25-09-2008, 23:09
Hallo Heinz,
es ist egal ob Schaf, Ziege, Reh etc., da gibt es keine großen Unterschiede in Bezug auf die Röhrenknochen.
Meine Hunde erhalten öfters auch mal die Unterbeine von Lämmern, Reh- oder Ziegenkitzen. Mit Fell drumrum und in Verbindung mit Frischfleisch, was die Magensäurebildung anregt. Schlimm sind ja nicht die Knochensplitter, die abgeschluckt werden, sondern die, die ggf. vom Magen in den Darm gehen. Ist die Knochenmenge nicht zu groß in Relation zur Fleischportion und sind die Knochen noch nicht so stark ausmineralisiert, werden sie von der Magensäure aufgelöst (vorausgesetzt sie sind roh).
Lt. Studien scheint es auch einen Unterschied zu machen ob das Fleisch dabei am Stück verfüttert wird oder gekuttert. Gekuttertes Fleisch scheint schneller vom Magen in den Darm transportiert zu werden (weswegen es auch weniger gut verdaulich ist) als Fleisch, welches in größeren Stücken verfüttert wird. Sprich bei letzterem wird die Ration (inkl. der Knochen) länger = besser von der Magensäure zersetzt.
Ganz klar ist: Wer sich in Bezug auf Knochen unsicher ist sollte sie nicht verfüttern. Und nicht jeder Hund verträgt sie (man kann nicht nach Jahren einseitiger Fertigfutter-Verfütterung ratzfatz umstellen auf Frischfütterung mit viel Knochen oder gar Fertigfutter in Verbindung mit Knochenfütterung) bzw. jede Art von Knochen. Und natürlich kann man bei der Knochenfütterung auch was falsch machen. Und ja: Durch Knochen kann es Probleme geben. Z.B. kann sich ein Knochensplitter ins Zahnfleisch bohren. Oder ein Knochenstück kann sich im Gaumen zwischen den Zähnen verkeilen. Wenn zu viel Knochen verfüttert werden kann es zu Knochenkot und sogar zu Darmverschluß kommen. Und bei Hunden, die zu schlechter Zahnsubstanz neigen, können auch die Zähne leiden (vornehmlich bei der Verfütterung von Rinderröhrenknochen, sie sind nämlich ziemlich hart).
Wenn man einige Regeln beachtet halten sich die Gefahren, die durch die Knochenfütterung (auch Röhrenknochen, aber die muß man ja nicht zwingend verfüttern) entstehen können, aber doch stark in Grenzen, im Vergleich zu Fertigfutter, das auch nicht ganz ungefährlich ist wenn man einige Dinge falsch macht.
Grüße
Antje
es ist egal ob Schaf, Ziege, Reh etc., da gibt es keine großen Unterschiede in Bezug auf die Röhrenknochen.
Meine Hunde erhalten öfters auch mal die Unterbeine von Lämmern, Reh- oder Ziegenkitzen. Mit Fell drumrum und in Verbindung mit Frischfleisch, was die Magensäurebildung anregt. Schlimm sind ja nicht die Knochensplitter, die abgeschluckt werden, sondern die, die ggf. vom Magen in den Darm gehen. Ist die Knochenmenge nicht zu groß in Relation zur Fleischportion und sind die Knochen noch nicht so stark ausmineralisiert, werden sie von der Magensäure aufgelöst (vorausgesetzt sie sind roh).
Lt. Studien scheint es auch einen Unterschied zu machen ob das Fleisch dabei am Stück verfüttert wird oder gekuttert. Gekuttertes Fleisch scheint schneller vom Magen in den Darm transportiert zu werden (weswegen es auch weniger gut verdaulich ist) als Fleisch, welches in größeren Stücken verfüttert wird. Sprich bei letzterem wird die Ration (inkl. der Knochen) länger = besser von der Magensäure zersetzt.
Ganz klar ist: Wer sich in Bezug auf Knochen unsicher ist sollte sie nicht verfüttern. Und nicht jeder Hund verträgt sie (man kann nicht nach Jahren einseitiger Fertigfutter-Verfütterung ratzfatz umstellen auf Frischfütterung mit viel Knochen oder gar Fertigfutter in Verbindung mit Knochenfütterung) bzw. jede Art von Knochen. Und natürlich kann man bei der Knochenfütterung auch was falsch machen. Und ja: Durch Knochen kann es Probleme geben. Z.B. kann sich ein Knochensplitter ins Zahnfleisch bohren. Oder ein Knochenstück kann sich im Gaumen zwischen den Zähnen verkeilen. Wenn zu viel Knochen verfüttert werden kann es zu Knochenkot und sogar zu Darmverschluß kommen. Und bei Hunden, die zu schlechter Zahnsubstanz neigen, können auch die Zähne leiden (vornehmlich bei der Verfütterung von Rinderröhrenknochen, sie sind nämlich ziemlich hart).
Wenn man einige Regeln beachtet halten sich die Gefahren, die durch die Knochenfütterung (auch Röhrenknochen, aber die muß man ja nicht zwingend verfüttern) entstehen können, aber doch stark in Grenzen, im Vergleich zu Fertigfutter, das auch nicht ganz ungefährlich ist wenn man einige Dinge falsch macht.
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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