins ist aber zumindest für mich sicher ,das moderne ausbildung den linkslastigen enorm aufwertet.
das alles habe ich den beiträgen in diesem thema entnommen.
mfg erwin
Zitieren to top
#78
ja und da linkslaßtig eindeutig definiert ist muß ich bei der ausbildung was machen.?
richtig ,ihm sicherheit in seinem tun geben.
aber das alles ist den beiträgen hier in diesem Thema zu entnehmen.Wink
mfg erwin
Zitieren to top
#79
lieber Erwin, schreib doch nicht immer mit so spitzer Feder ;-). Gerade Du hast mir bei meinem "Linksliegenden" Gauner gezeigt wie der Weg weitergehen kann und soll. Danke dafür. Gauner ist trotzdem komplett anderes in den Triebbereichen wie meine beiden Anderen. Er ist vom Charakter her einfach mal ein Sturköppe, was weder Derry noch Britti haben.

Da ich die gekratzen Hunde liebe (linksliegend!) kann ich aus Erfahrung nur sagen, Sicherheit geben ist das A. und O. Im Alltag hat das bei meinen Hunden hervorragend geklappt im HuSport konnte ich das leider nicht immer so umsetzen wie ich das gerne getan hätte. Als Neuling habe ich gerade meinen Derry aus dem Bauch heraus gearbeitet. Gerade ER hat mir so viel über diese Art von Hund beigebracht. Britti hat mir von Anfang an einfach die Breite Palette geboten! Ein hochintelligenter Hund mit einer schnellen und hohen Auffassungsgabe. Da liegt dann die Gefahr, dass halt schnell auch mal was falsch verknüpft wird und man deshalb "Baustellen" hat. Derry ein Hund der nach Vorne ging und ALLE Aggression GEGEN die Menschen eingesetzt hat. Hier musste ich den Hund klar in die Beute kanalisieren. Er ist/war ein Hund, der klar getrennt hat wo er war. Hatte deshalb NIE Probleme, dass Derry einfach willkürlich gebissen hätte etc. pp. Trotzdem musste ich wachsam sein (nicht in den Prüfungen, aber im privaten Umfeld). Heute im Alter kommt das wieder stärker zum vorschein. Er war in der UO sehr gut zu führen, weil er einfach gefallen wollte, Andreas hat das schön beschrieben. Im Schutzdienst absolut kein "feiner" Hund, der die Griffe hart und kompromisslos gesetzt hat. Fährte war er ein ruhiger Sucher! Aber ich denke eher, dass dies bei mir mit Ausbildung zusammenhängt, da ich noch keinen Hund hatte, der mich über die Fährte zog (kommt hoffentlich auch net :-D ). Ich arbeite in der Fährte mit klaren Regeln bzw. Ritualen bei ALLEN 3 Hunden.

Konntest Du damit jetzt was anfangen für Dich? Ist halt schwierig, den Weg, den man mit solchen Hunden geht in kurze Worte zusammen zu packen.

Angelika
Zitieren to top
#80
P.S. Es wäre auch tatsächlich schön, wie Steffi schrieb, keine Romane zu verfassen, sondern versuchen zu erklären wie man so einen Hund tatsächlich führen kann.

@Reisender, Deiner Ausführung konnte ich in der Theorie nur in Teilen folgen
@bru-no es wäre gut, Du würdest sachlich zum Thema schreiben und nicht die Keule DDR ist so wie so alles blöd und "Wessi" ist alles gut rauszuholen. Weder war in der DDR alles schlecht noch war im Westen alles GUT!! Dies schreibe ich als echter Wessi, die jetzt aus liebe zum Osten in MV (Mecklenburg Vorpommern) lebt, wohnt und arbeitet.

Angelika
Zitieren to top


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste