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Frage : Fährten auf "frischem" Gelände ?
#1
Ich habe mal gelernt, das ein frisch bearbeiteter Ackerboden als Fährtenuntergrund wenig geeignet ist, weil das Bodenleben durch die Bearbeitung "in Aufruhr" ist und ich mit meinem Trittsiegel wenig bis gar nichts zerstören und so keinen Unterschied zwischen Fährtenverlauf und Restboden schaffen kann - so nach dem Motte : wenn du eine Bombe in ein vom Erdbeben zerstörtes Gebiet wirst, merkst du das nicht.
Der bearbeitete Acker sollte 3-4 Tage - besser 7 - ruhen, um wieder tauglich für die Fährte zu sein.....
Frage : gibt es neue / andere Erkenntnisse ?? .....wie sind Eure Erfahrungen ??
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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#2
Hi

Habe mit meiner Hündin viel auf solchen Äckern gesucht, meist schon am Tag nach dem umpflügen.
Hatte nie Probleme.................

Sissy
Wenn wir endlich begreifen, dass in der Reise und nicht im Ziel die Erfüllung liegt, dann sind wir auf dem besten Weg die Geduld zu lernen.

Grüßle Sissy ehemals Cheyenn, jetzt endgültig crazy Big Grin
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#3
Hallo,
bei Trockenheit suche ich nicht auf diesen "frischen" Äckern, allerdings wenns schon mal drauf geregnet hat, hatte ich bisher noch nie Probs.

L.G.,
Sabina
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#4
kein Problem, wenn der Hund mit "Suchen" etwas anfangen kann.
Beginnen würde ich mit einem Welpen vermutlich auch nicht darauf.

Interessant in diesem Zusammenhang wären noch die verschiedensten Untergründe wie zB nicht gegrubberte kurze Stoppeln, Senfgras, Rübenblätter, Maisstrunken oder auch Raps.
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#5
Hallo,

bei frischem, feuchten Acker habe ich auch keinen Unterschied gemerkt.
Was schwierig ist, ist Senf. Habe mir eine Fährte von Saat in Senf legen lassen ( für FH ), da sah man bei einer erfahrenen Fährtenhündin wirklich den Unterschied. Sie bemühte sich redlich, hatte aber Schwierigkeit die Abgrenzung der Fährte zur Umgebung zu erfassen - faselte also. Man roch den Senf auch selbst beim Zerteten, was ja für eine empfindliche Hundenase noch extremer sein muß.
Nicht ganz so schlimm ist Raps.
Wo ich auch nicht gern - vor allen Dingen nicht mit Azubi - fährte, ist Wiese, wo viel Disteln sind. Tiefe Nasenarbeit kann man ich dadurch erschweren.
Die anderen Untergründe sehe ich als normal zu suchendes Fährtengelände an.

Viele Grüße Hillu
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#6
Hatte noch nie mit einem Hund ein Problem..bin zum Teil nur stunden nach dem pflügen auf den acker...allerdings suchen meine hunde auch...
tschau Anja
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#7
Danke für Eure Erfahrungen....meine Hunde haben bis jetzt auch keine Probleme mit frisch bearbeitetem Gelände gehabt, deshalb wollte ich die o.g. Theorie einfach mal hinterfragen.....allerdings war der Boden durch die Bearbeitung auch immer recht locker......wer kann über Erfahrungen / Besonderheiten bei der Suche auf 1.Stoppeln 2.abgeerntetem Maisacker und 3.frisch gerodetem Rübenacker berichten ??
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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#8
Besonderheiten bei der Suche auf Smile1.Stoppeln
wenn die Stoppeln sehr kurz, und der Boden sehr hart, zBsp. lange Trockenheit, ist kann sich der Hund leicht an den Stoppeln verletzten, oder wenn die Stoppeln noch sehr lang sind, hat der Hund Schwirigkeiten immer die Nase sehr tief zu halten, weil die Stoppeln dann auch leicht in dei Augen geraten.

Smile2.abgeerntetem Maisacker
auf diesem Acker finde ich ist der Boden immer sehr hart durch die Ernefahrzeuge, ich suche auf diesem Gelände nur mit einem Hund der sehr gute Suchleistungen zeigt.

Smile3.frisch gerodetem Rübenacker
hier finde ich gibt es keine besonderen Dinge zu beachten, außer wie schon am Anfang beschrieben, einen frischen Acker lieber 2-3Tage liegen lassen.
:dh:
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#9
bei allem dreien (bei einem Hund der suchen kann) kein Problem, bei unerfahrenen Hunden fange ich halt langsam an..wie aber eben bei allen Geländesorten, die der Hund nicht kennt.
Tendenziell zähle ich sie 1 und 2 zu den "schwierigeren" Geländen, aber das ist ja egal, ich will ja den Hund auch fordern und eben mit allen Geländen vertraut machen, er darf halt auch mal Fehler machen und sich da selbständig durchkämpfen...hauptsache er bemüht sich und versucht da durchzukommen.
tschau Anja
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#10
Mais- und Rübenresteäcker find ich immer ganz prima um den Hund mal wieder so richtig wach zu machen...

Meine Hündin neigt nach 5-10 Fährten auf "normal" schweren Untergründen schonmal zu Schlampigkeit.

Einmal steinharter Maisacker und ein wahrer Ruck geht durch den Hund.

Mach ich gerne so 1 Woche vor 'ner Prüfung, danach noch 2 normale Fährten und sie ist auf der Prüfung optimal konzentriert und fit - die Prüfungsäcker sind ja meist vom Kaliber "extrem simpel", darauf passiert ihr nach dieser Vorarbeit ziemlich sicher kein Fauxpas mehr.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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