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Verhalten an der Leine...
#1
Hi Fories,

das Abrufen an der langen Leine ( siehe Thread "Jagdverhalten") klappt schon recht gut!

Aber was sich der Kleene ( 5 Mon.) schon so an der Leine erlaubt....andere Hunde verbellen, anknurren...

Sind es Leute die ich kenne und gehe mit ihm dahin, ist alles "stänkern" vorbei und er verhält sich dem anderen Hund gegenüber freundlich und verspielt.

Da er erst 5 Mon. jung ist möchte ich Ihm diese Unart an der Leine so schnell wie möglich abgewöhnen ohne zu hart vorzugehen.

Habe diese Unart immer schon recht häufig bei DSH`s gesehen ( ist vielleicht wirklich so ne Charackterart dieser Rasse?) ...will nicht das meiner dieses Rumzicken auch als Erwachsener 35 Kg Rüde an den Tag legt.

Wie seit Ihr da bei so jungen, forschen Bengel vorgegangen ?
( ins Platz legen? Mit Bällchen/ Futter ablenken?...)

Freu mich auf Eure Tips :i:

LG
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#2
Ich würde mit einem klaren Nein arbeiten.. alles andere wird mit 5 Monaten kaum so sicher sein das es das Verhalten unterdrückt.
Du willst nicht das er das tut und das darf er mMn auch wissen, egal wieso er das tut.

Sieh es einfach mal so: jetzt reicht ein klares Nein vielleicht, in 1-2 Jahren wird es das wahrscheinlich nicht mehr.
LG Janina
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#3
Moin,

als mein kleiner ca. fünf Monate alt war, hatte er das gleiche Verhalten gezeigt.

Es war bei ihm eine Unsicherheit, die in diesem Alter vorkommen kann. Jetzt ist er knapp über acht Monate alt und zeigt diese Verhalten nicht mehr (ohne das ich eingewirkt habe).

Während der Reife des Hundes kann es immer wieder vorkommen, dass Unsicherheiten gezeigt werden. Sollte man beobachten und feststellen, ob es ein Stänkern oder vielleicht oder eine Unsicherheit ist.

Gruß


Micha
Wenn ein Hund dabei ist, werden die Menschen gleich menschlicher. (Hubert Ries)
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#4
Dieses Verhalten kenne ich von meinen beiden DSH gar nicht. Meine Kleine ist jetzt auch 5 Monate und sie hat noch nie einen Hund angeknurrt oder gebellt. Sie freut sich immer über die anderen. Das bei einer Begegnung Ruhe ist, hat sie vom Großen gelernt.

Ich würde es mit Ablenken versuchen. Nimm Spielzeug oder Leckerchen, geh in die andere Richtung und wenn er sich auf dich konzentriert, dreh einfach wieder um.
LG Dana

Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er Fußball erfunden! Big Grin
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#5
Also meine Maus macht das im Moment auch ganz schlimm -w-. Und ich finde dieses Verhalten auch ganz furchtbar. Ich habe mir jetzt ein Geschirr gekauft, weil, wenn sie sich ins Halsband geschmissen hat, es noch schlimmer wurde. Zusätzlich nehme ich einen Futterdummy mit Nassfutter mit. Den lasse ich sie tragen, wenn wir anderen Hunden begegnen.

Ich kann noch nicht so viel sagen, da ich es erst seit 2 Tagen mache. Aber mit dem Geschirr fühle ich mich besser und das mit dem Tragen klappt auch ganz gut. Schnauze ist voll und es kann nicht mehr gebellt werden :ls:! Und wenn wir ruhig an einem Hund vorbei sind, belohne ich sie aus dem Futterdummy. Mal sehen, ob es auch auf die Dauer besser wird. Ich hoffe es..... :hallo:!
Viele Grüße
Christina

Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag!
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#6
Hallo Ivanhoe,

wir arbeiten im Moment am gleichen Problem mit einer 4 Monate jungen Mali-
hündin. Alles, was ihr entgegenkam hat sie verbellt. Ohne Leine wurde
auch schon mal "gezwickt".

Leider ist die Besitzerin im Umgang mit diesem kleinen Energiebündel total überfordert und so haben wir den einfachsten, meiner Meinung nach, besten Weg für unsichere Hunde gewählt. Das "Schönfüttern".

Futter gibt es nur noch beim Spazierengehen.

Das heißt: Erblickt der Hund den "Feind" wird ,ohne jeden Kommentar(!!!) Futter (natürlich superleckeres) in den Hund gestopft. Der Hund muss dabei natürlich auch hungrig sein. Ist die Bedrohung vorbei gibt es auch kein Futter mehr. Sehr hilfreich ist bei dieser Übung der "Bedrohung" etwas aus dem Weg zu gehen. Also keine frontalen Angriffe.

Jetzt nach 5 Tagen ist die Kleine so weit, daß sie beim Anblick von Fremden
zu Frauchen schaut und auf ihre Belohnung für super Verhalten wartet.

Dazu muss aber auch noch betont werden, daß sie o.g. Verhalten bei
einigen Spaziergängen mit mir n i c h t gezeigt hat.

Weil: I c h entscheide ob angegriffen wird - nicht der Hund.

Gruss
Schnusi :i:
Nicht die Überlegung - wie bestrafe ich meinen Hund - sondern - wie belohne ich meinen Hund-
zeichnet einen guten Hundeführer aus !
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#7
Hallo miteinander!

Danke schön für Eure interessanten Stellungnahmen!

Dann scheint dieses Verhalten ( in dem Alter) ja keine Seltenheit zu sein.
Vielleicht kommt es bei der Rasse DSH gehäuft vor.
Bei unserem 1.Hund ( Rüde - kein DSH) zeigte sich das "Stänkern an der Leine" ab und zu mal bei 2 verschiedenen Rüden im Ort. Da war er aber schon mindestens 1 Jahr alt.... Unsere Hündin (4J. kein DSH) hat dieses Verhalten noch nie gezeigt.

Mir ist aufgefallen das unser Kleene dieses Verhalten auch nicht bei jedem Hund zeigt, aber vermehrt bei Dunkelheit!
Bellen nebenan die zwei Riesenschnauzer vom Nachbarn, interessiert Ihn das nicht "die Bohne".

Chrissie`s Methode gefällt mir sehr gut :i:
Auch das Beispiel von Schnusi find ich gut!

Ich sollte Ihn in solchen Situationen konsequent ablenken und dabei die Richtung wechseln!
das bringt bestimmt schneller und besseren Erfolg als Ruck an d. Leine und laut schimpfen.
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#8
Zitat:Mir ist aufgefallen das unser Kleene dieses Verhalten auch nicht bei jedem Hund zeigt, aber vermehrt bei Dunkelheit!

Das wird wohl daran liegen, das viele Hunde in diesem Alter das aus Unsicherheit zeigen, die im Dunkeln nunmal naturgemäß noch mehr vorhanden ist.

Ich denke auch nicht das das körperlicher Zwang oder Streß in der Situation bei einem so jungen Hund auf Dauer gut sind. Weniger weil es bei genügend Intensität nicht klappen würde, sondern weil es wahrscheinlich wenig erbauliche Folgen für die Psyche des Hundes hätte, bzw für sein zukunftiges Verhalten gerade in neuen Situationen.
LG Janina
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#9
@Ivanhoe: Vielen Dank. mir gefällt die methode auch ganz gut, weil sie stressfrei ist. Und ich komme wunderbar an den Hunden vorbei. Es wird schon besser.

Ich habe das Thema auf dem Hupla auch schon angesprochen. Dort wurde mir auch gesagt, dass Schäfis dafür besonders empfänglich sind. Meine ist übrigens 4 1/2 Monate alt. Also auch im gleichen Alter. Aber gut wenn man gleich am Anfang eingreift. Wenn sich das Verhalten erst mal gefestigt hat, wird es auf jeden Fall aufwendiger.

Was ich zusätzlich gemerkt habe ist, dass ich auch angespannt war, wenn ein Hund kam. Das wird auch besser. Gott sei Dank. Denn das überträgt sich ja auch immer auf den Hund.

Ich hoffe, dass du das auch hinbekommst!
Viele Grüße
Christina

Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag!
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#10
Hallo bordy + Chrissi

Ja, bin da ganz Eurer Meinung!

Hatten vorhin wieder so ne Situation...hab`ihm dann auf Leckerlies und Stimme aufmerksam gemacht und Ihm dann großzügig davon gegeben.

Nach dem 3. Leckerlie saß er friedlich u. aufmerksam neben mir und der andere Hund wurde ignoriert! :i:
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