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Hallo zusammen,
ich habe z.Zt. eine 17 Monate alte Schäferhündin. Sie ist seit Juni 06 bei mir und im Moment zum 3. Mal!!!!!!!! heiß.
Die Hündin ist sehr ängstlich und unsicher, manchmal sogar panisch. In den letzten 4 Wochen war es wieder besonders schlimm.
Kann ihr Verhalten mit der ständigen Läufigkeit zusammenhängen???
Hab mit nem TA gesprochen, der meint das ihr Verhalten mit dem gestörten Hormonhaushalt zusammen hängen kann und das es nach einer Kastration besser werden könnte!!!!
Hat irgendjemand Erfahrung damit?
Liebe Grüße
Jeanette
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Wenn eine Kastratiom helfen würde, könntest Du es vorab mit einer Hormonspritze probieren. Ändert diese nichts am Verhalten, kannst Du Dir und der Hündin getrost die Kastration ersparen. Hat Dein Tierarzt nicht darauf hingewiesen?
Nachdem ich 2 Hunde hatte, die aus medizinischen Gründen kastriert wurden, muß ich sagen, daß die Kastration im Verhalten wenig geändert hat. Die Hündin war zwar im Sport und im Zusammenleben mit uns evtl. sogar etwas munterer geworden, ihre Ängste sind dadurch aber keineswegs geringer geworden. In ihren Angst-Situationen war sie hinterher genauso panisch wie vorher. Der Rüde war nach der Kastration auch ebenso unsozial fremden Hunden gegenüber wie vorher. Ich halte diese "Empfehlung" der Tierärzte aufgrund des Verhaltens in den meisten Fällen als Geschäftemacherei.
Aber wie bereits am Anfang geschrieben: Laß Ihr eine Hormonspritze setzen und beobachte sie genau, ob sich dadurch etwas verändert und ziehe danach Deine (Ent-)Schlüsse.
Hat sie das Verhalten eigentlich von Anfang an gezeigt? Warum wurde sie im Alter von 10 Monaten abgegeben? Hast Du eine Ahnung, was vorher mit ihr passiert ist? Verstärkt sich diese Panik während der Hitze?
Kannst Du überhaupt ausmachen, welche Situationen die Panik/Angst auslösen oder ist sie insgesamt so?
Viele Grüße
BonnieH
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Hallo,
Hormone spielen im Verhalten schon eine Rolle, vor allem wenn da im Hormonhaushalt etwas drunter und drüber geht.
Frauen die mit Hormonschwankungen zu tun haben, können dass wohl bestätigen.
Wichtig wäre ja herauszufinden ob ein organischer Befund vorliegt, wenn nicht, dann stelle doch dem Hund mal jemanden vor der ganzheitlich behandelt, also ursächlich.
Wenn die Kastration vorgenommen wird, wird dann die die Ursache dafür auch entfernt?
Hormone werden ja auich noch woanders gebildet, will die TA auch noch am Gehirn operieren?
Gruß Jürgen
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Hallo Jeanette,
zur Regulierung der Läufigkeit (hormonell bedingt) kannst du folgenses versuchen:
Aristolochia clematitis D15 (besser D3, wenn erhältlich)
Pulsatilla D3
Apis mellifica D3
zu gleichen Teilen, 3 mal täglich 10 Tropfen, drei Wochen lang und danach 10 Tage im Monat, bis die Läufigkeit normal wird, d.h. zweimal im Jahr.
Ist zwar etwas langwierig, aber ein Versuch sollte es wert sein.
Eine Kastration würde ich als letztes vornehmen. Wie Jürgen schon schreibt, auch bei Frauen gibt es solche Hormonschwankungen und da wird auch erst mal behandelt. Stell dir mal vor, wenn bei jeder Frau die an Hormonstörungen leidet die Gebärmutter entfernt werden würde -w-
Gruß Rosi
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Hallo Rosi,
ich sehe das auch so wie du, die genannten Mittel sind auch gute Ansätze, ich halte nur nichts vom ausprobieren.
Es ist immer eine individuelle Sache, für jeden Hund ist es anders.
Vielleicht ist auch eine andere Therapie angezeigt u. gar keine hom. Behandlung. Bzw. eine wesentl. höhere Potenz als Einmalgabe o. ........
Ich habe solche Beschwerden auch schon mit ganz anderen Mitteln behandelt u. meist mit Hochpotenzen, meist mit einer anderen Therapie als Begleittherapie.
Ich behandle auch homöopatisch, aber nur wenn es wirklich angezeigt ist.
Da Laien auch schlecht einschätzen können, was nun Erstverschlimmerung o. andere Wirkung ist, sollte man sich wenn man keine Erfahrungen hat, an eine Person des Vertrauens wenden die dann auch ansprechbereit ist.
Nichts für ungut Rosi, aber ich habe auch schon genug von den Auswirkungen erlebt, bei Menschen die damit experimentieren, an sich selbst bzw. am Tier.
@Jeanette,
wenn du Hilfe möchtest, dann per PN.
Gruß Jürgen :hallo:
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Vielen Dank für eure Antworten.
@ Jürgen
hab dir PN geschrieben.
Lieber Gruß
JeanetteS. :hallo:
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Hallo Jeanette,
frag doch einmal Deinen behandelnden Tierarzt, ob z.B. die Gabe von Heilmitteln aus Mönchspfeffer (z.B. Agnugaston) eine Möglichkeit wäre. Es ist ein rein pflanzliches Präparat und reguliert unregelmäßige Menstruationszyklen. So weit mir bekannt ist wird Mönchspfeffer (Agnus castus) auch in der Tierheilkunde eingesetzt. Es gibt ihn auch in homöopatischer Form.
L.G. Elke
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Hallo,
@alea
witzigerweiße hab ich die Woche agnus castus als Globuli in der Apotheke bestellt. Hat mir ne Freundin empfohlen, weil mein Rüde seit die Hündin wieder Läufig ist nur noch Durchfall hat und nix fressen will. Ein Virus ist es nicht, war beim TA der meint das hat was mit der Prostata zu tun, die schwillt dann an und.... so genau kann ich den Zusammenhang nicht mehr erklären. Auf jeden Fall hat er berichtet das er das schon bei vielen Hunden hatte und wollte ihm ne Hormonspritze geben. Hab gedacht ich versuchs jetzt erst mal mit den Globuli....
Die letzten zwei Mal als die Hündin heiß war hatte er auch Durchfall, hab das aber irgendwie nicht so mit der Läufigkeit in Verbindung gebracht.
Nun ja als es jetzt schon wieder anfing hab ich mich mal schlau gemacht, ob es vieleicht doch was damit zu tun haben könnte und wie sich herausstellte war mein Gedanke gar nicht so falsch... :i:
Auf jeden Fall wirds mir im Moment zu Hause nicht langweilig
Danke nochmal für die Ratschläge.
Liebe Grüße
Jeanette S.
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Hallo Jeanette,
wenn es bei dem Rüden nicht besser wird mit dem Durchfall, dann würde ich an Deiner Stelle zumindest für die Zeit der Läufigkeit Deiner Hündin über eine räumliche Trennung der Tiere nachdenken. (Weit genug weg, so dass er sie auch nicht riechen kann) Dauerdurchfall könnte für den Rüden evtl. ernsthafte körperliche Folgen nach sich ziehen. Durch die vermehrt produzierten scharfen Magensäfte könnte es zu Verätzungen und dann in Folge auch zu Entzündungen des Darmausganges kommen. Hormongaben würde ich wirklich nur als letztes Mittel der Wahl einsetzen, da m. E. eine solche Spritze immer zu starken Veränderungen im gesamten Körperhaushalt führt.
L.G. Elke
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Hmmmmmmmmm, meine Hündin wurde auch in relativ kurzen Abständen läufig UND scheinträchtig.
Da ich schon eine Hündin durch einen proggessiven Gesäugetumor verloren hatte ( diese hatte einen Wurf und wurde so aber auch das erste Mal scheinträchtig....), ließ ich die nächste Hündin kastrieren, da somit auch die Tumorneigung nicht so gegeben war.
Meine Hündin ist sicherer geworden, aber gleichzeitig auch zickiger, wie bei meinem Rüden: also beide reagieren nach wie vor auf Rüden und Hündinnen mit Bramborium....
Aber eine Antwort wirst nur für Dich und diese Hündin finden müssen....
LG und viel Erfolg
Sabine :hallo:
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