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Streifen an der Meterhürde
#1
Hallo Leute,

ich habe folgendes Problem:

Mein Hund, 2 1/2 Jahre, springt an der Meterhürde nicht hoch genug. Ab und zu streift er die Hürde (eigentlich fast immer!). Wie kann ich ihm das abgewöhnen?



Gruß Beatrix
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#2
Moin,

ich gehe davon aus, dass der Hund gesund ist und über genügend Sprungkraft verfügt.

Mir stellt sich die Frage, setzt der Hund auf, weil er zu hoch im Trieb ist und nur das Bringholz oder einen anderen Beutegegenstand im Kopf hat? Wenn das der Fall ist, würde ich den Hund ohne Bringholz springen lassen, bis er den Sprung ohne aufzusetzten beherrscht. Ggf. würde ich auch die Hürde niedriger stellen und wieder von vorne anfangen.

Bei uns im Verein haben wir zwei Winkel, welche jeweils an der Außenkante der Hürde befestigt werden können. An diese Winkel hängen wir dann Gepäckgummibänder ein. An diesen Gummibändern verletzt der Hund sich nicht, sie stören ihn aber und werden ihn zum Anheben der Pfoten veranlassen.

Mittlerweile gibt es solche Winkel auch zu kaufen. Ich glaube sie sind bei "Sporthund" im Angebot.

Einige Hundesportler stelle die Hürde auch höher, damit der Hund sich an eine Höhe von mehr als einen Meter gewöhnt und wollen damit erreichen, dass er sich diese Höhe "einprägt" und dann immer diese Höhe springt. Ob es funktioniert, weiß ich nicht.

Wünsche Dir auf jedenfall viel Erfolg.

Gruß

Micha
Wenn ein Hund dabei ist, werden die Menschen gleich menschlicher. (Hubert Ries)
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#3
DSH-Hero,index.php?page=Thread&postID=42396#post42396' schrieb:Einige Hundesportler stelle die Hürde auch höher, damit der Hund sich an eine Höhe von mehr als einen Meter gewöhnt und wollen damit erreichen, dass er sich diese Höhe "einprägt" und dann immer diese Höhe springt. Ob es funktioniert, weiß ich nicht.

Wünsche Dir auf jedenfall viel Erfolg.

Gruß

Micha
ja, funktioniert einwandfrei :-)


hg
kurt
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#4
´Hallo,
Micha hat dir schon einige Denkanstöße gegeben :dh: , wenn der Hund aus dem hohen Trieb auf das Holz streift, mußt du das Holz so umbauen, das es nur ein Mittel zum Zweck, für den Hund ist, um an seine Belohnung zu kommen.

Streift er, weil er keine otimale Sprungkurve hat, übe Springen separat, zum Beispiel mit Hochweitsprünge, Triplebarre ( kommt aus dem Reitsport, Stangen in Treppenform angeordnert) Höhe langsam steigern.

Ich bin kein Befürworter die Hürde noch Höher zu ziehen, wenn der Hund schon streift, das löst meist nicht das eigentliche Problem, was ich beoachtet habe, verstärkt es eher, oder der Hund bleibt hängen stürzt, das Risiko der negativ Verknüpfung wäre mir zu hoch. ..allderdings ist diese negative Erfahrung, bei manchen HF erwünscht... :pf: ich persönlich möchte das nicht.
Die Hürde höher zu machen,emfinde ich sinnvoll, wenn ein Hund ohne zu Streifen springt, und ich die Sprungkonditon oder Sprungkraft trainieren will.
Tschüü
[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]
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#5
Hallo

vielleicht baust du das Springen neu auf so wie Claudia auch schon schrieb

Aus dem Fusslaufen an sehr niedriger Hürde und gezieltes Kommando,Abspringen und landen, dann wieder versammeln durch UO Fusslaufen kehrt und dann wieder beim Rücksprung

Das bis zum Erbrechen üben und LANGSAM ein zwei Bretter in der Hürde erhöhen

Dann die ganze Geschichte mit Holz im Fang...........hört sich langwierig an aber ist effektiv bei den meisten Hunden

Manchen ist es aber auch vollkommen schnuppe ob sie sich die Knochen kaputtschlagen an der Hürde, hoffe du hast nicht so ein Exemplar

LG

Jutta
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#6
Hallo

Habe es bei meiner Hündin auch mit einem Hürdentrainer (Winkel mit quer gespanntem Gummi für Hin- und Rücksprung) deutlich besser hinbekommen, wobei sie ursprünglich das Problem hatte dass sie sich immer mit den Hinterbeinen aktiv abgestützt hat. Wenn der Hund lernt mit Tempo WEIT zu springen fällt das Abstützen weg da das schon durch die Flugkurve unmöglich wird.
Wichtig ist auch dass tatsäcjlich mit 1m trainiert wird. Wir haben bei uns am Platz eine Hürde mit ca. 90cm und eine mit genau 1m. Man wundert sich was für die Hunde dieser kleine Unterschied ausmacht... Ich denke deshalb dass es doch sinnvoll ist etwas höhere Sprünge zu trainieren.

Thomas
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#7
DSH-Hero,index.php?page=Thread&postID=42396#post42396' schrieb:Bei uns im Verein haben wir zwei Winkel, welche jeweils an der Außenkante der Hürde befestigt werden können. An diese Winkel hängen wir dann Gepäckgummibänder ein. An diesen Gummibändern verletzt der Hund sich nicht, sie stören ihn aber und werden ihn zum Anheben der Pfoten veranlassen.
Habe schon von Hunden gehört, die sich in diesen Gummibändern verheddert haben, die ganze Hürde umrissen und zu allem Überfluss dann auch noch unter selbiger landeten und sich verletzten. Das ganze war ein so traumatisches Erlebnis, dass die Hunde am Sprung immer taxierten und nie wieder einen normalen Sprung hinbekamen. Leider lässt sich diese einmal gemachte Erfahrung des Hundes nicht mehr aus seinem Gehirn löschen...

Ich bin generell der Meinung, dass der natürliche Sprung (also ohne Zwang und ohne Triebziel) bei unseren Hunden vernachlässigt wird. Sprungkraft kann man trainieren, in dem man den Hund auf hohe Tische oder dergl. springen lässt. Hoch/Weitsprünge trainiert man, in dem man flache Hindernisse als Absprunghilfe vor die Hürde legt (Pferdesport).
Alle direkten manuellen Manipulationen an der Hürde (Gummibänder, Besen, Schnüre, Sägeblätter ( -w- )etc) lösen m.E. das Problem nicht.
Hilft am Ende alles Rumprobieren nichts, lasse ich den Hund lieber ein bisschen streifen und verliere ein paar Punkte, als dass er gar nicht mehr springt und ich die ganze Übung verliere.

Gruß
Kirsten
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#8
Zitat:von Kirsten

Alle direkten manuellen Manipulationen an der Hürde (Gummibänder, Besen, Schnüre, Sägeblätter ( -w- )etc) lösen m.E. das Problem nicht.
8| 8| 8|

Ich hoffe doch sehr, dass das ein Scherz war?!
Wer kommt denn bitte auf solch schräge Gedanken (am besten noch voll geschärft)?
Also da hört für mich der Spaß auf.
Find die Lösung mit irgendwelchen Bändern o.ä. ja auch schon nicht "optimal", eben wg. der Verletzungsgefahr, aber das übersteigt ja echt alles! :br:
Vlt. habe ich auch einfach nur 'ne falsche Vorsellung davon und alles ist in Wirklichkeit gaaaanz harmlos Wink

Habe jedenfalls bisher auch noch nichts anderes als das "Höherstellen" oder einen Besen als oberen Abschluss gesehen (mit mehr oder weniger großem Erfolg). Und ich hoffe, dass es auch dabei bleibt!!!
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken...!
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#9
Hallo

Bei Anja M. im Shop gibt es einen Hürdenaufsatz .

http://maeder-muenchen.de/hund/artikel/huerdenaufsatz/huerdenaufsatz.html

Wir trainieren auch mit Stangen , die der Hund leicht abwerfen kann und haben damit gute Erfahrungen gemacht.

MfG Tino
„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“
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#10
Ich schließe mich da Claudia an, dass der Hund ein vernünftiges Sprungtraining braucht. Vermutlich fehlt es ihm an Technik. Verschiedene Höhen, Weiten und Abstände zur Hürde trainieren, ruhig auch mal 1,10 springen lassen. Vor allem ohne Holz üben, denn da gilt die Regel wie aus dem Reitsport, dass bei einem Hochsprung (=Freisprung) Tempo raus muss, sonst wird der Sprung zu flach.



LG

Taarna
Gruß, Taarna
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