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Ich füttere unseren Hunden seit vielen Jahren Frischfutter, kein eigentliches BARF (Biologisch artgerechtes Futter) sonst dürfte ich z.B. kein Joghurt verfüttern, das gibts so nicht in der Natur und habe mal aufgeschrieben, was man neben Fleisch noch füttern dürfte (nicht muss), vor allem für Anfänger, welche mal nachschlagen möchten.
http://www.mkd-shop.ch/man_darf.php
Männer, die behaupten, sie seien die Herren im Haus, lügen auch bei anderen Gelegenheiten. (Mark Twain)
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hallo, habe nach der bierhefe geschaut, ist die zusammensetzung wichtig, was muss die bierhefe alles haben/machen, wäre für gute tipps sehr dankbar
lg siggi
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Bierhefe ist Bierhefe und da sollte dann auch nichts anderes drin sein. Natürlich gibt es teure Ergänzungsfutter, die auch Bierhefe enthalten, aber das muss nicht sein.
Bierhefe ist inaktivierte, also tote Backhefe in getrockneter Form. Sie liefert die Inhaltsstoffe der lebenden Hefe, also hochwertige Aminosäuren, B-Vitamine und Mineralstoffe.
Ob man nun Bioqualität bevorzugt, normale Bierhefe kauft oder einen Eimer bei einem Tierfutterhersteller erwirbt, das ist egal.
lg
ursus
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Bei mir wird Hardcore Teilgebarft
Und alles ohne großartige Tabellen, Pülverchen usw. wenn genug vom Fleisch / Knochen usw da ist , gibt es das dann ----- wenn nicht Trofu . Fressen tun sie bis sie satt sind und dann gibt es halt auch mal 2 Fastentage danach.
Gruß
Anja
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Dina,'index.php?page=Thread&postID=127145#post127145' schrieb:Ich füttere meine Hunde seit 8 Jahren roh, habe schon einige Würfe gezogen, auch roh gefüttert und alle Welpen, die ich selber behalten habe, ebenfalls mit Rohfutter aufgezogen. Meine Hunde haben alle HD a normal und ED 0. Ob das auch an der Ernährung liegt? Ich persönlich gehe davon aus, wobei da natürlich mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Schau mal hier, so ungefähr füttere ich.
http://www.schaeferhund-langstockhaar.de/html/barf.html Man muß sich allerdings nicht unbedingt starr an irgendwelche Pläne halten und es macht auch nichts, wenn man mal Mahlzeiten ausfallen lässt oder andere Sachen füttert. Meine Welpen bekommen ab der 8. Woche übrigens dasselbe, wie die großen, allerdings bis zum 1. Lebensjahr täglich ca. 500 Gr. Hühnerhälse.
Deine Frage mit den Fetten verstehe ich nicht? Meinst Du, warum Fett Energie liefert oder wie man Fett füttern kann?
Zu den Kosten kann ich nur sagen, daß uns die Rohfütterung bei 3 Hunden so ziemlich dasselbe kostet, wie ein teures Trockenfutter.
LG
Dina
Hallo, habe dieses gelesen und eine Frage zu den 500 g Hühnerhälsen: jeden Tag? Und muss ich dann mit Zugaben von Quark, Joghurt etc. aufpassen wegen dem Calciumgehalt?
Welche Menge Futter sollte ein Welpe (10 Wochen) denn überhaupt haben? Du schreibst, deine Welpen bekommen dasselbe, wie die großen, auch dieselbe Menge?
Danke für eine Antwort.
LG Petra
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Milchprodukte gelten für Menschen als reich an Calcium, weil Menschen viel weniger davon benötigen. Für Hunde sind diese Gehalte zu vernachlässigen. Ein ausgewachsener Hund mit 10kg Körpergewicht brauchte 1kg Joghurt am Tag zur Deckung des Calciumbedarfs.
Sie wird dieselben Futterbestandteile meinen, das geht bei einem Welpen in diesem Alter bereits problemlos. Die Menge unterscheidet sich von Welpe zu Welpe deutlich. Ein 10-wöchiger Welpe braucht meist 4-6% seines Körpergewichtes als tägliche Futtermenge. Bei 10kg Gewicht also 400-600g Futter. Manch Althund ohne besondere körperliche Belastung kommt mit dieser Menge ebenfalls gut hin.
Beim Welpen musst du nach Augenmaß füttern, das ist nicht anders als bei Trockenfutter. Wirkt er moppelig, dann bekommt er zuviel. Wird er arg dünn, muss es mehr sein.
Gruß
ursus
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Danke ursus für die schnelle Antwort.
Ich rüste gerade wieder auf, da ich der Meinung bin, sie wächst schon ganz schön schnell. Und mein Rüde hat auch Probleme mit dem TroFu, der bekommt seit gestern auch NUR noch Fleisch, vorher morgens TroFu und abends Fleisch. Nun mache ich mir mal wieder seeeehr viele Gedanken; bedingt durch viele viele Krankheiten meiner Hunde möchte ich es jetzt endlich begreifen. Die Broschüre von Simon habe ich schon mehrmals gelesen, aber irgendwie auch nicht wirklich verstanden.
Seit Tagen sauge ich hier im Internet alles auf, was es an BARF-Themen gibt.
So werde ich meine Truhe nun neu bestücken:
gewolfte Hühnerhälse und vieles unterschiedliches Fleisch für die Kleine. Pansen, Knochen, Putenhälse, Hähnchenhälse und was ich sonst noch so bekommen kann in Stücken für den Großen.
Obst und Gemüse steht schon auf der Einkaufsliste; Pürierstab habe ich auch bekommen.
Dazu habe ich Kartoffelflocken, Möhrenpellets, getrocknete Rote Beete und werde bei Lunderland noch Gemüseflocken besorgen.
Verschiedene Öle habe ich auch.
Ich habe mir hier einige Stichworte abgespeichert, damit ich nicht immer suchen muß.
Fragen habe ich mehr als genug, aber ich fange so erstmal an und hoffe, ich tue meine Hunden was Gutes und nix böses, weil ich es nicht begreife.
Joghurt, Quark, Hirtenkäse, alles im extra angeschafften Kühlschrank.
Noch etwas?
JEDER TIPP ist für mich Gold wert, wie wahrscheinlich für jeden BARF-Anfänger.
Vielen Dank im voraus.
LG Petra
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Das mit der Calciummenge wurde hier: Unsicherheit: Trockenfutter oder BARF schon mal behandelt.
Gruß Gaby
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Ups... danke Gaby, das Thema wurde sogar von mir selber erstellt. Da sieht man mal, daß ich in der Zeit nix dazugelernt habe. DAS wird sich jetzt ändern!
LG Petra
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Gar kein Problem  quint:. Ein Tipp noch: Vorsicht bei so genannten "Sandknochen", das sind die ganz harten Teile von Rinderknochen, die vertragen meine Hunde beispielsweise gar nicht. Es kann zu Knochenkotverstopfung kommen, oder die Stücke werden nach einer Weile wieder erbrochen. Daher lasse ich diese ganz weg. Meine bekommen auch Hühner- und Putenhälse, Hühnerschenkel oder -klein, Karkassen etc. Am liebsten jedoch mögen sie Rinderbrustbeinknorpel mit viel Fleisch dran, die hole ich kiloweise beim Metzger, der mir das Ganze auch noch in passende Stücke zerhackt. Zuviel Fett schneide ich weg.
Und noch was: Unser Rüde neigte dazu, sich morgens zu übergeben, dem habe ich mit einem harten Pansenkeks (vor dem Schlafengehen) abgeholfen.
Viel Glück, es ist gar nicht schwierig. Man wächst da rein und hier im Forum gibt es ja meist hilfreiche Antworten auf Fragen.
Gruß Gaby
PS: Welche Krankheiten haben denn Deine Hunde? Gerne auch per PN
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