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Leinenführigkeit
#1
Hallo,
vielleicht habt Ihr für mich ein paar Tipps!
Meine 20monatige Hündin drückt ganz furchtbar beim bei Fuß gehen gegen mein Bein.
Es ist kein Bedrängen, das sie vorprellt, sondern ein ständiger Seitendruck.
Sie hat durch Futter die Position gelernt und schaut auch hoch.
Bestätigt durch Ball und Spielen.
Ich benutze ein Gliederhalsband.
Wenn man leicht im Trab läuft,ist der Druck weg.
Ich bin nach einer Gerade dadurch schon fast geschafft.
Kennt Ihr das auch?
Ist es Anlehnen, weil es ihr unbehaglich ist? Sie ist eh nicht der große Spieler. Ich weiß nicht, ob es eine Art von Meiden ist, aber sie geht sehr gern auf den Platz und ist total lustig.
Bei Fuß ordnet sie sich korrekt an und der Druck ist da.
Das ist mir auch von Anfang an aufgefallen, also nicht erst später dazu gekommen. Neben mir sitzen tut sie frei ohne sich irgendwie anzulehnen.Oder hat sie da was falsch verknüpft?
Was kann man machen?

Viele Grüße Hillu Smile
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#2
Hallo,

versuch mal deinen Hund beim Fußlaufen mit der linken Hand von dir weg zu füttern:
Führe die Hand für den Hund sichtbar nach aussen und wenn der Druck nachlässt gibst du das Leckerchen (mit Clicker oder Lob).

Dieter
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#3
Hallo,

Leider habe ich genau das selbe Prob, wenn s denn eins ist,weil eigentlich sollte man froh sein, wenn der Hund so eng läuft u. immer Kontakt hat.
Auch bei mir ist es so , daß kein anlehnen im Sitz erfolgt ect.
Meine Hündin geht extrem gerne auf den Hupla, also auch kein Meideverhalten.
Ich weiß wie anstrengend das Laufen mit so einem Hund ist, ich bin jedesmal froh, wenn ich fertig bin. Die lehnen so extrem an, daß man sie richtig vorsichherschieben /heben muss gell ? Ist furchtbar anstrengend u. mit der Zeit auch schmerzhaft.

Vielleicht hat ja jemand hier nen Tip ? das mit der Futterhand habe ich probiert...aber dann hupft sie wie ein Gummiball Big Grin dann muss ich sie wieder "runterholen" ähm.. u. dann klebt sie wieder.. evtl. stelle ich mich auch zu doof an ?

Gruß
Kerstin
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#4
Meine Freundin hat erfolgreich Abhilfe geschaffen, indem sie sich selber den Stachel mit nach außen gedrehten Stacheln oberhalb des Knies ans linke Bein gebunden hat.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#5
Es ist (im Normalfall) kein Meideverhalten, sondern sehr starke Orientierung am Körper des Führers.
Durch das starke Anlehnen (bei meiner Hündin war das jedenfalls so), wissen/ahnen die genau, wo es "gleich langgeht!"

Wie ich mir Abhilfe geschaffen hab:

1.Bestätigen durch "fallenden" Ball/Beisswurst!
Ball/Beisswurst unter linken Arm klemmen, zur Bestätigung einfach locker gemacht, Ball ist runtergefallen, Hund musste sich "lösen", um ihn zu bekommen.

2. Breite, lange Leine um den Bauch.

Mit der rechten Hand den Hund immer ein wenig "weggezupft", so das der Hund dann schnurstracks neben mir gehen musste, um dem Druck auszuweichen.
(So hat sie auch das Springen an meine linke Seite gelernt, sieht manchmal komisch aus, so "total unter Spannung"!)

3. Lecker in den Mund (nur Schinkenwurst, Frolic etc. ist zu BRÖSELIG und eklig!)

Hund stets belohnt, indem ich Kopf zu ihr gedreht habe.
Durch das Drehen werden sie automatisch "weg gewiesen", dann belohnt (angespuckt!) Big Grin
Wenn Hund bekloppt auf Lecker ist, ist es einen Versuch wert...


Bei meiner Hündin musste ich alle 3 Variationen von Zeit zu Zeit ausprobieren, da sie es immer wieder gerne probiert hat! Wobei die 3. mir persönlich nicht viel geholfen hat, da sie versuchte, an mir hochzuspringen und es mir aus meinem Mund zu schnappen! xD

Also dieses "ich lehn mich an dein bein"-Problem ist auf jeden Fall ein Problem das man gut durch ausdruckstarke Körperhaltung in den Griff bekommt, mit einfachen, effektiven Hilfsmitteln...

Auf jeden Fall wünsche ich viel Glück!
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#6
Hey, das sind ja tolle Tipps!!! Freu !!!

Ich habe schon geglaubt, es wäre von mir eine etwas doofe Frage gewesen.
Mit dem Stachel ist eine Idee.
Mit den Leinen ( um Bauch e.t.c.) habe ich schon probiert, irgendwie ein schweres Handling.
Wir - meine AWtin und ich - arbeiten an der Körperhaltung. Ich habe die blöde Angewohnheit mich zu sehr mit der linken Schulter in den Hund zu drehen. Wenn ich darauf achte eine klare Front zu bilden, geht es etwas besser.

Viele Grüße Hillu Big Grin
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#7
Ich würde erst die anderen Methoden probieren!
Mit dem Stachel bringst du dem Hund evt. bei, dass es unangenehm ist neben dir zu laufen.

Ausserdem kannst du die Stärke der Einwirkung und die Stelle, an der du einwirkst, damit nur bedingt kontrollieren.

Wenn du schon weisst, dass deine Korperhaltung nicht korrekt ist, dann fang doch damit an.

Dieter
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#8
Also mir persönlich war die Leine um Bauch am einfachsten gelegen.

Der Hund wird "startklar" gemacht, ich nehme die Leine hinter mir in die rechte Hand und zuppe dran, wenn Hund wieder bedrängt...

Ansonsten ganz normal weitergehen.
Und das mit dem Lecker war super einfach!

Aber wenn du schon selbst schreibst, das deine Körperhaltung zu sehr "in den Hund geht", musst du dran arbeiten.
Damit animierst du den Hund nur dazu, das Fehlverhalten zu zeigen!

Übe, auch wenn es dir komisch vorkommen sollte, mal vor dem Spiegel, lass dich filmen...so sieht man erst, wie man sich in Wirklichkeit gibt und nicht, wie man denkt das man sich gibt!

Damit tust du dir und deinem Hund einen riesigen Gefallen, wenn dieses "Problem" bereinigt wird!
Wenn du schon weisst, das dein Hund sich gern anlehnt, wechsele häufiger die Richtung, mache es ihm unmöglich, sich anzulehnen, dann wird er dieses Verhalten auch versuchen zu unterbinden!
Meine lehnte sich gern gegen mich während dem Sitzen, habe sie häufiger ins "Leere plumpsen" lassen...wirkt auch Wunder!

Wünsche dir auf jeden Fall Glück!
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#9
...ich würde es mit vielen Linkswinkeln versuchen...dann orientiert sich der Hund automatisch etwas von Dir weg....behindert er Dich bei der Wendung, gibt es einen Stoß mit dem rechten Knie.....wenn du mit Futter oder Beute arbeitest ist es super wichtig, ihn nur zu bestätigen, wenn er NICHT bedrängt (damit habe ich nämlich auch so meine Probleme).....viel Glück - bei mir hat es etwas geholfen - es ist besser, wenn auch noch nicht perfekt...
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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#10
Bei Hunden, die gerne bedrängen, sind Wiederholungsübungen unvermeidlich, damit die nicht ins alte Schema zurückfallen!

Aber es klappt und es bringt Ergebnisse, also nicht verzagen!

Bei so einem "Problem" sind einfach Timing und Körpergefühl gefragt, daher muss man daran als HF sehr stark arbeiten!
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