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mein hund beißt mich
#1
hallo liebe leute,

mein mittlerweile 9 monate alter DSH Rüde beißt mich seit einigen tagen in die Arme. Und zwar heftigst - ich hab mittlerweile überall blaue felcken und schrammen. Das beißen macht er übrigens auch bei meiner mutter.
Das beißen passiert wie folgt:

- morgens meistens schon zu begrü0ung und halt immer wenn ich etwas mache was ihm nicht passt. zum beispiel die halskette umlegen. ich weiß ja schon länger dass ich ein extremes dominazproblem habe, da ich es bislang leider versäumt habe ihm die Rangordnung klar zu machen. nur solche angriffe wie bisher hat er vorher noch nie gemacht.
Fremden ist er ganz lieb und artig gegenüber. Auch wenn ich mit ihm woanders bin ist er artig. Nur halt zuhause, versucht er sich mit aller macht zu wieder setzen. Dass wohl alles nur, weil ich ihm seit seiner geburt alles gewähren lies und mich bei seinen ersten attacke im welpernalter mich nicht verteigt hab.

Kann ich ihm dieses Verhalten ggü mir überhaupt noch abgewöhnen?
Und wenn ja wie? Auf dem HP raten mir alle dazu ihm einfach eine zu ballern oder ihn durchzuschütteln. Ich tu mir jedoch wirklich sehr schwer meinem hund weh zu tun obwohl er es mit mir genauso macht. und mit der flachen ihm ne ohrlasche zu ziehen, dass krieg ich auch nicht hin. ich hab echt angst dass ich dabei verletzte. aber wie krieg ich diese verdammte beißerei aus ihm raus? Einer vom SV hat mir zum stachelhalsband geraten. Ich bin echt verzweifelt, denn die beißerei tut mittlerweile höllisch weh. Wie soll ich ihm das abgewöhnen?

Es war ja generell mein erster hund und ich liebe cliff über alles - aber mittlerweile denk ich echt dass ich als hundehalter einfach nicht geeignet bin. ich bin einfach zu weich, weil ich keinem tier etwas zu leide tun kann.

Gruß

Christoph
#2
Hallo Christoph,

eigentlich hast Dir doch Deine Frage schon allein beantwortet. Dein Hund zeigt Dir nämlich, dass er nicht weiß, was schwarz und weiß oder nein und ja oder gut und böse ist.....

Zeig es ihm, das dauert nicht lang und wenn Du es einmal richtig machst, im richtigen Moment, dann stimmt´s wieder. Eine Mutterhündin fackelt nicht lange, wenns um solche Sachen geht.

Und manche Hunde wollen es immer wieder wissen........

Das Wörtchen NEIN ist echt wichtig und die entsprechenden Reaktionen darauf. Konzequent sein.

Viel Erfolg und einen guten Rutsch

Sabine, die denkt, dass es hier noch mehr gibt, die Dir Rat geben werden.....
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!
#3
hi sabine,

wie soll ich es ihm denn zeigen? Ihm eine ballern? Ich hab das schon mal leicht versucht - das war aber eher ein streicheln für ihn.
ich kreig es nicht übers herz ihm weh zu tun -selbst wenn er mir sehr doll weh tut.
#4
Hi Christoph,

meine Frau hatte bei meiner vorherigen Hündin genau das gkeiche Problem. Arme grün und blau, alle Schlaf- und Trainingsanzüge "gelöchert"! Sie hat leider auch verpasst im Welpenalter für klare Verhäkltnisse zu sorgen X(
Wir haben dann angefangen sehr KONSEQUENT an dem Problem zu arbeiten. Als erstes hat sie angefangen dem Hund eine Alternative anzubieten. Sie hat also mit der Beißwulst in der Hand den Zwinger geöffnet (vorm öffnen mußte der Hund Platz machen!!!) und hat dann mit dem Hund gespielt. Beim füttern haben wir dann das nein geübt- Futter gab es nur, wenn wir das zugelassen haben. Wenn die kleine gedrängelt hat gab es ein NEIN und erst einmal kein Futter. DAzu kamen noch so sachen wie den Hund nicht vorher durch die Tür lassen und so weiter und so weiter....

Ganz wichtig ist halt das Du sehr Konsequent vorgehst und dem Hund KLARE Zeichen setzt----dann wir das schon.

Und immer daran denken das DU der CHEF bist (das sollte der Hund übrigens auch an Deiner Haltung erkennen können)

Grüßle Peter
Welch triste Epoche, in der es leichter ist,
ein Atom zu zertrümmern, als ein Vorurteil .
Albert Einstein
#5
hallo peter,

das mit der beißwurst probiere ich auch. Meistens fängt er dann an damit zu spielen und wechselt dann bitzartig auf meine arme.
Die anderen sachen die du meinst werd ich auf jeden fall noch ausprobieren. mit dem platz machen ist das auch so eine sache...bei mir macht er es nur fürn ein lekkerli, da er mich ja nicht für ernst nimmt.
#6
du sollst ihm die beißwulst nicht überlassen!!! nur mit ihm spielen. leckerlie ist doch ok. und dann schön die zeit verlängern, die er im platz verbringen soll. auch damit "dominierst"

du ihn schon


dat wird schon Wink
Welch triste Epoche, in der es leichter ist,
ein Atom zu zertrümmern, als ein Vorurteil .
Albert Einstein
#7
Hallo,

such Dir jemanden erfahrenden Hundesportler, der Dir in dieser "rüpeligen"Zeit deines
Hundes mir Rat und Tipps zur Seite steht.
Und glaub mir, nur mit Leckerlie bekommst Du kein Platz hin-> zumal ne Autobahn zwischen
euch beiden steht.
Wie oben schon erwähnt, JA und NEIN (schwarz/weiß) muss gezeigt werden.
Ich glaub, dass Du dies nur mit Hilfe schaffst. Die eigene Einstellung muss dabei auch geändert
werden.

Tiere sind nunmal keine Menschen!

Ich wünsche euch viel Erfolg und berichte mal, von euren Fortschritten.

Bis dahin einen Guten Rutsch ins 2009


Maik
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius
Null - und den nennen sie ihren Standpunkt
#8
ich überlass ihm die wurst auch nicht. spiele ganz normal damit. dann geht er auf einmal auf meine arme :-(
#9
Hallo Christoph,

...ehrliche Antwort..??

Dein Problem lässt sich leider nicht an der Tastatur lösen. Auch wenn Du noch 100te toller Tipps bekommst...das Problem ist nicht Dein Hund, sondern Du...
Du musst Dich auf der Verstandesebene des Hundes verständlich machen...Konsequenz heißt das Zauberwort. Angeratene brutale Gewalt hilft Dir nicht weiter...im Gegenteil!

Wie gesagt, lässt sich dieses Führerproblem an der Tastatur nicht lösen...dies hat etwas mit Persönlichkeitsveränderung zu tun..
Mein ehrlich gemeinter Rat wäre: Such Dir mit Deinem ersten Hund ein erfahrenes, kompetentes Forum (Verein, gute Hundschule etc.). Lass Dir dort von erfahrenen Leuten praktisch an Deinem Hund zeigen, wie man konsequent mit seinem "halbstarken Hund" um geht. Dann wirst auch Du Erfolg bei Deinem Racker haben...und Dein Hund wird es Dir danken.
Lass Dich nicht durch falsch verstandener Tierliebe zu antiautoritären Erziehungsmethoden hinreißen...das hat noch nie funktioniert...
Sei ehrlich und lass Dir helfen und zeigen, wie man einem jungen Hund beibringt, dass Schienbeine und Unterarme nicht aus Holz sind, dass das tierisch weh tut...
Experimentiere nicht mehr lange alleine rum...die Zeit läuft Dir davon...ab einem gewissen Alter kann man sich nicht mehr mit humanen Worten mit einem Hund, der so gelagert ist wie bei Dir, unterhalten...

ich wünsch Dir viel Erfolg

freundliche Grüße
Iwan1
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... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein... [Bild: smilie_happy_288.gif] (Zitat: weiß nicht, aber wahr...)
#10
Hallo Iwan 1,

du sprichst mir aus der Seele er scheint mit dem Hund total überfordert zu sein und braucht dringend Hilfe im Umgang mit dem Hund. Habe ihm Hilfe schon angeboten nun liegt es bei Ihm was er macht.

Ludger
[b]
Nicht der Hund ist der Schüler dem alles beizubringen ist, sondern der Mensch muss lernen, sich so zu verhalten, dass der Hund macht, was wir von ihm erwarten und wollen.
Nie sollst Du deinen Hund je schlagen, wenn er mal einen Fehler macht. Denk erst nach, dann wirst du sagen: "DEN FEHLER HAB ICH SELBST GEMACHT !!!"


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