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Anstoßen im Schudi nach Aus bei der Prüfung !
#1
Hallo - kann uns vielleicht jemand helfen oder hat jemand eine Idee. Meine 6. jährige DSH Hündin - IPO3 - stößt immer stärker bei Prüfungen oder Pokalwettkämpfen nach dem Aus und wenn ich herankomme an. Beim üben reicht es sie beim ersten Mal schon mit der Stimme ( meistens vom Helfer ) zu korrigieren - dann ist es bis zum Ende gut. Unter Prüfungsbedingungen kommt immer ein Antester - wenn keine Einwirkung kommt wird es dann immer stärker.
Sie hat Nerven wie Drahtseile - also nicht irgendwie angekratzt - die Helfer meinen es ist Frechheit und Dominanz.
Kann man da in ihrem Alter und mit ihrer Erfahrung noch irgendwas retten - immer verlieren wir bis zu 7 Punkten dadurch - sie könnte einen ordentlichen SG Schudi hinbekommen weil Griffe immer stimmen.
Ich habe von gestern ein Handy Video - damit Ihr einen Eindruck habt.

[media]https://youtu.be/loqt6sO6bT0[/media]

Liebe Grüße Hillu
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#2
Hillu,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26459-Anstoßen-im-Schudi-nach-Aus-bei-der-Prüfung/?postID=185097#post185097 schrieb:Unter Prüfungsbedingungen kommt immer ein Antester - wenn keine Einwirkung kommt wird es dann immer stärker.
Typische Konsequenz aus dem Training über die Korrektur Methode.

Hillu,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26459-Anstoßen-im-Schudi-nach-Aus-bei-der-Prüfung/?postID=185097#post185097 schrieb:Sie hat Nerven wie Drahtseile - also nicht irgendwie angekratzt - die Helfer meinen es ist Frechheit und Dominanz
Sie hatte mal Nerven wie Drahtseile, jetzt ist sie sehr angekratzt und verunsichert.

Hillu,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26459-Anstoßen-im-Schudi-nach-Aus-bei-der-Prüfung/?postID=185097#post185097 schrieb:Kann man da in ihrem Alter und mit ihrer Erfahrung noch irgendwas retten
Nein.
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#3
Generell NEIN würde ich nicht sagen, leicht und einfach wird es nicht.
Für mich ist schwer zu sagen (nach dem Video) ob dein Hund so frech ist und erstmal schaut ob du schon in der Nähe bist und ob eine weitere Attacke noch erfolgreich sein kann, oder ob dein Hund (wie Detlef es sicher meint) durch die Korrekturen aus dem Training nicht mehr sicher weiß was richtig und was falsch ist.
Aus meiner bescheidenen Sicht gilt es hier das "AUS" korrekt zu lernen, vielleicht würde es ein anderes Kommando leichter machen.

Was ich einfach sagen will, dein Hund tut dies entweder aus Unsicherheit/Stress oder ist einfach nur frech (wie dein Helfer es beschreibt) egal wie, das "AUS" ist kaputt !
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#4
ich sehe auch keinen angekratzten Hund und das Verhalten scheint für den Hund mit zu der Übung zu gehören.
Erster Gedanke....die Übung umbauen auf --> Aus und sofort sitz --->> das Sitz belohnen; bei Anstossen Abbruch, ggf separat vom Hf zu trainieren.

Wie gesagt, ein erster "Sofort Gedanke".
Bye Uwe
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#5
Hatte das Problem auch Zeitweise.
Lustigerweise mit Basco vom Kapbusch.
Im Nachhinein betrachtet ganz logisch.
Ich sage aus, der Helfer gibt Anbiss
Ich sage aus , Hund trennt schlecht bis gar nicht, ich greife korrigierend ein,Helfer gibt Anbiss .......usw.
Ergo war ich der Konflikt und der Gegner des Hundes.
Lösung war Freigabe durch HF also mich.
Aus,Pack Aus Pack.. ....
Aus , ranttreten, Pack.. ...usw.
Richtiges bezahlen anstatt Fehlverhalten zu Maßregeln.
Eigendlich genau das, was ma-re-sa versucht einigen zu sagen.
Zumal im Video schon zu sehen ist mit welcher Motivation der Hund verhalten abruft.......
Ich sage jetzt bewusst nicht "alte Methoden",
obwohl es genau das ist , was der Hund erzählt.
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#6
Hallo - erst einmal vielen Dank für Eure Postings !
@ Detlev - beim Üben geht es 2 bis Mal ( also Übungstage ) sehr gut - absolut sauber. Dann stößt sie mal wieder kurz an - Stimme schwarz lass das - alles gut für den Übungstag. Also denke ich mir das Verunsicherungen und angekratzte Nerven nicht von den Trainingskorrekturen kommen können - was verunsichert auf dem Video aussieht ist eher das sie weiß das es nicht korrekt ist was sie da treibt.
@ Akut - mit dem Aus gebe ich Dir recht. Ich muss bei ihr wirklich bis drei zählen ehe ich aus sage - sie hat einen sehr derben festen Griff und Schwierigkeiten den aus dem Ärmel zu lösen - der Griff bleibt aber bis zum Schluss voll - damit punktet sie wenigstens - eine idealer Übergangsphasenhund Wink .
@ Uwe - meinst Du sie nach dem Aus ganz abschalten oder daneben stellen aus - sitz und dann wieder voran ? Das verbellen nach dem aus ist bei eigentlich sehr schön - ohne ihre zicken kann ich rantreten und sie wunderbar abstellen.
@ Maliman - das mit Basco ist ja lustig - ich glaube diese Sachen werden auch bei Gritt wesensmässig sehr unterstützt. Deine Einschätzung halte ich für richtig - das mit dem Rantreten und Pack ist ein guter Tipp.

Allgemein noch - ich weiß das es in ihrem Alter alles sehr gefestigt ist. Sie wurde mit Leine und Abstand zum Verbellen ausgebildet - alles gut. Das Prüfungsverhalten kam erst mit der Erfahrung.
Bei einem unbekannten Helfer gibt es zwei Möglichkeiten - entweder hat er Präsenz und alles klappt sehr gut oder sie testet und wenn keine Gegenwehr kommt wird das mitleidslos ausgenutzt.
Dieses ist ihr Ausbildungshelfer - da ist es m.E schlimmer als bei fremden weil sie ihn als Sparringspartner kennt.
Gritt ist kein Beutehund - ihr Lebenselixier ist kämpfen und raufen - Motivation Mißgunst und Neid wenn sie etwas haben will das ein anderer hat - deshalb kann man trotzdem gut mit ihr spielen. Der Ärmel ist nur Mittel zum Zweck um sich mit dem Helfer auseinander zu setzen - aber alles nach ihren Konditionen - da ist sie aber sowas von dickfellig. Was ihr fehlt ist das Generalisieren das sie diese Sachen grundsätzlich nicht darf.

LG Hillu
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#7
Sieht ( zumindest im Video und für mich) aus, als wäre das ein Hund, der nach zwei Seiten kämpfen muss, nach vorne und nach hinten, da ist keine Zusammenarbeit mit dem HF, sondern eben der sehr störende Gehorsam und dann die Arbeit nach vorne, der Stress äussert sich halt dann auch irgendwie und es ist schwer für den Hund "klare Bilder zu schiessen".
Auf die Schnelle löst man solche Dinge wohl eher nicht, weil das, was sich zeigt, eher Symptome sind, denn Ursachen.
Ich würde wohl den Gehorsam anders und belohnender erarbeiten und genauso dann das "aus", "miteinander" funktioniert meist besser als gegeneinander und der Hund kann dann irgendwann gegebenfalls Zwänge auch sauberer und besser umsetzen.
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#8
Hallo Nadin - wie könnte den das praktisch funktionieren ? Was müsste ich tun ? LG Hillu
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#9
vielleicht wäre es eine Möglichkeit es umzubauen, dass der Hund "bannt" nach dem AUS. Mir ist auch aufgefallen, dass der Helfer sehr unruhig steht, könnte auch eine Ursache sein. Klappt den sonst das AUS (ich meine jetzt auch Zuhause oder in der UO etc. pp.)? AUS ist bei mir AUS egal wo und in welcher Situation.

Um komplett aus dem Schema zu kommen, könntest Du ja das AUS mit dem Beißkissen umstellen.

Du schreibst oben, dass es 1 bis 2x klappt mit dem AUS. Dann hör auf und mach lieber nochmal später einen Schutzdienst. Bestätige nur das richtige Verhalten. Auch ein 6-jähriger Hund kann lernen und ist noch lernwillig. Klar braucht es natürlich länger und evtl. gehen die alten "Schubladen" bei Prüfungssituationen wieder auf. Aber wen man es nicht versucht, kann man auch nichts ändern.

Am besten überlegst Du Dir einen gangbaren Weg mit Deinem Helfer und setzt das mal ein 1/2-1 Jahr konsequent um. Der Werdegang würde mich sehr interessieren. :-)

Angelika
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#10
Hallo Angie - das Problem ist in erster Linie nicht das aus - privat läßt sie aus und wenn sie den Ärmel hat ohne Helfer gibt es gar kein Problem - sie schüttelt auch nicht. Wenn ich mit ihr mit dem Beisskissen aus übe - gar keine Probs. Sie schaukelt sich nur nach dem Aus hoch und stößt an - mit ziemlicher Wucht deshalb wackelt der Helfer auch dabei - wenn dann bei Prüfungen nichts kommt wird es immer schlimmer und so eine IPO 3 ist lang ! Bannen will ich nicht dafür ist ihr Verbellen zu gut und das Problem mit dem anstossen wäre nicht gelöst. Wie schon vorher gesagt - beim Training brauchen wir fast nie Einwirkung - nur bei Prüfungen tobt sie sich aus.


LG Hillu
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