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Tumor an der Gesäugeleiste
#1
Hallo,

kann man sagen, in wievielen Fällen diese Tumore gutartig oder bösartig sind??
Ist dieses vererbbar? Woher kommen sie? Wie wird es behandelt?...

Vielen Dank!

Gruß Antje
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
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#2
http://www.kleintierpraxis-am-hafen.de

-weiter unter Haltung und Pflege von Haustieren
-dann zu Hunde

Dort findest du einen sehr interessanten Bericht über Gesäugetumoren.I


Schnusi Smile
Nicht die Überlegung - wie bestrafe ich meinen Hund - sondern - wie belohne ich meinen Hund-
zeichnet einen guten Hundeführer aus !
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#3
Hallo Antje,

wir haben eine Hündin gehen lassen müssen, die, nie an Scheinträchtigkeit litt, aber nach einem Wurf leider scheinträchtig wurde.
Wir haben dies nicht wirklich erkannt und sie bekam einen sehr progressiven Gesäugetumor....

LG Sabine :hallo:

@schnusi

Zitat:Generell sollte die Ernährung eines Hundes nur zu einem Drittel aus tierischen Produkten bestehen und zu zwei Dritteln aus pflanzlichen Anteilen.

Und das genau zweifel ich an!!

:?:
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!
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#4
Hallo Antje,
meine Hündin hatte Gesäugetumore. Als ich die entdeckte, habe ich sie sofort operieren lassen. War auch alles gut verlaufen. Tumore waren gutartig. Die Ärzte stellten nichts weiter fest. Sechs Monate später mußte ich sie wegen eines Gehirntumors einschläfern lassen. Denke das dieser Tumor schon gestreut hatte. Was Du machst, solltest Du mit den Ärzten und mit Dir selbst abmachen. Denke, man kann Dir Erfahrungswerte mitteilen, aber was Du machst, ist Deine Entscheidung. In ihrer Linie haben ich es nicht gehört, das dort so etwas schon einmal vorkam. Tja, und woher es kommt? Ich glaube das wüßten wir alle gerne. Laß den Kopf nicht hängen. Fahre in eine gute Tierklinik und rede dort mit den Ärzten.

Alles Gute
Bärbel
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#5
Hallo Antje,

meiner ersten Hündin wurden, als sie ca. 12 war, zwei Gesäugetumore entfernt (inkl. der betroffenen Milchleiste). Sie wurde 16 ohne daß es bis zu ihrem Tod irgendwelche Probleme mit weiteren Tumoren gegeben hat. In diesem Fall waren die Tumore eindeutig gutartig. Sie sind auch nur sehr langsam gewachsen (ich hab sie erst entfernen lassen als sie sich merklich vergrößert haben).

Für Brustkrebs (ist ja beim Tier nix anderes) gibt es einige starke genetische Dispositionen. Insofern würde ich, wenn eine Hündin an Milchleistenkrebs erkrankt, genau nachforschen, ob so etwas in dieser Linie (direkte Vorfahren, Geschwister, Nachkommen sowie deren Seitenlinien) häufiger vor kommt. Wenn ja, dann wäre ich persönlich sehr vorsichtig bezüglich des Zuchteinsatzes von Hunden aus dieser Linie.

Brust- bzw. Milchleistentumore können aber, genau wie andere Tumorerkrankungen, auch ohne familiäre Disposition auftreten. Auslöser für die Mutationen, welche die Zellteilung entarten lassen, können durchaus "von außen" kommen. Wie beim Menschen können der Kontakt zu bestimmten Schadstoffen, eine falsche Ernährung, eine Entgleisung des Hormonhaushaltes (z.B. durch Medikamentengabe) usw. zur Tumorentstehung führen.

Wie behandelt werden sollte hängt immer von den Umständen ab. Um was für einen Tumor handelt es sich, wo genau sitzt er, wie schnell wächst er, haben sich bereits Metastasen gebildet, wie alt ist das betroffene Tier, wie ist dessen Allgemeinbefinden usw.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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