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Schutzdienst Video´s von H.Raiser
Ich kann’s mir nicht verkneifen...

[media]https://youtu.be/Yx0seKKWzVM[/media]
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Die Personen und die Handlung des Films sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Anja,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26356-Schutzdienst-Video´s-von-H-Raiser/?postID=183072#post183072 schrieb:Das hat nix mit NePoPo, Raiser oder Heuwinkl zutun, sondern mit intrinsischer Motivation und das ist beim Hund nicht anders als beim Menschen. Es gibt immer Typen die immer etwas mehr " bringen wollen" als andere ( wie oft hört man der Hund ist eifrig) und andere die am unteren Limit arbeiten. I
Du hast etwas sehr wichtiges vergessen,....das der Hund,dessen WtP hoch ausgeprägt ist,mit sehr viel weniger negativer Energie korrigiert werden muß als der Hund,der da ......stumpfer reagiert.
Es sei denn,man ist der Meinung,das man ohne Korrekturen ausbilden kann.
Dann alllerdings sprech ich alle die das schaffen, heilig.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

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Hallo Heinz,

Ich denke, ein Wollen zum Arbeiten sollte der Hund schon mitbringen, da gebe ich Anja total recht. Und ich kenne kaum Hunde, die das nicht mitbringen.

Doch wie geht es dann weiter?

Da gibt es eben Ansätze, die dann mehr dahin gehen, dass man danach dem Hund über einen längeren Zeitraum
erlaubt zu arbeiten, er also arbeiten darf, bis er dann auch mal korrigiert wird,
während bei anderen Ansätzen dann der Hund relativ schnell arbeiten muss, Überforderung sich dann auch auf das Wollen auswirkt.

Beim ersteren hast Du mehr Auswahl bei der Wahl der Mittel als beim Zweiteren. Dort können schnell Zwangsspiralen entstehen, weil man sich der Möglichkeit vom Dürfen selbst die Tür zugeschlagen hat, der Hund sich weniger traut.

VG Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26356-Schutzdienst-Video´s-von-H-Raiser/?postID=183078#post183078 schrieb:,mit sehr viel weniger negativer Energie korrigiert werden muß als der Hund,der da ......stumpfer reagiert.

Ist „negative Energie“ das neue Tarnwort für Starkzwang?
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Ja Reinhard ,gebe ich dir doch unbesehen recht,was ich damit nur sagen will ist,das ein Hund,der sich praktisch für sein fehlverhalten schon fast entschuldigt,mit einer ganz anderen Intensität ,in dem Falle,verstärken mußt.
Das ist doch einer der entscheidenden Faktoren,wo sich der .....Mali.....von den anderen Rassen unterscheidet.
Und nochmal,Schalke hat doch eindeutig mit ihren versuchen bewieden,das ein hartes Tadeln bei Malis ein viel extremeres Streßßbild hervorruft als durch Hilfsmittel.
Und dieses Ergebnis wird doch in der Praxis immer wieder bestätigt.
Das jedoch ist kein generalisiertes verhalten,das auf alle Rassen ableitbar ist,sondern ist ein elementaren Bestandteil der Idee,das nur positives Verstärken zeitgemäß ist.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26356-Schutzdienst-Video´s-von-H-Raiser/?postID=183050#post183050 schrieb:ich habe mich eher eher bezogen auf die Posts von Ralf und Claudia, wo das -Trennen- Thema gewesen ist, hier dann die Dominanz des HF zur Diskussion gestanden hat.
Hi Reinhard,beziehe mich noch mal auf diesen beitrag. Aus meiner Sicht ist das Problem des trennens heute eher klein geworden,weil wir andere Hundetype gezüchtet haben.Wir haben nervigere Hunde,die nicht mehr primär in der Beute arbeiten,sondern wie der Mali an sich mehr oder weniger in permanenter Beuteaggresion sind.Und wie HR so altmodisch feststellte,Hunde,die die Aggresion lieben,wollen nicht unbedingt beissen.Genau auf Grund dieser Wesensveranlagung ist ja auch das Helfertreiben auf einen Stellenwert gebracht worden,den ich persönlich als übertrieben sehe.Aber,so what,meine Meinung.
Vor über 30 Jahren haben wir unseren Hunden schon beigebracht,den stehenden Helfer zu verbellen,egal in welcher reizlage,wobei eine angepasste Zwangseinwirkung das ganze noch anhob in der Intensität.
Die Folge war,das auch bei anderen Übungen der Hund dieses Verhalten übernahm.
Das wurde lange tolleriert,bis es überhand nahm und die Hunde schon vorm stehnbleiben raus waren.Das hatte 2 Vorteile,das die nervliche Belastung bei den Hunden gleich Null war und bei stillem bewachen die Fehlerrate bei Null lag.
Heuwinkel hat diese Ideen aufgenommen und verfeinert,war doch der Wahlspruch der ersten Stunden,alle Konflikte zu vermeiden,Konflikt war eins der Unworte zu der Zeit.
Lange Rede...........ist es denn nicht "das Highlight" der Ausbildung,wenn du siehst,das ein Hund mittels der Dinge,vor denen sich der Durchschnittshundeführer oder Helfer scheut,plötzlich ein Hund auf einem Level arbeitet,das man vorher nicht für möglich hielt.
Mich fasziniert das immer wieder,wenn einer kommt und macht,was andere für unmöglich halten,
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

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„will to please“ ist mehr als
Arbeitswille, den haben ein Jagdterrier oder Kangal auch.

Es ist auch mehr als intrinsische
Motivation, die die beiden auch haben.

Es ist so wie Anja schon gesagt hat:
„Komm mein Mensch, lass uns was gemeinsam tun!“ Das Ich will zum
Du. Es geht um Beziehung.

Wer das versteht, kommt eigentlich
nicht auf die Idee, das erzwingen zu wollen bei einem „stumpfen“
Hund.
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ich verstehe offentsichlich "Will to please" vor allem auf Jack Russell Terriers. Wir hatten ein Rüde von der Cheshire Kennels für Jagdgesellschaft. Er war gnadenlos, was andere Hunde betoffen hatten. "Will to please" war nicht sein ding eher "will to kill".Wir hatten im alten Kutscherhaus einen Taubenschlag mit Leiter davor. Nick JRT musste nich lernen wie er herauf kam.

Nick hat überhaupt nicht Angst vor grössere Hunden oder Tieren.

Später wurden die JRTs mit dem Lieferwagen transportiert, und erst raus gelaussen vor dem Fuchsbau weil sonst sie ihre eigene Jagt betätigt hatten.

Soviel zur "Will to please".
Life, z.B. Hundesport, is really simple but we insist on making it complicated
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Nur kurz als Zwischenbemerkung - will to please ist nicht notwenderweise nur angeboren, den kann man auch anerziehen... Ist etwas aufwändiger als aberziehen, geht aber...

​Der Hund an sich ist ein soziales Wesen, will heißen, er ist von seiner Natur her dazu geschaffen, in einem Sozialverband zu leben. Warum also sollte er per se GEGEN seinen Hundeführer arbeiten? Ich verstehe diese Logik nicht ganz. Wenn mein Hund mich mag und Spaß hat an der Arbeit mit mir, warum sollte er sich dann gegen mich stellen???
​Ich habe zum Beispiel einen Hund, von dem mir die Sportskameraden bereits in seinem Welpenalter prophezeit haben, dass ich den nicht gehandelt kriege. Er wiegt heut 40 kg und ist an sich kein Kind von Traurigkeit. Fremde dürfen ihn nicht begrabbeln, das findet er nicht so gut. Im SD war er eigentlich nicht so sehr beutegelagert, um das mal nett auszudrücken, und von Beginn an mit allem, was er hatte, dabei. Auf körperliche Auseinandersetzungen mit ihm wollte und durfte ich es nicht ankommen lassen, damit hätte ich nicht umgehen können. Das Buch von Scherk/Knabl hat mir ganz viel geholfen, einen für mich doch neuen Weg zu gehen. Es hat etwas länger gedauert, ich habe leider oft die Zeit nicht, um so zu trainieren, wie man es müsste und manchmal bin ich einfach nicht konsequent genug. Aber heute habe ich einen Hund, der hochmotiviert ohne überdreht zu sein mit mir auf dem Platz arbeitet, AUCH im Schutzdienst. Er hört zu, fragt ab, kein Problem beim Trennen bisher und vor allem: keine Dissonanzen zwischen dem Hund und mir. Fakt ist nämlich, dass, wenn er wollte wie er könnte, ich keine Chance hätte...
LG
Bine
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