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Mittelgroße und große Hunderassen leiden, wenn sie älter werden, nicht selten unter schmerzhaften Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule, meist im Übergang vom letzten Lenden- zum ersten Kreuzwirbel. Besonders häufig betroffen ist der Deutsche Schäferhund.
Bei Hunden dieser oder weiterer großer Rassen kommt es zu einer Instabilität in den Wirbelbogengelenken der Lenden- und Kreuzbeinwirbelsäule. Diese wird oft mittels einer operativen Zusammenführung der Wirbel behandelt, was allerdings zu einer völligen Versteifung führt.
Eine neue Operationsmethode, die so genannte minimalinvasive transiliale Vertebralverblockung (MTV), verspricht hier die Behebung der Instabilität der Wirbelbogengelenke ohne Einschränkung der Beweglichkeit. In einer ersten Studie operierten Fachleute der Tierärztlichen Klinik für Kleintiere in Lüneburg 33 Hunde mit Bandscheibenvorfällen verschiedenen Grades mit der neuen Methode. Ab einem bestimmten Grad der Bandscheibenveränderung (ab 50 Prozent) setzten sie die MTV zusätzlich zu anderen Methoden ein.
Mit den Ergebnissen zeigte sich die Forschergruppe in beiden Fällen zufrieden. Prof. Leo Brunnberg von der Kleintierklinik in Berlin ist skeptischer. Für sinnvoll erachtet er die MTV-Operation zur Behandlung eines Gleitwirbels. Er weist jedoch auf die Komplexität des Cauda equina-Syndroms hin – je nach Diagnose, müsse die Behandlung entsprechend differenziert ausfallen.
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Mein knapp 9 Jahre alter DSH "Cliff" hat Cauda Equina....von einer OP hat man mir abgeraten, da es nicht sicher sei, das der Hund anschliessend beschwerdefrei leben könne. Wir haben ihm einen Rollstuhl anfertigen lassen....damit ist er sehr beweglich und hat viel Spaß!!
[video]http://www.youtube.com/watch?v=Fz0cEOgVDxg[/video]
[video]http://www.youtube.com/watch?v=ZXgj48Opofk[/video]
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Hallo Theo,
also bei aller Tierliebe... auch wir betrachten unsere Hunde als Familienmitglieder und würden alles mesnchenmögliche tun um ihnen ein schönes Leben zu ermöglichen. Ich selbst habe eine jetzt 10 jährige Hündin mit einem erhebl. röngtenologischen Befund CES und Spondylose. Wir haben bei ihr vor drei Jahren Goldimplantate setzen lassen, da das herkömmliche Aufsägen des Wirbeldaches für uns nicht in Frage kam und der Hund läuft besser als manch einer ohne orthopädisches Problem. Wenn mein Hund aber nicht mehr aufstehen kann um sein Geschäft zu erldigen, wäre für uns der Zeitpunkt gekommen, sie einzuschläfern. Und du kannst glauben, Twixel ist für uns viel mehr als nur ein Hund und ich kann mir ein Leben ohne sie nicht wirklich vorstellen. Aber ich finde es muß ein lebenswertes Leben sein; auch wenn du sagst dein Hund hat Spass am Leben. Sicher arrangieren sich Tiere auf Dauer mit ihrer Behinderung. Aber für mich käme das nicht in Fragen.
Gruß Picci
Conny, Acanto und Mrs. Twixel für immer im Herzen!!
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Ein Kollege von mir war vor kurzem auf einem Seminar für Diensthunde in SH.
Dort wurde eine Methode vorgestellt,mit der bei CES mittels einer Spritzentherapie die Hunde soweit wiederhergestellt wurden,das sie als Diensthunde angekauft werden dürfen,im Gegensatz zu Hunden mit OP.
Es kommt wohl aus dem Skandinavischen Raum.
Soll wohl auch recht kostengünstig sein.
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
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Hallo Andrea,
ich habe den Hund live gesehen und ich glaube schon, dass er sehr lebensfroh ist mit seinem Rollstuhl. Für uns ist der Anblick sicher gewöhnungsbedürftig, aber dem Hund scheint das nichts auszumachen.
Ich weiß nicht, was ich täte.
Heinz, das mit der Spritzentherapie interessiert mich sehr. Ich weiß nämlich, dass es auch für Menschen eine Behandlung gibt bei Bandscheibenvorfällen, die ebenso abläuft. Der Eingriff wird ambulant gemacht und ist viel ungefährlicher als die üblichen Bandscheiben-OPs.
Gibt es zu der Therapie einen LInk?
Gruß Dürken
Picci,index.php?page=Thread&postID=80356#post80356' schrieb:Hallo Theo,
also bei aller Tierliebe... auch wir betrachten unsere Hunde als Familienmitglieder und würden alles mesnchenmögliche tun um ihnen ein schönes Leben zu ermöglichen. Ich selbst habe eine jetzt 10 jährige Hündin mit einem erhebl. röngtenologischen Befund CES und Spondylose. Wir haben bei ihr vor drei Jahren Goldimplantate setzen lassen, da das herkömmliche Aufsägen des Wirbeldaches für uns nicht in Frage kam und der Hund läuft besser als manch einer ohne orthopädisches Problem. Wenn mein Hund aber nicht mehr aufstehen kann um sein Geschäft zu erldigen, wäre für uns der Zeitpunkt gekommen, sie einzuschläfern. Und du kannst glauben, Twixel ist für uns viel mehr als nur ein Hund und ich kann mir ein Leben ohne sie nicht wirklich vorstellen. Aber ich finde es muß ein lebenswertes Leben sein; auch wenn du sagst dein Hund hat Spass am Leben. Sicher arrangieren sich Tiere auf Dauer mit ihrer Behinderung. Aber für mich käme das nicht in Fragen.
Gruß Picci
Hallo Picci,
Lebensfreude liegt nicht im Auge des Betrachters...
Gruß
Kirsten
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Ihr müßt bedenken daß der Begriff "Cauda equina Syndrom" eine ganzen Reihe von Ursachen umfaßt, durch welche Nervenbahnen im Lendenwirbelbereich komprimiert werden. Und je nach Ursache unterscheiden sich die Behandlungsmöglichkeiten und -erfolge teilweise sehr stark. Sprich z.B. die OP, die dem CES-Hund A geholfen hat, kann für den CES-Hund B genau das Falsche sein, und die Physiotherapie, die dem CES-Hund C im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf die Beine geholfen hat, kann bei CES-Hund D völlig nutzlos sein. Dort wo z.B. ein abgebrochenes Wirbelstück oder zu enge Wirbelkanäle Nevernbahnen komprimiert werden irgendwelche Spritzen alleine nicht viel helfen, und dort wo z.B. neurologische Ausfälle durch einen Tumor hervorgerufen werden können Spritzen vielleicht etwas bewirken, das sind dann aber andere Spritzen (Chemotherapeutika) als die die ggf. bei einer Bandscheibenschädigung helfen werden.
Zudem spielt auch immer das Alter des Hundes eine Rolle und wie lange neurologische Ausfallerscheinungen (ggf. auch unbemerkt) bereits bestehen. Denn je länger Nervenbahnen komprimiert wurden, desto weniger gut ist ihre Regenerationsfähigkeit. Ggf. bleiben sie zeitlebens geschädigt.
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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Danke Antje,
also meine Hündin hab ich mit drei Jahren operieren lassen ( Wirbeldach abtragen).
Sie hat jetzt viele Jahre, meine ich, dazu gewonnen! Seit dem 7. Lebensjahr fütter ich nun Vermiculite, Traumeel und Grünlippmuschelkapseln zu.
Je nach Befinden und so, aber was derzeit wirklich hilft, auch wenn sie mit knapp 11 immer mehr Probleme hat, ist das Traumeel vet.
Dieses Jahr hab ich gedacht, dass sie es nicht mehr schafft, aber sie raffte sich echt mit Traumeel vet. nochmal auf! Sie läuft mit uns, wenn auch mit den
Hinterpfoten im Leben und wegknickend, aber sie will sogar noch mit meinem Schwarztier spielen..... Nein, ich habe keine Beziehung und
ich mach mich bereit, denn wenn sie rücklings, wie gehabt, wirklich zur Treppe herunterkippt,
dann weiß ich, dass es einfach nicht mehr geht!
VG Sabine
PS.: Doch den Lebenswillen und die Lust am Arbeiten sieht man diesem Hund wirklich an!
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!
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[quote='Dürken',index.php?page=Thread&postID=80369#post80369
Heinz, das mit der Spritzentherapie interessiert mich sehr. Ich weiß nämlich, dass es auch für Menschen eine Behandlung gibt bei Bandscheibenvorfällen, die ebenso abläuft. Der Eingriff wird ambulant gemacht und ist viel ungefährlicher als die üblichen Bandscheiben-OPs.
Gibt es zu der Therapie einen LInk?
Gruß Dürken[/quote]
Hallo Dürken,
der von Heinz erwähnte Tierarzt kann eigentlich nur Bille sein (formal korrekt Hans-Peter Ruwald). Bille ist DER Tierarzt für das Diensthundewesen in Dänemark und ebenfalls sehr häufig bei der Polizei in SH vertreten. Zudem erinnere ich mich an einen Vortrag von ihm Anfang diesen Jahres auf der Ausbildungswarttagung in unserer LG, wo er kurz darüber referierte, welche Methoden er bei verschiedenen Erkrankungen bevorzugt. Darunter die erwähnte Spritzentherapie. Wenn Du Näheres wissen willst, solltest Du Dich einfach mal mit ihm in Verbindung setzen. Sowohl Bille, als auch seine Frau Acki sprechen sehr gut deutsch. Hier der link zu seiner Homepage mit den Kontaktdaten
http://www.vet.dk/deutsch/index.html
Darüber hinaus: ich habe gelesen, dass Du nun noch weiter in den Norden (Meck-Pom) gezogen bist. Dänemark liegt zwar nicht gerade "um die Ecke", aber Billes Praxis befindet sich kurz hinter der Grenze und wenn Du einmal einen superguten Tierarzt benötigst, der mit seinen Händen mehr ertasten kann, als andere mit Hilfe modernster Technik erkennen, der ein absoluter Spezialist für Dienst- und Sporthunde ist, als Tierarzt mit Verstand UND HERZ agiert, Dir NICHT das Geld aus der Tasche zieht und zudem als Mensch unglaublich liebenswert ist, dann fahr zu Bille. Wundere Dich aber nicht, wenn Du dann vor und in seiner Praxis auf lauter Sportkameraden aus den nördlichen Landesgruppen triffst.
Gruß
Petra
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Für mich ein großer Spezialist, der nach intensiver Diagnose die individuelle Behandlung herausarbeitet und u.a. auch mit einer Spritzenkur arbeitet ist
http://www.magnostic.com/ Dr.Blum.
Wenige wissen vieles; niemand weiß alles -
und doch wollen viele alles besser wissen.
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss,
um zu wissen, wie wenig man weiß!
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