Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26356-Schutzdienst-Video´s-von-H-Raiser/?postID=183033#post183033 schrieb:NePoPo ist grundsätzlich etwas anderes und arbeitet eher mit Aktivierungszwängen statt mit Förderung von Aktivität.
Die Aktivierungszwänge sollen die
Aktivität fördern. Der Begriff beschreibt also, was man gerne
hätte. Eine schlechte und verschleiernde Begriffswahl, denn das
muss, wie jeder weiß, nicht unbedingt das sein, was man tatsächlich
tut.
Für den „will to please“ bedeutet
es, dass, da auf jedes HZ erst mal ein Zwang kommt noch bevor der
Hund überhaupt etwas richtig oder falsch getan hat, dass dieser
Wille, von sich aus zu gefallen, als freiwilliges Geschenk an den HF
systematisch zerstört wird und ersetzt wird durch Angst- und
Unlustgefühle. Deshalb brennen diese Hunde so schnell aus. Sie sind
dann sehr bald mit den Nerven am Ende, das Strohfeuer erlischt, und
der Hund wird in Rente geschickt.
Zitat:NePoPo-Methodik, die eine Übung erst
als "erledigt" kennzeichnet, wenn eine Absicherung über
das "Ne" stattgefunden hat
Die Absicherung erfolgt theoretisch
nicht durch das obligatorische Ne, sondern durch das Weglassen von
Po. Für den Hund bleibt es beim Ne bis er funktioniert. Da entlarvt
sich dann endgültig der Begriff „Aktivierungszwang“ als das was
er in Wirklichkeit ist: eine Strafe. Wobei dann am Gerät von einer
geringen Intensität zu einer höheren geschaltet wird. Wohlwollend
kann man also sagen: von einer noch erträglichen Strafandrohung, die
aber in Wirklichkeit ja schon eine Strafe ist, wird eine deutliche.
Statt auf den „will to please“ wird also auf Angst vor Strafe
gesetzt, so wie es im Prinzip auch Trieb-Zwang-Trieb tut.
In dem Raiser UO-Video kann man gut die
sich daraus ergebende Beziehung zwischen HF und Hund erkennen.