02-12-2013, 11:12
Uwe Junker,'index.php?page=Thread&postID=152733#post152733' schrieb:ergänzend dazu vielleicht....ein Hund der arbeiten will, benötigt keine (kaum) Absicherung. Er sicherst durch seine Handlung sich selber ab.
lusna,'index.php?page=Thread&postID=152733#post152733' schrieb:und diese chance muss ich dem hund aber meiner meinung nach auch geben: das zu entwickeln und die erfahrung zu machen, daß die arbeit toll ist und das ist, was ihn aktiv zum ziel führt. bei arbeiten mit zwängen nicht einfach.hallo claudia, mein eindruck ist der das die gewählte methodik (aktivierung, bestrafung oder bestärkung) mit der man trainiert, oftmals durch den typ hund vorgegeben wird. es gibt da den eher adaptiven hund, der sich gerne anpaßt, und es gibt z.b. den mehr autarken hund dessen kooperation nicht so sehr ausgeprägt ist. wärend der adaptive hund sehr schnell erkennt das ein verhalten zu seinem vorteil genügt, hat der autarke hund ein größeres bestreben den direkten weg zu seinem triebziel zu nehmen. aktivierung, bestrafung und bestärkung wird wohl bei jeder methodik und bei jedem typ hund eine rolle spielen, allerdings in einer sehr unterschiedlichen qualität.
was ich damit einwerfen will ist, das es meiner erfahrung nach nicht bei jedem typ hund automatisch dazu kommt, das er über sein erlerntes verhalten sich selber absichern kann, auch wenn man ganz bewußt darauf geachtet und darauf hin trainiert hat. ich trainiere seit einiger zeit mit einem malinois der sehr adaptiv ist, sehr führig, seinem hundeführer gegenüber, nicht dem helfer gegenüber. der hat sehr schnell begriffen wie er über verhalten kontrollieren kann. auf der anderen seite trainiere ich mit einem schäferhund der sich trieblich so in rage steigern kann das es ihm fast unmöglich ist über ein verhalten zu kontrollieren, der will sich mehr durchsetzen, zeigt insgesamt einen höheren widerstand, obwohl man von anfang an darauf geachtet hat das genau das nicht passiert.
zum erfolg führen kann man beide typen, allerdings mit unterschiedichen maßnahmen und mitteln. wenn nun aber in der zukunft bestimmte methoden keine verwendung mehr finden, dann wird der eher autarke hund weniger oft auftauchen, und der adaptive hund sich mehr und mehr profilieren. ob das für die zucht von gebrauchshunden insgesamt gut ist??
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit


