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Registriert seit: Nov 2006
Hallo ,
wir brauchen mal wieder Hilfe.
Die Hündin meines Bruders setzt beim Sprung über dei 1-Meterhürde ständig
auf. Ihn stört es nicht.Aber nachdem sie jetzt beim Aufsetzen abgerutscht
und mit dem Bauch richtig hart raufgeknallt ist möchte ich das unbedingt ändern.
Nun habe ich mir gedacht mit einerm niedrigen Hindernis noch mal von vorn anzufangen.
Ich will wie folgt vorgehen:
Ball oder Triebstange wird über Hürde geworfen.
Hund wird mit Leine über die Wand geschickt. Berührt sie die Wande geht es o h n e Ball zurück. Sprigt sie richtig ,ist der Ball o.Triebstange die Belohnung.
Was würdet Ihr mir raten?
Danke! Schnusi :i:?
P.S Hat jemand Erfahrung mit einem "Hürdentrainer"?
Nicht die Überlegung - wie bestrafe ich meinen Hund - sondern - wie belohne ich meinen Hund-
zeichnet einen guten Hundeführer aus !
Hi Schnusi,
hatte das Problem bei Croq auch.
Wir haben es mit der Ballmaschine weg bekommen; allerdings die, bei der der Ball noch nach unten ausgeworfen wird.
Wenn Du den Ball über die Hürde wirfst, neigen triebige Hunde dazu, zu hektisch springen zu wollen; darum nahmen wir die Ballmasch., bis der Hund gelernt hat, seinen Absprung vernünftig zu timen.
Hinsprung ok, Ball wurde ausgelöst - nicht ok, kein Ball. Allerdings ohne Rücksprung; Hund wurde durch mich weit genug seitlich von der Hürde so zurück gerufen.
Wichtig ist auch noch, dass der Abstand zur Hürde passt. Ich muss bei Croq ca. 6 m von der Hürde entfernt stehen (voll mistig, da ich das doofe Holz dann insgesamt 12 m mind. werfen muss -w-), damit es bei ihm passt.
Mussten wir ein bischen ausprobieren; jetzt klappts auch mit den Sprüngen.
Was meinst Du mit dem Hürdentrainer? Der mit den Expandern?
Wenn ja, hatten wir damit nach der Ballmaschinen-Aktion auch trainiert; hat super geklappt.
L.G.,
Sabina
HF A
macht das Berühren der Hürde für den Hund unangenehm.
Ein kleiner Belgier legt Strom auf die Oberkante der Hürde. Damit der Hund nach einer Berührung nicht meiden kann, bekommt er vor dem Sprung eine unangenehme Einwirkung zur „Aktivierung“.
Ergebnis: Hund springt fehlerfrei und findet Übung und Training unangenehm.
HF B
kommuniziert mit dem Hund IM Sprung: keine Berührung – c und danach Bestätigung.
Bei Berührung gibt es kein c&b. Der Hund lernt so, daß keine Berührung erwünscht ist und verhält sich entsprechend, um c&b zu bekommen.
Clicken bzw. Nichtclicken IM Sprung ist für den Hund viel leichter zu verstehen, als wenn erst die primäre Bestätigung bzw. Nichtbestätigung NACH dem Sprung ihm die Information gibt.
Ergebnis: Hund springt fehlerfrei und findet Übung und Training angenehm.
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Wir haben eine ganz einfache Methode angewendet. Du nimmst 2 Hilfspersonen. Diese stellen sich links und rechts nicht zu nahe an der Hürde auf. Sie halten eine Fährtenleine auf der Höhe des Sprungs. Wenn der Hund über dem Sprung ist, wird die Leine in die Höhe gezogen und der Hund dadurch gestört. Die Hinterbeine werden damit vom Sprung weggezogen. Diese Arbeit muss über einige Zeit wiederholt werden.
Doris und Günter
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ich will HF A sein , und auch hier macht der Hund die sache mit freude , weil wenn er es fehlerfrei macht , gibt es hier ja auch die bestaetigung.
Und auf diesen Hund kann ich mich verlassen.
Have a nice Day.
Da das Aufsetzen meist durch Fehlerhafte Sprungtechnik kommt, es sei denn, der Hund hat gesundheitliche Probleme, würde ich das Springen mit Sprunghilfe lernen. Diese Sprunghilfe kann man entweder kaufen oder auch selber bauen.
LG
Dina
Auch das ist Lernen über unangenehm!
Was passiert wohl, wenn der Hund fast alles über unangenehm lernen muß?
Was macht einen Hund wohl intelligenter: wenn er mitdenken muß oder wenn nur einem Ball folgt oder etwas Unangenehmes vermeidet?
Welcher Hund lernt schneller, ist stressunanfälliger, bleibt gesünder im Kopf und länger leistungsfähig? Der Hund, der über angenehm gelernt hat und Mitdenken als Prinzip, oder der gelockte bzw. gezwungene Hund?
Das Lernen über unangenehm ist in den meisten Fällen, wie auch in diesem, völlig überflüssig.
Wenn dann noch dazu kommt, daß der Hund nicht mit klarem Verstand seine Technik verfeinern kann, weil er nach dem Sprung nur ein Target berührt,
sondern
hoch im Trieb einem Ball hinterherspringt und dabei gar nicht an Technik denken kann,
dann macht man es dem Hund einfach nur schwer statt leicht.
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Das Thema hatten wir, glaub ich schon mal.
Mir hat gefallen:
Bei der Hürde das Letzte Brett weg und mit Begrenzungsband umwickelt. So kann der Hund nicht aufsetzen...
Technik trotzdem trainieren.
LG Sabine :hallo:
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!
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Hallo Schnusi,
Als erstes muß der Hund eine richtige Sprungtechnik lernen. Und die lernt er nicht über Höhe, sondern über Weite.
Für mich sieht die richtige Technik so aus, daß sich der Hund komplett streckt (und auch nicht die Hinterbeine anzieht).
Diese Sprungtechnik erreichst Du bei nem jungen Hund gut mit der "Sprunghilfe".
Ein Hund, der wie in Deinem Fall, sich ein schlechte Sprungtechnik angewöhnt hat, benötigt längere Zeit sich umzustellen.
Hierbei kann es hilfreich sein anfangs dem HUnd noch ne zusätzliche Hilfe zu geben (wie es Margelchopf schreibt). Entweder nen langen Stab oder ne lange Gerte hochziehen, damit der HUnd merkt, daß er die Hinterbeine nach hinten zu werfen hat.
Das Wichtigste! Erst wenn er über gering Höhe korrekt weit springt, dann höher gehen.
Das Ganze ohne viel Trieb. Denn je mehr Trieb Du machst, um so schneller und flacher kommt der HUnd über die Hürde.
Ich hab´ bei meinem Kleinen im Herbst das Springen mit dem Hürdenaufsatz begonnen. Das sieht dann nach kurzer Zeit so aus...
Hürdenaufsatz (ganz nach unten scrollen)
Gruß
Wolfi
@Jupp
... auch wenn´s Deiner ansicht nach unangenehm ist - meinem macht das Springen so Spaß...
Und es zählt, wie´s am Ende aussieht...
Wie ein Hund aussieht ist egal, er könnte von mir aus sogar Grün sein - nur arbeiten muß er wollen!!
www.hsv-groebenzell.de
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Hallo mockl,
ich verstehe Deine Ausführung und gebe Dir auch prinzipiell recht, aber für den Hund wesentlich natürlicher und angenehmer zu springen ist es, wenn er sehr wohl am Scheitelpunkt die Hinterbeine unter den Körper zieht. Er muß sich ja schließlich bei der Landung abfangen. Daß, was Du beschreibst, ist eigentlich ein überhoher, überlanger Galoppsprung, ähnlich z.B. wie bei hetzenden Jagdhunden über natürliche Hindernisse oder im Agility über eher niedrige Hürden bei hoher Geschwindigkeit. Mir wäre diese Sprungtechnik über eine Meterhürde (noch dazu bei geringem Anlauf und Ablauf) zu gefährlich. Der Hund fängt sich ja nach dem Sprung nur mit den Vorderbeinen ab. Sehr riskant, m.E. Da sehe ich lieber Hunde, die gelernt haben Höhe und Weite einzuschätzen und trotzdem selber wählen, wie sie am Besten springen können und wollen. Und das ist in den allermeisten Fällen woh mit Anziehen der Hinterläufe - um dann vergleichsweise sanft auf allen vieren zu landen.
Das ganze schließt die von Dir angesprochene "Weite" übrigens nicht aus, wenn Du Dir Videos von Ringprüfungen oder die Hunde im Training ansiehst wirst Du feststellen, daß es für einen Hund durchaus möglich ist mit angezogenen Hinterläufen selbst 4m weit zu springen.
Ein Hund denkt: Er bringt mir Nahrung - er muss ein Gott sein.
Ein Windhund denkt: Er bringt mir Nahrung - Ich muss ein Gott sein!
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