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Für die meisten Hunde muss bei "normalem" Sportbetrieb der Eiweissgehalt nicht extra erhöht werden, da wäre ich sehr vorsichtig. Ich würde es nur hoch halten im Meisterschaftsmodus oder extremen Belastung auf täglicher Basis ( Diensthunde, Rennen) etc. Daher wäre mir das Futter mit dem höchsten Eiweissgehalt zu hoch, insbesondere wenn der Hund noch nicht gesamt ausgewachsen ist. Wenn ich dann das Gefühl hätte der Hund braucht punktuell eine Unterstützung würde ich einzelne Fütterungen mit Quark und Bierhefe beifüttern
Vg Anja
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Wichtiger als die Prozentangaben ist die Qualität des mit der Nahrung verabreichten Proteins und auch der Fettsäuren. Du kannst ein Futter mit hohem Proteingehalt verfüttern, von dem im Organismus nur sehr wenig "ankommt", weil dessen Aminosäurenzusammensetzung für den Aufbau und Erhalt der Muskulatur nur wenig geeignet ist. Und/oder welches nur in geringem Anteil verdaulich ist. Z.B. der in Krallen, Hufhorn und Federn enthaltene Proteinstickstoff ist in den Anbgaben zum Rohproteingehalt mit enthalten. Nützt dem Organismus für den Muskelaufbau/-erhalt aber nix... Während z.B. der in Muskelfleisch enthaltene Proteingehalt eine sehr hohe Verdaulichkeit besitzt und von seiner Aminosäurenzusammensetzung perfekt geeignet ist um den Muskelaufbau/-erhalt zu unterstützen. Sprich Du kannst ein Futter verfüttern mit z.B. 30% Rohproteingehalt, von dem unter'm Strich dem Organismus weniger zugute kommt als bei einem anderen Futter mit z.B. nur 25% Rohproteingehalt.
Ähnlich ist das mit den Fettsäuren. Ich gehöre auch zu den Hundehaltern die Futtersorten mit höheren Fettgehalten bevorzugen. Allerdings kann ich bei einem gut zusammengesetzen Futter mit niedrigerem Fettgehalt diesen sehr einfach durch die regelmäßige Zugabe eines guten Futteröles ergänzen.
Ich habe aktuell auch zwei Hunde in diesem Alter (knapp 15 Monate). Bisher habe die an Fefutter ein moderates Aufzuchtfutter erhalten (Josera Youngstar). Aber ich kenne es von allen meinen Hunden dass sie um dieses Alter herum plötzlich deutlich mehr Energie im Futter benötigen. Egal ob sie bis dahin überwiegend mit FeFutter ernährt wurden oder mit Frischfutter. Und bevor ich dann die Futtermenge exorbitant erhöhe greife ich zu einem "hochprozentigem" Leistungsfutter. Gerade mal ist es wieder so weit und eine meier beiden Junghündinnen bräuchte mal 1 bis 2 Sack davon. Dann sehen die Hunde ca. 6 Wochen später eigentlich genau so aus vom Fütterungszustand her wie vorher. Wiegen aber 5 kg mehr (ohne dass man die ihnen irgendwie ansieht). Ca. 2 Wochen später nehmen sie dann sichtlich zu, und dann gibt es wieder das übliche Futter.
Leider erhalten ich das bisher für diese Zwecke verwendetet Futter in Deutschland nicht mehr, so dass ich gerade mit zwei Leistungssorten eines dt. Herstellers herum experimentiere. Vertragen sie aber leider nicht so gut wie das skandinavische Futter, welches ist dafür gerne verwendet habe. Bei dem hatte ich nie Umstellungsprobleme (obwohl sich die Deklaration "minderwertiger" gelesen hatte als die aktuellen Sorten).
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Hallo Burkhard, die 3 von dir aufgezählten Varianten liegen ja nur minimal auseinander. Ich denke, da solltest du noch auf andere Dinge schauen.....
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Ich füttere seit gut 20Jahren immer Futter mit 24-25% Rohprotein
12-14% Rohfett und seit ewigen Zeiten Getreidefrei.
Ich ziehe damit auch meine Hunde gross.
Wenn sie mit 8Wochen kommen, bekommen sie maximal 1Sack Futter gefüttert, wie der Züchter es schon hatte. Mit ca 12 Wochen stelle ich dann um auf ein normales Adult.
So habe ich allerbeste Erfahrung gemacht.
Dieses Futter langt vollkommen für unsere Hunde.
28% Rohprotein wäre mir deutlich zuviel.
Aber jeder sieht es halt anders.
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.
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Aus eigener Erfahrung denke ich, man sollte das immer vom Hund abhängig machen. Der eine kommt mit einem Futter mit normalem Energie- , Rohprotein-, und Fettgehalt aus, ein anderer sieht mit dem gleichen Futter wie ein Hungerhaken aus oder braucht die 2-3 fache Ration bei gleicher Aktivität.
Der Energiegehalt wird v.a. über Rohfett beeinflusst und davon hängt die Leistungsfähigkeit ab.18-20% ist da im oberen Bereich für sehr aktive Hunde oder solche, die eher zu dünn sind.
Wie steht der Hund denn jetzt im Futter? Wie sehen Energie- und Fettgehalt des Juniorfutters aus? Was wiegt er jetzt und was wird das Endgewicht ca. Sein?
VG
vg,
Annemarie und Denni
Toil, schon so viele sachliche Antworten ! :appl:
So ein Forum kann schon hilfreich sein. Danke allen Schreibern
Zu der Frage:
Juniorfutter lamb and rice 26% Protein , 13 % Fett
Laut TA steht er optimal im Futter, wiegt momentan kanpp 33 kg und hat Stockmaß 69 cm. Endgewicht könnte mit 3 Jahren um die 40 kg liegen ( RSs )
Vom Typ her sehr triebig, explosiv und wird sowohl im Bereich der IGP /+ FH ausgebildet. Training auf dem Platz 3 x die Woche
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13% Fett ist ja eher wenig. Davon ausgehend, dass er das aktuelle Futter gut verträgt würde ich dann ähnlich weiter füttern.
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Antje,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26982-%C3%9Cberlegungen-zum-Futter/?postID=189603#post189603 schrieb:Wichtiger als die Prozentangaben ist die Qualität des mit der Nahrung verabreichten Proteins und auch der Fettsäuren....
den Aminosäurenschlüssel geben die Hersteller sehr ungern bis gar nicht preis. Ich hatte mal von Royal Canin vor xJahren einen erhalten. Habe ihn aber nicht mehr. Daraus kann die Qualität, sprich Verwertbarkeit des Futters schon sehr gut abgelesen werden.
Dazu benötigt man allerdings auch wieder entsprechende Kenntnisse, die ich auch nicht habe.
Bye Uwe