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Schutzdienst Video´s von H.Raiser
Wie schön das man erkennt das Dominanz nicht gleich bestrafen ist...

Führen, Lenken, Sicherheit geben, Regeln durchsetzen...
Ich glaube Ma re sa möchte uns sagen, wenn wir einen dominanten Hund haben...ist er eigentlich nur schlecht erzogen ;-)

Ich finde die Diskussion langsam belustigend, da es hier fast immer gleich ausartet.. sehr schade für dieses Forum.

.. und es sind immer dieselben ***** die hier ihren intellektuellen Anonymus ausleben.
Gruß Steffi ...
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Moin zusammen,

Da gibt es ja auch verschiedene Thesen/Theorien.

Dominanz ist keine Eigenschaft, sondern beschreibt die Wechselbeziehung von A zu B. Funktioniert wohl richtig nur innerartlich...
Und, sie ist situations-
und motivationsabhängig

Beispiel: Satt Alpha/hungrig Beta

Zumindest gibt es Studien darüber.

Von daher würde ich beim Thema -Trennen- auch immer in dem Kontext sehen: Unterordung : Kooperation zum HF, SD Auseinandersetzung mit dem Figuranten um Heimbezirk und Ressource.

M.M. nach arbeitet der Hund hier mit unterschiedlichen Einstellungen, sollte zumindest bei mir so sein.

In der UO gehts dabei ja eher um MO zum Spielen, technisches Verhalten am Freund,
im SD, so wie ich es sehe, um Beutejagdvethalten,, Beutebesitzverhalten und Beuteverteidigungsverhalten,
also Materielle Werte, die ER in der Auseinandersetzung beansprucht
,mit der Sicherheit auf dem Heimbezirk mit dem HF als ideellen Wert. Wenn ich einwirke, dann doch so, dass der Hund hier sein Motiv nicht verliert, also „triebwechselt“

Wenn die erste Option immer Förderung des Beutebesitzverhaltens ist, dann hat der Hund ein Problem die Beute loszulassen.

Für mich interessant dazu eine kleine Fibel.

Neue Dominanztheorie von David O Heare.

Gruß an alle bis auf einen
Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26356-Schutzdienst-Video´s-von-H-Raiser/?postID=183029#post183029 schrieb:.............Dominanz ist keine Eigenschaft, sondern beschreibt die Wechselbeziehung von A zu B. Funktioniert wohl richtig nur innerartlich...
.......................................im SD, so wie ich es sehe, um Beutejagdvethalten,, Beutebesitzverhalten und Beuteverteidigungsverhalten,
also Materielle Werte, die ER in der Auseinandersetzung beansprucht
Reinhard
Moin Reinhard,
bin da nicht ganz Deiner Meinung. Ohne beurteilen zu wollen, was jetzt richtig ist oder nicht, nur folgendes kurzes Beispiel:
Seminar - Knut lässt seinen Orkan zuerst mächtig verbellen, dann darf der den stehenden Wurfarm packen.
Zum Abgeben legt Knut ganz ruhig die Hand an den Wurfarm , leises " Aus ", Hund gibt den Arm frei.
Dieses Hand drauf legen ist eine besitzergreifende Dominanzgeste des HF. War eindrucksvoll, bei so einem Hund.
Hintergrund, der ganzen Sache war der Ansatz, zwei verschiedene " Aus " in der Lautstärke sich zu erarbeiten und der Wert der beiden HZ auf Prüfungen. Das will ich hier aber gar nicht weiter erörtern.
Es ging ja darum, wo Dominanz funktioniert - hier eben auch Artübergreifend.
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Hallo,

der "will to please" funktioniert nur bei einem in der Hierarchie eingeordneten Hund. Hunde sind Opportunisten, das war schon immer so und das wird es bleiben. Ein Hund tut nichts, wenn er sich davon nicht einen Vorteil verspricht.

Wenn die Kooperation mit dem Hundeführer für den Hund ein Vorteil bedeutet (will to please), dann wird er kooperieren. Wird er für diese Kooperation ständig bestätigt und sein Vorteil dadurch immer größer, wird er auch immer mehr kooperieren wollen.

Das funktioniert aber nur, wenn der Hund durch glasklare Konsequenz und klares "schwarz / weiß" eingeordnet ist. Die einen sagen dazu Dominanz, die anderen dazu Einordnung, die nächsten sagen dazu gar nichts und machen es einfach.

"Will to please" funktioniert nur in einer Abhängigkeit zwischen Hund und Hundeführer. Ansonsten wird der Hund drauf pfeifen. Wichtig dabei, und das ist die Quintessenz aus dem Interview mit Yannick, dass diese Einordnung und diese Abhängigkeit im Alltag zu 100% gelebt wird. Das ist der Hauptunterschied zur "alten Methode", wo der Hund im Zwinger sitzt, zu Hause machen konnte was er wollte und auf dem Platz einen aufs Geweih bekommen hat, wenn er es da auch versuchte. Wird das Zusammenleben mit Hund und Hundeführer 24 Stunden am Tag gelebt, dann braucht es auch so gut wie keine gewaltsamen Korrekturen, um das Verhältnis von "schwarz / weiß" wieder ins Lot zu bringen, sollte es mal verwischen.

Viele Grüße

Sören
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Diese Diskussionen sind doch nicht neu, Heuwinkl arbeitet doch schon lange so, jetzt rennt Herr Kayser doch nur offene Türen ein. NEPOPO, noch ein Begriff? Ist auch fast ähnlich und hat für zwei Bundessieger aus Köln Poll gereicht. Im Prinzip ein bekanntes Modell neu benannt, womit ich nicht die Leistung schmälern will, Gott bewahre...
Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

Drücken und Ziehen.
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deralex1979,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26356-Schutzdienst-Video´s-von-H-Raiser/?postID=183032#post183032 schrieb:Diese Diskussionen sind doch nicht neu, Heuwinkl arbeitet doch schon lange so, jetzt rennt Herr Kayser doch nur offene Türen ein. NEPOPO, noch ein Begriff? Ist auch fast ähnlich und hat für zwei Bundessieger aus Köln Poll gereicht. Im Prinzip ein bekanntes Modell neu benannt, womit ich nicht die Leistung schmälern will, Gott bewahre...

Hi Alex,

da muss ich Dir aber komplett widersprechen. NePoPo ist grundsätzlich etwas anderes und arbeitet eher mit Aktivierungszwängen statt mit Förderung von Aktivität.

Das ist von der Philosophie grundlegend anders als das was Heuwinkl oder Yannick Kaiser macht.

Sieht man auch im Resultat: Die Bundessieger aus Köln Poll konnten danach mit denselben Hunden nicht mehr an die Erfolge anknüpfen. Das ist auch meine Kritik an der NePoPo Methode: Es reicht für ein Strohfeuer und danach ist die Luft raus. Konstante Ergebnisse oder gar eine Leistungssteigerung, nachdem der Hund schon 3 oder 4 Jahre auf großer Bühne geführt wurde, wurde bisher mit noch keinem Hund erreicht, der nach dieser Methodik ausgebildet wurde.

Das haben ein Scherk, Knabel, Parak und auch Kayser deutlich überzeugender vorgeführt...

Viele Grüße

Sören
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Hallo Burkhard,

vielleicht liegt meine Sichtweise auch daran, dass ich gerne den Unterschied zwischen UO und Schutzdienst sehen möchte.

Auf der einen Seite einen Hund, der intensiv mit dem HF kommuniziert, auf der anderen Seite eine HF, der mit dem Hund kooperiert.

Natürlich kannst Du das so machen wie Knut, aber auch er wird darauf achten, dass darüber kein Gerangel entsteht. Das baust Du je nach Typ Hund ja vorher aus. Wenn es zu Ritual wird, dann kann der Hund es kaum erwarten das zu tun, weil er weiß, was daraus folgt...

Frage ist, was passiert, wenn Knut die Hand drauf legt, der Hund mit dem Kommando nicht abläßt...?

Und, würde er so dann genauso am Helfer arbeiten, wenn der Hund nicht abläßt?!

Ich arbeite auch mit verschiedenen Kommandos , die das selbe meinen, aber jeweils eine andere Stimmung erzeugen.

-Gib ab-, -aus - in der UO für den Apport, -aus für das Signal zur Beuteverteidigung, und ein -aus- für den anstehendem Beutebesitz.

Aber der Hund kennt schon vorher die Regeln.

In den Aggressionbereichen den Hund mit dem Kommando -aus- zum Bellen und Helfertreiben anzustellen, hilft oftmals schon viel. Gute Stimmung, die nichts mit beißen zu tun hat.

Machen wir das, spuckt der Hund den tragenden Arm sofort und stellt den Helfer. Und das hat der Hund nie aus der Beißhandlung gelernt, macht es aber trotzdem.

Aber Knut führt ganz oben, dagegen gehe ich nur Gassi.

Der wird wissen, wie man Punkte holt. Er hat es mehrfach bewiesen.

VG Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26356-Schutzdienst-Video´s-von-H-Raiser/?postID=183033#post183033 schrieb:Das ist von der Philosophie grundlegend anders als das was Heuwinkl oder Yannick Kaiser macht.

wobei ja im Grunde alles nach der Herangehensweise "Heuwinkl" nachgebaut wird.
Auch ein Knut bedient sich ja daran; was ich nun nicht kritisieren möchte. Lediglich "wer hat´s erfunden" möchte ich ein wenig gerade rücken.
Bye Uwe
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ma-re-sa,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26356-Schutzdienst-Video´s-von-H-Raiser/?postID=183026#post183026 schrieb:Wichtig ist, worauf man in erster Linie
setzt. Früher war das ganz klar die Dominanz des HF. Heute ist das
die Nutzung des natürlichen Kooperationswillens des Hundes, ohne
dass man auf Strafen, Korrekturen völlig verzichtet und den Hund in
Watte packt.
Interwiev YK Seite 17:Wie korrigiert ein Hund den anderen? Er beisst ihn.
Das mache ich nicht,aber ich schnappe ihn mit der Hand.Wenn ich einen Hund packe,am Fell festhalte und ihm emotional sage "nein"es reicht,dann ist der schon beeindruckt.
Ende.
Und ich füge hinzu,das dieses Verhalten von E.Schalke damals beim Vorstellen ihrer Studie beim RSV als absolut Malitypisch bezeichnet wurde,weshalb ja überhaupt diese Studie gemacht wurde.Ihre Aussage,...beim DSH wäre sie sic da sicher,der würde eher anders reagieren.
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26356-Schutzdienst-Video´s-von-H-Raiser/?postID=183031#post183031 schrieb:Hunde sind Opportunisten, das war schon immer so und das wird es bleiben. Ein Hund tut nichts, wenn er sich davon nicht einen Vorteil verspricht.


Guter Hinweis, der aber nicht nur für
den Hund gilt. Für den Hund, speziell für unsere Schäferhunde,
gilt besonders, dass er genetisch in herausragender Weise angelegt
ist, seinem Menschen gefallen zu wollen. Vorausgesetzt der Mensch
pflegt diese Anlage und dominiert sie nicht kaputt. Katzen haben
diese besondere Anlage des „will to please“ nicht, obwohl auch
sie natürlich wie alle Lebewesen Opportunisten sind.

Der Dominanzbegriff spiegelt nicht das
angestrebte harmonische und respektvolle Zusammenleben von Mensch und
Hund. Wenn sich der HF aber als Bezugsperson und Adressat für den
„will to please“ versteht, die dem Hund eine wohlwollende, faire
und souveräne Führungs- und Lehrperson ist, profitieren beide aus
dem Zusammenleben. Der Profit für den Hundesportler aus dem „will
to please“ ist immer größer als der Profit aus Dominanz und
Zwang.
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