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OCD
#1
Hallo,

der 5 Monate alte Hund eines Freundes hat OCD, er fing mit vier Monaten hinten zu humpeln, es wurde eine Bänderdehnung vermutet, wurde aber nicht besser, weil er auch kaum ruhig zu halten ist. Nun fing er vor einer Woche auch vorne an zu schonen und und schrie ab und an auf. Er wurde geröngt und es wurde festgestellt, dass die Knorpel im Ellenbogen und im Knie nicht soweit verknöchert sind wie sie sein sollten. Der Hund wurde mit Welpenfutter von Royal Canin und Solid Gold gefüttert. Mit der Zahnung hat er auch seine Schwierigkeiten, sie verläuft unregelmäßig, einige neue Zähne kommen durch, aber die alten wollen sich nicht so recht verabschieden.

Der TA meint, dass der Hund zu viel Kraft in die Zahnung steckt und die Calziumzufuhr im Futter nicht ausreicht um das ganze Skelett richtig zu versorgen.

Ich habe beim googlen eigentlich gelesen, dass OCD durch zu energiereiches Futter, zuviel Calzium gefördert wird. Und das es nur in den seltensten Fällen erfolgreich ausheilen kann.

Ich wäre dankbar für Erfahrungsberichte oder Tipps wie man am besten damit umgeht.
LG
Nora
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#2
Hallo Nora!

Bei meinem Schäferhund war es ähnlich....mit ca. 5 Monaten humpelte er das erste Mal hinten stark. Nach ner Woche schonen und Rimadyl war alles wieder gut. Bei normaler Belastung fing alles wieder von vorne an. Das ging 3 Monate so und in dem Zeitraum war ich bei 3 Tierärzten die alle eine andere "Diagnose" stellten, Prellung,Bänderdehnung, Bänderriss. Bin dann mit ihm in eine Tierklinik nach Heidelberg gefahren, dort ging alles ganz schnell. Eine OCD in beiden Kniegelenken. Von falscher Fütterung war nie die Rede, ist eine Stoffwechselerkrankung und somit ne Vererbungsgeschichte...teilte uns der behandelnde Arzt mit. Es waren auf beiden Seiten sehr große Defekte, wobei das Humpeln immer nur links auftrat. Rechts der Defekt hatte sich schon sehr gut selbst geheilt. Hört sich zwar komisch an, aber der Körper merkt eben dass da was nicht o.k. ist und wirkt selbst dagegen. Aufgrund dieser Tatsache und auch meiner Angst vor einem invasiven Eingriff, entschlossen wir uns dazu nicht sofort zu operieren, sondern eine Alternative zu wählen. Die sah so aus: insgesamt haben wir den Hund 4 Monate nur an der Leine geführt. Auferlegt wurde uns tägliches Fahrradfahren, und das ca. 3 Mal am Tag. Langsam anfangen ( er war ja erst 7 Monate...) und später die Dauer steigern, aber natürlich nur Traben. Zwischendurch wurde immer anhand von CT´s geschaut (alle 2 Monate) wie groß der Defekt noch ist. Das ganze ging ein halbes Jahr so. Es war wirklich ne harte Zeit, aber es hat sich gelohnt. Er ist jetzt 2,5 Jahre und hat SchH3. Ein Knochensplitter ist noch im Knie, wahrscheinlich hat sich dieser irgendwo im Gewebe verklebt und stört ihn (bis jetzt) nicht. Ob er genauso lange Sport machen kann wie andere Hunde oder eher eine Arthrose bekommt, keine Ahnung, wir nehmen jeden Tag wie er kommt und ich hoffe es läuft noch lange so wie jetzt. Die Klinik am Sandpfad ist echt zu empfehlen und ich bin echt froh, dass sie ihn nicht sofort operiert haben. Ach ja, wir geben jeden Tag seit der Erkrankung Glucosamine. Schaden kanns nicht...Hoffentlich läufts bei euch ähnlich, viel Glück.
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#3
Hallo T.B.,

danke für Deinen Bericht. Ein Bekannter hatte mir das mit dem Fahrradfahren auch schon empfohlen, schön das Du das mit Deinem Bericht bestätigst.

Es freut mich das es Deinem Hund gut geht und hoffe das er weiter ohne Beschwerden leben kann.
LG
Nora
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#4
Ich habe auch schon von einigen gehört, das wenn ein Hund OCD hat , nur Futter bekommen sollte das wenig Calcium hat, auf keinen Fall sollte man zu Energiereiches Futter geben.

Ich weiß es aber nur von Bekannten , jedenfalls wünsche ich dir viel Glück , das es bei deinem Hund erfolgreich ausheilt
gruß Lilly

[Bild: vomwegbornbanner.gif]

Neid muß man sich verdienen ,

Mitleid bekommt man geschenkt
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#5
Danke.
LG
Nora
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