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Dauerhaft erhöhter Östrogenspiegel bei Hündin
#1
Es würde mich mal interessieren, ob dieses Phänomen öfter vorkommt.
Und wenn ja, welche Erfahrungen gemacht wurden...
Meine DSH hatte einen dauerhaft erhöhten Östrogenspiegel. Dies äußerte sich dadurch, dass die Rüden immer etwas "interessiert" waren. Die Hündin war sehr schwerfuttrig, zu Rüden oft etwas "grantig". Die letzten 4 Läufigkeiten brauchte sie immer einige Anläufe (sie begann mit Schwellung der Scham, brach ab, bevor die Blutung begann; dann etwa 1-2 Wochen Ruhe; wieder dasselbe Spiel...). Habe sie dann mit "Fertilisal" unterstützt... Nac h der letzten Läufigkeit war sie dann extrem scheinträchtig...
Wegen dieser dauernden Probleme (ist ja auch Stress für die Hündin) entschied ich mich zur Kastration.
Und bei der wäre sie fast "auf dem Tisch geblieben". Es gab Komplikationen. Es kam zu starken Blutungen, die sehr schwer zu beheben waren, da dort, wo abgebunden wurde das Gewebe wieder riß. Meine TÄ (eine sehr erfahrene Frau mit vielen Praxisjahren...) meinte, sie hätte so einen extremen Fall noch nie auf dem Tisch gehabt... Nicht mal H. in Hitze hätten sie jemals so gefordert. Die inneren Geschlechtsorgane waren allesamt "wie Papier", Gewebe zerriß bei leichtester Berührung und die Eierstöcke waren fast so groß wie Orangen...

Im nachhinein wurde mir so richtig bewusst, wieviel Glück wir hatten...
Wäre es zu einer Ruptur der Gefäße oder Organe gekommen, wäre meine Hündin innerlich verblutet...

Hatte schon mal jemand so einen Fall?
Hätte es auch Alternativen zur Kastration gegeben?

Josdra
"Nicht geschlagen ist auch gelobt..."
UMKEHRSCHLUß
"Nicht gelobt ist auch geschlagen!"
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