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Fährtengegenstände?
#41
Zitat:Was machst du auf der Fährte wenn sie Wild sieht oder in die Nase bekommt? Zu dir kommen und ihr Spielzeug abholen?
Ich hatte das Problem mit der Madam in mehr als 10 Jahren - trotz Provokation in wildreichem Gebiet - noch nie. Sie kriegt nie mit, dass das Wild wegläuft o.ä., wenn sie sucht, egal ob Rehe oder Hasen. Wenn sie sucht schaltet sie irgendwie komplett ab.
Unser Rüde hatte mal sein Hasen-Erlebnis auf einer FH1 direkt an einem Gegenstand, den er bereits verwiesen hatte. Er wollte aufspringen, genau als ich ihm über den Rücken gestreichelt habe und ich habe ihn instinktiv sofort runtergedrückt obwohl ich den Grund für das Aufstehen nicht gesehen hatte. Nach einer kurzen Pause und einer Konzentrationsphase (Augenkontakt zu mir) ging es im Anschlus ohne Probleme weiter.
Meiner alten Hündin (Jagdhund-Mischling) ist mal auf einer FH1 direkt vor ihr ein Hase aufgesprungen und weggelaufen, da ist sie 2m seitlich wegesprungen, hat vorgestanden und dann nach einer gefühlten Ewigkeit selbständig und ohne Kommando die Fährte wieder aufgenommen. Fand der Richter sehr beeindruckend Big Grin
Also ich krieg das irgendwie nicht hin, dass meine Hunde so richtig den Max markieren und ich ein richtiges Problem bekomme auf der Fährte....aber vermutlich ist immer irgendwann das erste Mal
tschau Anja
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#42
Anja,index.php?page=Thread&postID=58212#post58212' schrieb:
Zitat:Was machst du auf der Fährte wenn sie Wild sieht oder in die Nase bekommt? Zu dir kommen und ihr Spielzeug abholen?
Ich hatte das Problem mit der Madam in mehr als 10 Jahren - trotz Provokation in wildreichem Gebiet - noch nie. Sie kriegt nie mit, dass das Wild wegläuft o.ä., wenn sie sucht, egal ob Rehe oder Hasen. Wenn sie sucht schaltet sie irgendwie komplett ab.
tschau Anja
Das ist ja heute leider oft so, dass Hunde gar keinen richtigen Hunde mehr sind, Ausstellungshunde kann mann ja teilweise auch in dei Ecke stellen und nach 14 Tagen wieder abholen, ohne dass sie sich bewegt haben. Für unsere menschliche Fährtenarbeit ist das vielleicht gar nicht schlecht.
M.E. müßten, wie bei der Polizei auch, auch Fährtenhunde beweisen, dass sie schutzdiensttauglich sind. Aber das ist meine Auffassung.
Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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#43
Zitat:Das ist ja heute leider oft so, dass Hunde gar keinen richtigen Hunde mehr sind, Ausstellungshunde kann mann ja teilweise auch in dei Ecke stellen und nach 14 Tagen wieder abholen, ohne dass sie sich bewegt haben. Für unsere menschliche Fährtenarbeit ist das vielleicht gar nicht schlecht..
Danke für das Lob über meine Hunde, die Du nicht kennst.
Du kannst ja gerne mal testen ob man sie in die Ecke stellen kann oder ob Sie nicht vorher doch Lust haben irgendwelchen Leuten an die Wäsche zu gehen.

Zitat:M.E. müßten, wie bei der Polizei auch, auch Fährtenhunde beweisen, dass sie schutzdiensttauglich sind. Aber das ist meine Auffassung.
Du kannst gerne ausprobieren ob unser Rüde schutzdiensttauglich ist - ich selber bin immer noch der Meinung, dass das nicht seine Kernkompetenz ist. Als pensionierter Zugriffshund der Bundeswehr holt er sich die Leute lieber blank als nur den Ärmel Big Grin
Also Ottomar - lass das stänkern - erst recht wenn Du weder Mann noch Hund kennst.
tschau Anja
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#44
Anja,index.php?page=Thread&postID=58269#post58269' schrieb:
Zitat:Das ist ja heute leider oft so, dass Hunde gar keinen richtigen Hunde mehr sind, Ausstellungshunde kann mann ja teilweise auch in dei Ecke stellen und nach 14 Tagen wieder abholen, ohne dass sie sich bewegt haben. Für unsere menschliche Fährtenarbeit ist das vielleicht gar nicht schlecht..
Danke für das Lob über meine Hunde, die Du nicht kennst.
Du kannst ja gerne mal testen ob man sie in die Ecke stellen kann oder ob Sie nicht vorher doch Lust haben irgendwelchen Leuten an die Wäsche zu gehen.

Zitat:M.E. müßten, wie bei der Polizei auch, auch Fährtenhunde beweisen, dass sie schutzdiensttauglich sind. Aber das ist meine Auffassung.
Du kannst gerne ausprobieren ob unser Rüde schutzdiensttauglich ist - ich selber bin immer noch der Meinung, dass das nicht seine Kernkompetenz ist. Als pensionierter Zugriffshund der Bundeswehr holt er sich die Leute lieber blank als nur den Ärmel Big Grin
Also Ottomar - lass das stänkern - erst recht wenn Du weder Mann noch Hund kennst.
tschau Anja
Warum reagierst Du so gereizt und ziehst Dir die Jacke an, ich habe hier z.B. von Ausstellungshunden ganz allgemein gesprochen und nicht speziell Deine Hunde und Dich gemeint.
Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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#45
Ascan,index.php?page=Thread&postID=58191#post58191' schrieb:Das mag mit manchen Hunden gehen, aber nicht mit allen. Das wird es ein längerer Ausbildungsprozeß dem Hund beizubringen, dass ich als HF möchte, dass er fährtet.
Das mit dem Hasen hatte ich vor 3 Jahren mal, Ascan blieb stocksteif stehen Kopf hoch und folgte mit dem Augen dem Hasen. Als der Hase vom Feld war habe ich "Such" gegeben und Ascan hat den Kopf runtergenommen und weitergesucht.
Kommentar des Richters: "Eigentlich müßte ich 2 Zusatzpunkte geben, aber ich muss 2 abziehen wegen des zusätzlichen Suchkommandos."
Man kann nur halt versuchen, so was im Träining zu provozieren.
Ottomar

...definitiv die gleiche Situation hatte ich auch auf einer Ausscheidung. In 5 mtr. Entfernung sprang ein Hase auf und rannte los...und der Hund verhielt sich genau so wie oben im Zitat beschrieben. Nur setzte er zu meiner Verwunderung ohne Hörzeichen die Fährte fort.
...aber jedoch mit einem Unterschied: ich habe diese Situation nie auf der Fährte geübt oder trainieren können!!

Außerhalb der Fährte "im normalen Leben" habe ich ihm nie das Wildern abgewöhnen können...einzige Chance, ich hätte den Hasen oder die Katze vor ihm gesehen und ihn zu mir rufen können...ansonsten war das "A......" weg und machte vor nichts mehr halt.

...bis zu dem Tag der oben beschriebenen Fährte habe ich - wegen der gemachten Erfahrungen - immer nur gebetet, dass mir nur ja nie Wild auf der Fährte begegnet...

...und glaube mir Ottomar, das war kein Hund der sich nach 14 Tagen Eckenstehen nicht mal bewegt hat...
...wollte nur sagen, dass es sehr wohl möglich ist, dass ein triebiger Hund trotz Wildeinfluss noch eine vernünftige Fährtenarbeit absolvieren kann, ähnlich wie in der Unterordnung...

mfG
Iwan1
__________________________________________________________________________________________________________________________________

... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein... [Bild: smilie_happy_288.gif] (Zitat: weiß nicht, aber wahr...)
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#46
@ Iwan,
ASscan ist ja auch nicht hinter dem Hasen hinterher und hat die Fährte fortgesetzt, er hatte vorher aber gelernt, dass Fährten Fährten heißt.
Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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#47
Hallo Ottomar,

hast du den Ascan von Haus Erprath?



Gruß

Holger
Die zehn Gebote sind deshalb so kurz und verständlich, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigenkommission entstanden sind.
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#48
Ja, Holger, den hat er!! Ist gerade zur Meisterschaft nach Herzfeld.

Ottomar: ich drück dir die Daumen!!!
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#49
Ascan,index.php?page=Thread&postID=58276#post58276' schrieb:er hatte vorher aber gelernt, dass Fährten Fährten heißt.

Seh ich auch so,ein Hund,der Triebfährte sucht hat wohl eher Probleme mit den Situationen als ein Gehorsamssucher,die Neigung zum Wilderer"ist nicht so ausschlaggebend,ist meine Erfahrung.
Man kann solche Situationen trainieren,Fährten direkt neben abgetrennten Wiesen mit Kühen eignen sich hervorragend,die kommen sofort an den Zaun.
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#50
Aha,

dann weiß ich mal wenigstens mal wer das ist. Brüderchen von Askia. Ein toller RS!!!

Ja Ottomar, dann viel Glück

Gruß

Holger
Die zehn Gebote sind deshalb so kurz und verständlich, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigenkommission entstanden sind.
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