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Erfahrung mit Schilddrüsenunterfunkiton?
#1
Hallihallo!

Hat von Euch jemand bereits Erfahrung mit Hunden mit Schilddrüsenunterfunktion?
Nach Bluttest THS, T3, T4-Werte im Keller, heute abend Termin zum Einstellen mit Tabletten (welche, weiß ich noch nicht).
Bemerkbar hat es sich durch rapiden Leistungsabfall (8,5 Jahre DS, bisher agil und flippig eher wie Mali) und Konditionsmangel (trotz täglichem Trainings, laufen, Rad, schwimmen, fährten etc.) gemacht.
Futter seit erstem Lebensjahr ausschließlich Frischfleisch (Rindermuskel, Geflügelmix, Putenhals) plus Gemüse (Kartoffeln, Süßkartoffeln, Zuccini, Gurke, Karotte, Quark...alles was so überbleibt...).
TA sagt, soll weiterhin belasten (mache mittlerweile sowieso nur Fährte, auf FH-Niveau, für LG-FH Ende September grünes Licht bekommen).
Ich würde mich über Erfahrungsberichte sehr freuen.

Dankääää
LG
Carmen
http://www.quincys-home.de
+++ aufstehen, Krone richten, weitergehen +++
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#2
Habe jahrelang einen Boxer mit dier Problematik im FH - Bereich geführt.

Die Diagnose ist der erste erfolgreich Schritt nach vorne.

Hinsichtlich der Medikamentation muss man schauen. Nicht jedes Präparat bringt den Erfolg bei der Einstellung.

Nach einer Odysse mit vet. Medi und human Medi ( Effekt war immer ein rauf und runter der Werte ), wurde ein - damals neues - f l ü s s i g e s Medi probiert.

Vorteil war eine sehr feine Einstellbarkeit über bessere Dosierung. Ich hoffe, nicht gegen Forenregeln zu verstoßen - es hieß Laventa.

Nachteil der ganzen Geschichte: bis zur Erfolg sind doch einige Blutentnahmen nötig, später dann nur noch regelmäßige Kontrollen.

Ist aber auch ein Kostenfaktor.

Belastbarkeit des Hundes war - vorsichtig ausgedrückt - nicht schlecht.

Viel Erfolg
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#3
Im vet. Bereich ist Thyforon das Mittel der Wahl. Im Grunde enthalten alle Thyroxin.

Wie bereits von Colonia erwähnt, ist in der Einstellungsphase die wiederholte Blutabnahme erforderlich. Später reicht eine jährliche Kontrolle aus. Thyforon ist verschreibungspflichtig. Ich kenne eine günstige Bezugsquelle in GB. Aber auch dort muss ein Rezept vorgelegt werden.
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#4
Ich kann dir in diesem Fall Dr. Wienhuess empfehlen, so fern die Erkrankung relativ frisch ist. Ich hatte einen Hund mit Schilddrüsenunterfunktion. Ich habe nach einer Untersuchung von Dr. W. ein Magnetfeld im Zwinger erzeugt. Die benötigten Geräte schickt er dir zu. 6 Wochen gelassen. Nach 3 Wochen die Medikamente langsam abgesetzt. Nach 6 Wochen brauchte ich keine Medikamente mehr. Und eine Futterumstellung auf ein dem Hund angepasstes Futter, wobei er dir hilft (ich hatte damals Nutro Huhn und Reis). Ich wollte es Anfangs nicht glauben, aber es ging. Die Rechnung lag bei ca. 70 € damals.

Dr. Wienhuess
Wilhelm-Becker-Str. 22
59597 Erwitte
Telefon: 02945 2349
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#5
Unsere kastrierte DSH Mischlingshündin bekam 3-jährig plötzlich Angstzustände, woraufhin ich die Schilddrüsenwerte habe testen lassen.

Sie bekam Forthyron (ich glaube es hiess so) und die Probleme sind nie wieder aufgetreten. Sie wurde damit 13,5 jahre alt, ist bis 6 jährig IPO und FH geführt worden und musste dann wegen CES aus dem Sport genommen werden. Ansonsten haben wir nichts gemacht und auch nichts verändert. Bluttest einmal jährlich war ausreichend.

Gruß Picci
Conny, Acanto und Mrs. Twixel für immer im Herzen!!
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#6
Forthyron und Thyforon sind das gleiche Medikament. Es hat nur eine Namensänderung gegeben und Thyforon wird in Dosen von bis zu 0,8 mg / Tablette hergestellt.
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#7
Hallihallo,

vielen Dank für die Infos; @Laik: lieb gemeinter Tipp, aber ich komme aus Schleswig-Holstein, da ist mir der von Dir empfohlene TA doch zu weit Confusedquint: meine Schmerzgrenze (die ich seinerzeit aber überwunden hatte) war schon beim Röntgen bei Dr. Tellhelm überschritten Confusedquint:

Schilddrüsenwerte ergaben:

T4 darf von 1 bis 4 ; ist: 1,1
freies Thyroxin darf von 0,6 bis 3,7 ; ist 0,4
TSH darf <0,5 : ist 0,14
T3 darf von 0,2 bis 2 : ist 0,689

Er bekommt nun Forthyron400; zweimal täglich halbe Tablette für zwei Wochen, danach zweimal eine Ganze. Nach zwei Monaten machen wir ein neues Blutbild.
Lt. TA sollte nach ca. 2 - 3 Wochen eine positive Veränderung am Hund bemerkbar sein.

Abwarten...

LG
Carmen
http://www.quincys-home.de
+++ aufstehen, Krone richten, weitergehen +++
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#8
Mit unserer zwergwüchsigen Schäferhündin haben wir ja einiges durch, was die Gabe von Thyroxin in verschiedenen Formen anbelangt. Zu Anfang gabs nur das L-Thyroxin für Menschen (entsprechend in der Apotheke zu beziehen), dann das Forthyron für Hunde (sollte besser sein) und dann noch was. Wir sind ganz schnell (okey nach 1 Jahr) wieder auf das für Menschen hergestellte Präparat zurück gewechselt.

1. besserer Verträglichkeit 2. geringere benötigte Dosis (woran auch immer es lag) 3. günstiger

Belastbar ist so ein Hund ganz normal. Zumindest haben wir sie nicht bewusst geschont.
Gruß Silvana
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#9
Mein Erko bekommt jetzt seit drei Jahren Fortyron 400. Morgends und abends
je drei/viertel Tablette. Das richtige Einstellen hat ein bischen gedauert.
Aber er ist wieder voll fit und leistungsfähig geworden.
Nun ist er 10,5 Jahre und ein sehr agiler fiter Rentner.
Kontrolle lasse ich nur noch einmal jährlich machen.
LG Silke
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


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