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Schutzdienst Video´s von H.Raiser - Druckversion

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- Henning - 15-03-2018

Zitat:Nepopo meint, dass es am besten ist, den Hund zur Aktivität zu
zwingen.

Trieb-Zwang-Trieb glaubt, dass ein Hund am besten lernt, wenn auf
jeden Fall Zwang dabei ist.

Was ein Schwachsinn.


- dberensmann - 16-03-2018

ma-re-sa,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26356-Schutzdienst-Video´s-von-H-Raiser/?postID=183228#post183228 schrieb:Und schon sind alle Unterschiede
zwischen alter und moderner Ausbildung verwischt, die alte Ausbildung
kann als Mutter der modernen ausgegeben werden und ansonsten führen
ja viele Wege nach Rom.
Das beschreibt ziemlich gut den ist Zustand.
Wer also die Mutter mal kennen lernen möchte kann sich in Ruhe die Raiser Videos ansehen, es hilft dabei die Söhne und Töchter zu verstehen.


- Erko - 16-03-2018

'ES' ist allwissend, muss ich gerade feststellen.

Liebes 'ES'......
Ist dir eigentlich klar, das du mit deinem immensen Wissen Stadien füllen könntest, wenn du Seminare anbieten würdest?
Die Hundesportwelt würde dir zu Füssen liegen. Du könnstest Weltweit Millionen verdienen.......
Aber das würde natürlich nicht anonym gehen......
Obwohl......Cro der Rapper, den kennt auch kaum einer ohne Maske!
Es gibt bestimmt auch schöne Hundemasken.
Also! Auf gehts!
LG Silke


- Bine DSH - 16-03-2018

Wenn man in der Sache nicht weiterkommt, geht man in's Persönliche...

​Schade eigentlich, dass die Auseinandersetzung immer wieder abgleitet in diese unsachlichen Angriffe. Es ist leicht, etwas als "Schwachsinn" abzutun, dann muss man nicht argumentieren. Man muss ja nicht einer Meinung sein, aber ein wenig Respekt vor einander macht es gewöhnlich möglich, dass man diskutieren kann ohne notwendigerweise die Meinung des Anderen gutzuheißen. Allerdings - wenn ich denn schon finde, dass jemand Schwachsinn schreibt und das lauthals kundtue, sollte ich schon in der Lage sein, zu erklären warum.
​Und nein, man muss nicht Weltmeister sein, um eine Meinung zu haben.

LG
​Bine


- deralex1979 - 16-03-2018

Bine, da widerspricht dir auch niemand.
Wenn aber jemand einfach nur einen Begriff aus einem Interview zum Allheilmittel benutzt , dem ganzen folgen dann gebetsmühlenartiges Widerholen dieser hohlen Phrasen aus noch höhleren Köpfen, erkenne ich da keine neuartige Erfindung des Hundesportrades, sondern lediglich einen Theoretiker, der eine “ fragwürdige“ Methodik ( weil es ja komplett ohne “Zwang“ geht) als die einzige darstellt und den Bezug zur Realität verloren hat. Aber so kann man sich halt als Gutmensch fühlen und nicht als das hasserfüllte reaktionäre ... das man eigentlich ist
Bei Junkies hilft nun mal nur kalter Entzug.


- Nadin - 16-03-2018

Wenns zu arrogant und polemisch wird und wenn sich zu sehr darauf konzentriert wird, ältere " Methoden und Ausbildungswege " per se und undifferenziert abzuurteilen und alle Menschen, die je danach gearbeitet haben, gleich mit...anstatt sich nur auf das konstruktive " wie es besser gehen kann" und vielleicht auch ein "miteinander" diskutieren, zu konzentrieren, bin ich auch kein grosser Freund des anonymen "Geschreibsels"
ABER es wurde nicht behauptet, dass es beim "will to please" um ein Allheilmittel geht oder eine Ausbildungsmethode, die nur damit auskommt und auch nicht, dass es bei Ausbildern, die sich den gefälligen Charakter ihres Hunde zunutze machen, dies fördern und in die Ausbildung einbeziehen, völlig ohne Korrekturen und Zwänge läuft.

Schönes Wochenende :-)


- Bine DSH - 16-03-2018

Hallo Alex,

​aber es sagt doch niemand, dass es komplett OHNE Zwang geht. Die Reihenfolge ist nur anders und die Ausführung kontrollierter und so dosierter.

​Tatsächlich ist es doch so: NE-PO-PO fängt mit Negativ an (der Leinenruck mit dem Kommando). Trieb-Zwang-Trieb geht gar nie nicht ohne Zwang, und bei dieser Methode auch relativ viel davon, weil die Hunde zunächst mal "aufgemacht" werden und zwar in einem erheblichen Maße, damit sie die Zwänge überhaupt wegstecken können. Das zwar vielleicht nicht immer in gleich heftigem Ausmaß, aber doch sehr stressbeladen für den Hund.

​Heuwinkl rollt das Ding anders auf. Der Hund lernt stressfrei mit viel Lob, das Kommando und seine Ausführung wird von Beginn an positiv besetzt mit körperlichem und seelischem Wohlbefinden. Im Idealfall kann der Hund einfach keine Fehler machen. Hat der Hund ein Niveau erreicht, in dem man anfangen kann mit Ablenkungen (dosiert und vor allem bewusst und überlegt eingebaut) zu arbeiten, wird ihm das Verlassen der Komfortzone unangenehm gemacht. Die unangenehme Einwirkung hört sofort auf, sobald er wieder "in der Spur" ist und dann wird sofort wieder gelobt. Der Unterschied ist hier, dass der Hund mit der Übung selbst nur positive Gefühle verknüpft, weil sie über einen langen Zeitraum KONSTANT überschwänglich belobt wird. Der Hund findet hier seine Sicherheit. Die Übung selbst soll dem Hund Freude machen, und tut es dann ja auch, nicht das Warten auf die Belohnung danach. Die Belohnung kommt anfangs im Dauerfluss, später intermittierend und verschwimmt so im Empfinden des Hundes mit der Arbeit an sich.

​Ich plappere natürlich jetzt auch nur nach, was andere geschrieben haben, aber ich habe es gelesen, glaube es ganz gut verstanden zu haben und bemühe mich, es nun in die Praxis umzusetzen. Und, was soll ich sagen, es ist schon ein Unterschied, selbst wenn man es nur "autodidaktisch" hinbastelt.

LG
Bine




- ma-re-sa - 16-03-2018

Nadin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26356-Schutzdienst-Video´s-von-H-Raiser/?postID=183237#post183237 schrieb:ältere " Methoden und Ausbildungswege " per se und undifferenziert abzuurteilen und alle Menschen, die je danach gearbeitet haben, gleich mit...


Viele haben früher gedacht, es geht nicht anders. Sie wussten es
einfach nicht besser.

OK. Das kann man nicht verurteilen. Hinterher ist man immer
schlauer.

Aber wo war das Gewissen, das sagt: wenn es nur so geht, dann mach
das doch nicht mit und höre besser auf mit dieser Art Hundesport?

Und wenn es diese innere Stimme gab: was hat man damit gemacht?
Ist man ihr gefolgt oder hat man sie überhört? Hat man daraus
gelernt, und hört heute auf sie?

Diesen Gewissensfragen sich auch heute bei seinem Tun im
Hundesport zu stellen, ist oberste Pflicht eines Menschen, der über
ein Tier bestimmt.

Wer die alten Methoden heute noch rechtfertigt, sollte immer daran
denken, dass der Zweck nicht die Mittel heiligt.


- deralex1979 - 16-03-2018

NEPOPO fängt eben nicht mit einem negativen Reiz an. Auch da wird anfänglich Stressfrei angelernt.
Das gleiche gilt heute bei Trieb Zwang Trieb. Selbst Raiser sagt es immer wieder, das ein Hund unter Stress nicht lernt...
Das kommt mir vor wie die Leute, die das E- Gerät ablehnen, weil es sich nicht zum ausbilden eignet.
DAS E -GERÄT IST AUCH NICHT ZUM AUSBILDEN DA, SONDERN ZUM ABSICHERN.
Vielleicht etwas weit weg, aber das Buch von Konrad Most ist auch sehr gut. Aber eben nicht alles, und ein jeder muss sich die Mischung so machen das er/sie und der Hund zufrieden ist.

Ich hoffe das ist jetzt verständlich. Denn auch Heuwinkl oder Kayser müssen ab einem gewissen Punkt “ absichern“ oder auch msl mit einem negativen Reiz arbeiten. Und ich halte es für äußerst fragwürdig, wenn jemand in einem Interview behauptet er komme ohne aus...zumindest wurde dss schon des öfteren behauptet.


- Bine DSH - 16-03-2018

Hm, das hab ich anders in Erinnerung. Der "Aktivierungsreiz" gehörte bei ne-po-po immer dazu.

LG

Bine