Die
Bauchspeicheldrüse – in der medizinischen Fachsprache das
Pankreas (
griech.:
pánkreas,
pán für „alles“,
kréas für „Fleisch“) – ist ein quer im
Oberbauch liegendes
Drüsenorgan des
Menschen und der höheren
Tiere. Die von ihr gebildeten
Verdauungsenzyme werden über einen oder zwei Ausführungsgänge in den
Zwölffingerdarm abgegeben. Sie ist daher eine
exokrine Drüse (
exokrin
„nach außen abgebend“). Diese Verdauungsenzyme spalten Eiweiße,
Kohlenhydrate und Fette der Nahrung im Darm in ihre Grundbestandteile
und zerkleinern sie damit in eine von der Darmschleimhaut aufnehmbare (
resorbierbare) Größe. Darüber hinaus werden in der Bauchspeicheldrüse
Hormone gebildet, die direkt an das Blut überführt werden. Damit ist sie gleichzeitig auch
endokrine Drüse (
endokrin „nach innen abgebend“). Dieser endokrine Anteil des Pankreas sind die
Langerhans-Inseln, die vor allem für die Regulation des Blutzuckerspiegels (über die Hormone
Insulin und
Glucagon) sowie von Verdauungsprozessen verantwortlich sind.
Eine Entzündung des Pankreas (
Pankreatitis) führt durch die freiwerdenden Verdauungsenzyme zu einer Selbstverdauung. Bei einem Funktionsausfall des exokrinen Teils (
Exokrine Pankreasinsuffizienz) kann die Nahrung nicht mehr aufgeschlossen werden. Die wichtigste Störung des endokrinen Anteils ist die Zuckerkrankheit (
Diabetes mellitus).
Gefunden bei Wikepedia !!
Gruß Mika
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein