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Rückentransport im Schudi
#1
Hallo zusammen,

mal eine Frage an alle, wie bildet Ihr den Rückentransport aus bzw. wie trainiert Ihr ihn?
Man sieht doch immer wieder - auch auf höchster sportlicher Ebene - dass gerade dieser Teil Probleme (Vorprellen etc.) bereitet kann. Die Gradwanderung zwischen korrektem Laufen des Hundes mit der dann gegebenen Gefahr, die Aufmerksamkeit und ggf. den Drang des Hundes zum Helfer zu verlieren, stellt doch des Öfteren ein Problem dar.

Gruß
Olaf
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#2
Hallo,

irgendwie mag keiner antworten...

Dann versuch ich es einmal. Wir probieren den Hund nicht durch großartige Einwirkungen zu korrigieren, denn der Hund muss lernen, nur durch schönes Laufen, kommt er ans Ziel...

Da muss man manchmal ganz schön Geduld haben bzw den Abstand zum Helfer stark vergrößern.

Die Länge des schön Laufens wird dann immer weiter gesteigert. Nicht das der Hund 3 Schritte schön läuft und sich dann versucht selbst zu bestätigen.

Von krassen Einwirkungen halte ich beim Rückentransport nicht viel, da man den Hund so unsicher macht und er evtl nicht richtig frei durchstartet.

Sicher ist die ganze Sache auch wieder stark vom Hund abhängig. Die einen verkraften die Einwirkungen, die anderen macht man unsicher...

Ich hoffe nun kommen noch ein paar weitere Tipps und Anregungen. :-)

Viele Grüße
Anne
Sage nicht alles was du weißt, aber wisse immer alles was du sagst!
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#3
Hi Olaf,
ich mal wieder, ich schlage dir vor, Rückentransport auf niedrigem Reiz deinem Hund beizubringen, auf Ball, Bringsel Beißkissen, mit ensprechenden Kommentaren, "Helfer gehen sie vor", und du gehst Fuß, oder Helferausgerichtetes Fuß, Varianten Rückwärts und Vorwärts gehen, Einwirkungen minimal halten, da in der Situation Rückentransport eigentlich nur zwei Dinge zum Erfolg führen können, Konfliktmangement, Hund erlernt den Konflikt zu lösen, oder Block, sprich hochdosierter Zwang, ich tendiere zu Konfliktmangement....

Tschüü
Claudia

Detailtiefe Erklärungen sind schlecht möglich, ich sag nur, sehr geil ist, wenn du Ihn immer in der Rückwärtstendenz frei gibts, ...zwinker...Winkel werden dann auch schön.............
[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]
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#4
So wie Fanta es beschrieben hat machen wir es auch.
Erst schön laufen und dann zum Erfolg kommen, ohne krasse Einwirkung. Klar braucht man einige Zeit und Geduld dazu, ich denke es hilft schon ein anständiger Gehorsam am Helfer.
Hierbei bin ich der Meinung,dass der Hund mich nicht anschauen muss, soll, wir machen ja keine UO und der Hund kann das sicher unterscheiden.Geht der Hund gut, bestätigen über ein Voran, oder so.

Außerdem kommt der Hund im Training beim Rückentransport nur über ein Anhalten mit Absitzen zum Erfolg!

Viele Grüße
Christiane
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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#5
noch ein kleiner Zusatz - nicht gleich beim ersten Mal direkt hinter dem Helfer herlaufen sondern eigene Wege gehen.
Der Rückentransport ist nur ein weiterer Part der UO im Schutz und nix anderes als das Führen zur Ablage oder der Seitentransport.

Ansonsten machen wir das auch wie schon beschrieben - keine starken Zwänge, wo sie überflüssig sind.

Hi Claudia - Konfliktmanagement gefällt mir.

Viele Grüße.
Martin
Den Charakter eines Menschen kann man danach beurteilen, welche Behandlung er seinen Tieren angedeihen lässt.
(Friedrich der Große)
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#6
Ich übe den "Transport" erst getrennt vom Helfer. Heisst ich lege ein Beisskissen auf den Platz, sage "Fuss" so dass der Hund mich schön anschaut und dann gebe ich das Kommando "Transport" (am Anfang mit leichter Körperhilfe), damit der Hund seinen Blick nach vorne richtet, darauf erfolgt Freigabe zur Bestätigung. Wenn der Hund das kann, fange ich an zu gehen. Ich habe hier das Wort "Ran", heisst für den Hund "gehe be mir, aber Du musst mich nicht anschauen" und wie es der Zufall will Wink kommt dieser Wortlaut doch glatt im tRANsport vor...
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#7
Kniekontakt (s. Video Skogster)

Kommando "Transport", nicht "Fuß"
aufgebaut erst über vorne liegenden Fussball oder Beisskissen oder stehenden Ärmel, hinten Leinenmann (Hund im Geschirr in Position halten), HF kommuniziert, d.h. drückt leicht mit linken Bein, Hund guckt zum Objekt und bei Druck/Kontakt Freigabe
Hund sucht dann sehr schnell selbst den Kontakt zum Bein
dann dito mit Helfer und Leinenmann
wahlweise mit Clicker als gleichzeitiges Zeichen für Hund, Helfer und Leinenmann

Effekt: kaum Konkflikte, Hund prellt nicht vor, sondern sucht ständigen Kontakt Schulter an Knie, weil er nur so zum Ziel kommt
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#8
Hi Balco,
ich würde es umkehrt in deiner Variante machen:
Kontakt heißt Fußgehen mit oder ohne Gucken, wie man halt will, kein Kontakt heißt Freigabe mit Kommando, wäre für mich logischer und irgendwie sicherer, mein Hund berührt mich beim Fuß gehen über Kontaktpunkt ( bei mir ist das gucken mit Helfer oder Transport verknüpft), ,... Hund bleibt am Bein, indirketer Weg, Freigabe...
Aber siehst du Olaf, aus den Infos, da kannst du dir was Nettes basteln, viel Spaß dabei

Claudia
[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]
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#9
Hallo zusammen,

bis jetzt waren wirklich schon sehr gute Ideen dabei ... interessant ;-)

Gruß
Olaf
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#10
Claudia Ph.,index.php?page=Thread&postID=92673#post92673' schrieb:Kontakt heißt Fußgehen ...

Ich will im Unterschied zum Transport beim Fußgehen keinen Körperkontakt.
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