Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Leistungsminderung
#1
Da mich das Thema zur Zeit beschäftigt:
hat schon mal jemand hier erlebt, dass ein Sporthund n a c h einer schweren Verletzung erhebliche Schwierigkeiten hat, an das frühere Leistungsvermögen an zu knüpfen ?
Probleme in der Konzentration, mangelnde Sicherheit bei Problemlösungen.
Als Denkansatz: hat der die Entstehungsgeschichte ( am Ende einer Arbeitsaufgabe ) nachgehalten ??????????
Bin da z.Zt. etwas ratlos.
Die Schiene - Arbeitsverweigerung mit Feuer zu beantworten - halte ich angesichts des Hundes und der Umstände für kontraproduktiv.
Wenn es Erfahrungen gibt, gerne her damit.
Im Vorfeld schon mal Danke für sachliche Hinweise.
Zitieren
#2
Hallo Burkhard,

​um dazu etwas sagen zu können müsste man mehr wissen. Wie lange ist die Verletzung her? Was für eine Verletzung war es? Wie sah die Behandlung aus?

LG
Bine
Zitieren
#3
Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26446-Leistungsminderung/?postID=184867#post184867 schrieb:Als Denkansatz: hat der die Entstehungsgeschichte ( am Ende einer Arbeitsaufgabe ) nachgehalten ??????????

Die Verletzung entstand also durch die Arbeit bzw. bei der Arbeit?

Da ist es für mich keine grosse Frage, dass es sein kann, dass der Hund mit der Arbeit etwas Unangenehmes verknüpft hat und dies bis heute präsent ist, so dass er sich mit Konzentration und Motivation schwer tut. Natürlich.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
Zitieren
#4
@ Bine
die Verletzung entstand Anfang März in der Belohnungshandlung nach Nasenarbeit. Die linke Pfote war extrem zerschnitten - 2 OP, 3X geklammert und bis in den Mai extreme Bewegungseinschränkung, da bei jeder Belastung auf der Pfote alles wieder aufriß.

@ Bettina
J A !
Zitieren
#5
Ich hatte mal eine Rottihündin, die an Borriolose erkrankt war. Ein schwerer Schub kam wärend einer Prüfungsfährte. (Unser TA hatte sie nach 3 Wochen Antibiotika als gesund erklärt, mit dem Schub hat niemand gerechnet.)
Seit dem verweigerte sie die Arbeit bei Prüfungen bzw vermeintlichen Prüfungen. Wir stellten Prüfungssituationen nach.....und sie liess sich nicht ansetzen.
Geholfen haben uns super nette Richter und Bezirksgruppen im ADRK, wo wir bei Prüfungen Übungsfährten legen durften, und der LR dann mitging. Diese Fährten waren nur ganz kurze Fährten mit viel Futter mit mega Belohnung am Ende. ZB auch mal einen Beissarm im Gebüsch.
Sie fing tatsächlich wieder an, sich aufs Arbeiten zu freuen und ich schaffte sogar erfolgreich die DM mit ihr.
Das Vertrauen wiedererlangen mit 'Feuer' geben halte ich in so einem Fall für Kontraproduktiv.
Aber jeder arbeitet anders......
LG Silke
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


Zitieren
#6
Hallo Burkhard,

​der Hund wird noch Schmerzen haben. Es dauert, bis sich das Gewebe nach einer derartigen Verletzung wieder richtig erholt hat. Ich würde tatsächlich mit der Arbeit noch warten, auch Du hättest Probleme mit Konzentration, wenn Du vor zwei Monaten eine derartige Verletzung davon getragen hättest. Ich würde noch mindestens vier Wochen warten, bis ich den Hund überhaupt erst wieder "hervorholen" würde. Jede zu frühe Belastung wird die spätere Arbeit noch negativer belasten und Dir viele Steine in den Weg legen. In einem solchen Falle ist langsamer schneller, auch, wenn dies paradox klingt.

​"Feuer" überhaupt in Erwägung zu ziehen hielte ich in einem solchen Fall tatsächlich für eine - verzeih den Ausdruck, aber er passt einfach - für eine Sauerei.

LG
​Bine
Zitieren
#7
@ Bine DSH
in dem Punkt sind wir völlig einer Meinung !!!!!!!! Feuer hat hier für mich nichts zu suchen - ändert aber nichts dran, dass es von bestimmten Leuten gerne propagiert wird..
Aber - ansonsten schon mal allgemein Danke - es sind ja schon Denkansätze dabei und ich muss mich nicht als Spinner anderen gegenüber fühlen, weil ich vermute, dass der Hund da noch was " nachträgt ".
Schmerzen glaube ich allerdings weniger - laut Physiotherapeutin ( die kennt ihn gut ) ist das Gangbild unauffällig und verspannungstechnisch gibt's da auch keine Probleme. Allerdings könnte der ehemalige Venenzugang der Narkosen ein Störpunkt sein.
Zitieren
#8
Hallo Burkhard,

​auch wenn das Gangbild schon weitestgehend normal ist - Narbengewebe ist noch für eine ganze Zeit empfindlich und kann bei ungünstigen Bewegungen noch lange schmerzen. Das sollte man immer ins Kalkül ziehen. Das hat nix mit Einbildung zu tun und Du bist auch kein Spinner, wenn Du dem Rechnung trägst. Ist einfach eine physiologische Tatsache und die Idioten, die das nicht einsehen wollen, kann man getrost vergessen...

​LG
Bine
Zitieren
#9
Danke für den Hinweis !
Zitieren
#10
Ich kann das, was Bine sagt, nur unterstreichen. Zudem hat der Hund ein Schmerzgedächtnis, welches nicht unterschätzt werden sollte.
Burkhard, Du machst es *goldrichtig*. Wozu Vertrauen opfern, nur damit Andere Recht behalten?
Du hast all Deine Kraft investiert. Weshalb all dies wegwerfen?

MfG,
Kimmy
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste