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Verbellen nach Klaus Glöckner
#2
NinaD,index.php?page=Thread&postID=73626#post73626' schrieb:1) Wie sieht die Akzeptanz dieser Methode bei den Helfern aus? Auf den meisten Hundeplätzen wird ja immer noch so gearbeitet, wie es Glöckner kritisiert und andere Methoden werden gerne als Wattebäuschchenausbildung verworfen.

2) Inwiefern ist es möglich, Aggression in die Schutzdienstarbeit mit einfließen zu lassen? Oder bleibt der Hund immer Beuteverbeller? Wie wird der Hund vom Helfer idealerweise in den Aggressionsbereich gebracht? Durch Aktivität von Helferseite dürfte das ja kaum möglich sein, weil der Hund bei einem aktiven Helfer sofort Angriff assoziiert und in die Beute geht.

3) Besteht bei Prüfungen nicht die Gefahr, dass der Hund Schwierigkeiten beim Anbiss hat, weil die Beißphasen im Training immer getrennt von der Verbellübung geübt werden?

4) Bleibt die Bestätigung auch beim fertig ausgebildeten Hund immer nur die Beutebestätigung? Oder kann man nach und nach den Hund auch mal klassisch mit dem Ärmel für ein gelungenes Verbellen bestätigen, ohne die gesamte Ausbildung wieder zu ruinieren?
Hallo Nina!

zu1) Ich als Helfer habe überhaupt keine Probleme und Ängste mich neuen oder anderen Methoden zuzuwenden. Grundsätzlich gehe ich auch davon aus das der Hundeführer selbst einen großen Teil der Verantwortung bezüglich der Ausbildung seines Hundes hat. Ich denke ein guter Helfer mit entsprechender sozialer Kompetenz würde sich auf eine andere als die von ihm favorisierte und gewohnte Methode einlassen.

zu2) Wenn z.B. eine VPG Prüfung als Zielsetzung definiert ist, sollte ein Verbellen nach der Beute ohne Einschränkungen im Sinne der PO geleistet werden können. Die Frage ist, .... kann das alles sein? Diese Frage wird von jedem Individuell beantwortet und hier spiegelt sich oftmals der Charakter bzw die Intention des jeweiligen Hundeführers oder Schutzdiensthelfers in der Ausbildung wieder.

zu3) Ich denke das man zwischen den Lernphasen und den Trainingsphasen unterscheiden kann. Hat der Hund die verschiedenen Verhalten erlernt, sollte es möglich sein diese in der Trainingsphase zusammen zu setzen. Ich persönlich finde es gut und praktiziere es auch den Hund während einer Schutzdienst Session mit einem Beuteobjekt (Ball - Triebstange - anderes) von mir zu bestätigen. Schwierigkeiten wie ein eingeschränktes Anbißverhalten habe ich noch nicht beobachten können.

zu4) Ich meine das eine Bestätigung so vielfältig sein sollte wie es nur geht. Für das Verbellen gibt es z.B. das Lob, den Hetzarm, das Beutekissen oder auch einfach mal den Ball. Letzendlich kann der Hundeführer sogar ein Bellen durch die Bestätigung mit Futter verstärken. Ich habe die Erfahrung gemacht das ein Verhalten dann stabiler wird, wenn es in vielen verschiedenen Situationen (Generalisieren) abgerufen wird und durch verschiedene Triebbestätigungen verstärkt wird. .... kurz um, ich meine nicht das ein Bestätigen des Bellens mit dem Hetzarm eine vorangegangene Ausbildung oder Lernerfahrung ruiniert.

zu5) .... ach so Punkt 5 gibt es ja nicht! LOL Ich möchte hier mal ein Video von 2003 Anhängen von einem Hund der das Bellen über den Ball erlernt bekommen hat, dann aber in der Folge auch mit einem Hetzarm bestätigt wurde. Dieser Hund hat später seine Prüfungen für eine Hospital Security Firma wunderbar und erfolgreich bestanden und keinerlei Probleme gehabt, nicht beim Anbiß als auch mit fehlender Aggression.

[video]http://www.youtube.com/watch?v=4wvHPeh01jI[/video]
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Verbellen nach Klaus Glöckner - von NinaD - 05-08-2009, 12:08
RE: Verbellen nach Klaus Glöckner - von dberensmann - 05-08-2009, 15:08
[Kein Betreff] - von NinaD - 08-08-2009, 13:08
[Kein Betreff] - von dberensmann - 08-08-2009, 16:08

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