03-12-2013, 06:12
Big Ben,'index.php?page=Thread&postID=152980#post152980' schrieb:Bei der Kreisfährte nach Marco Dreyer bremst sich der Hund alleine aus, ohne Rucken (Hund läuft am Böttcher-Geschirr), nur passive Zwänge im Sinne von "Sperren" wie Burkhard
gesagt hat, um ein Überlaufen des Futters oder Abweichen von der Fährte zu vermeiden. Keine Kommandos oder verbale Einwirkungen, der Hund soll ja selbst lernen Probleme
zu lösen, ein sachliches Nein wenn er falsch ist und eine Hilfe mit der Hand auf das Futter zeigen, ganz am Anfang der Ausbildung vielleicht danach dann nur Sperren und Warten und ein sachliches Lob, wenn er wieder auf der Fährte ist.
das machen ja ganz am anfang erstmal im grunde alle so. ich habe noch nie jemanden gesehen der bei einem welpen einwirkt der noch garnicht richtig weiß was er überhaupt auf dem acker soll !
so, dann weiß der hund irgendwann das er eine fährte absuchen soll, gegenstände verweisen soll und dafür belohnungen erhält...
irgendwann wird der hund, selbst wenn er durch sperren das tempo angepasst hat, auch mal wieder versuchen gas zu geben. er kann an dem tag übermotiviert sein, denken ist alles easy also schwupp drüber, er kann durch eine sichtfährte übermüdig werden...
und dann, wieder sperren ? wie lange, bis er so alt ist das er kein nerv mehr auf sperren hat oder zu alt ist um schnell sein zu können...
und was wenn der hund später an schweren passagen die orientierung verliert und seinen suchradius (den er ja durch sperren nie erlernt hat, sondern ihm nur ein größerer verwehrt wurde !) so vergrößert das seine chansen nicht mehr ideal sind auf die fährte zurück zu kommen...
ist mir alles zu waghalsig, ich sage dem hund wie ich es haben will, frühzeitig damit er wie in der uo damit umgehen kann !
und lernen probleme zu lösen tut der hund durch sperren sicher auch nicht. im gegenteil ich verhindere das er das problem größer machen kann und lasse ihm durchs sperren keine andere wahl als auf die fährte zurückzulaufen. was lernt der hund daraus ??? papa wird es richten... ich muß mich nicht anstrengen, irgendwann komme ich schon zurück auf die fährte...
ich wirke wenn der hund das optimum verlässt mit rucks ein, hier lernt der hund "kein geruch" schlecht. später erhöhe ich ggf. den zwang wenn es nötig ist, hier lernt der hund "kein geruck" richtig blöd. und er wird VON SICH aus seinen suchradius minimal gestalten und die geschwindigkeit anpassen, weil er das vermeiden will.
hier hat der hund gelernt probleme zu lösen, nämlich das es seine aufgabe bestens macht sonst gibts PROBLEME mit mir :i_
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!


