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Schutzhundausbildung ohne Stachel
#1
Hallo liebe Hundesportler!

Ich möchte mit meinem Schäferhund VPG Sport betreiben.
Nun erklären mir aber nahezu alle Ausbilder dass ich dem Hund auch mal "zeigen müsse wo es lang geht", und das mit Stachel, Leinenruck und ähnlichem. Ich bin überzeugt davon, dass es auch anders geht! Verstehtmich nicht falsch, ich bin kein Freund von antiautoritärer Erzeihung oder so, aber ich denke, der Boss ist nicht wer am meißten brüllt, sondern wer die größte Souveränität besitzt.
Ich möchte einen Hund der freiwillig mit mir arbeiten möchte und nicht über Zwang. Ich suche nach neuen Wegen im VPG-Sport und es würde mich interessieren ob jemand von euch Erfahrungen damit hat.

Ich sehe auf verschiedenen Hundeplätzen leider immer wieder, dass HUnde "runtergeputzt" werden, obwohl sie meiner meinung nach die Übung noch gar nicht richtig verstanden haben. Meinen eigenen Hund möchte ich langsam in kleinen Schritten aufbauen, ich denke dann geht es auch ohne Druck.

Wie denkt ihr darüber?
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#2
hi, ich teile deine ansicht, alle hundeplätze die ich aufgesucht habe, leider nicht, daher gibts leider seit über einem jahr für uns keinen hundeplatz mehr....:-( obwohl wir sehr gerne würden....
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#3
hmmm, ich denke es kommt darauf an wann man das Stachelhalsband (SHB) einsetzt und mit welchem Zweck??
Strafen halte ich auch für falsch. Aktivieren geht damit ganz Prima.
Auch ich arbeite mit dem SHB nutze es aber wie gesagt im Schutzdienst zum aktivieren und in der UO zum erinnern. Es wird nicht ständig eingesetzt sondern in unregelmäßigen Abständen. Neues lernt der Hund immer ohne SHB.
Falls du fragst was ich mit erinnern meine dann sind es leichte Einwirkungen um dem Hund eine unerwünschte Handlung anzuzeigen.
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#4
Hallo Twin Puck,

wenn du unter "Druck" nur Leinenruck, Stachel,anbrüllen und ähnliches verstehst, geht es mit Sicherheit ohne!

Wie heißt es so schön?
Ein guter Rudelführer ist nicht der,der oft "brüllt", sondern derjenige , der es
äusserst selten nötig hat zu "brüllen".

Vielleicht können dir folgende Bücher weiterhelfen:
(nur UO)

"Hundeausbildung leicht gemacht" von Milos Miodragovic
"so denkt ihr Hund mit" von Nina Miodragovic

Das erstgenannte Buch habe ich vor einem Jahr einem "Anfänger" mit Riesenschnauzerhündin empfohlen. Die Arbeit der beiden nach 8 Monaten war ein Traum.
Und diese Hündin hatte richtig Pfeffer im A.... !!
Gruss
Schnusi Smile
Nicht die Überlegung - wie bestrafe ich meinen Hund - sondern - wie belohne ich meinen Hund-
zeichnet einen guten Hundeführer aus !
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#5
Ich möchte mal behaupten das es nie ganz ohne Zwang oder Druck in jeglicher Form gehen wird. Wie das dann aussieht hängt von deinem Hund und von dir ab.

Ob ich, wenn dann Einwirkungen kommen, diese als Strafe, Aktivieren von Gelerntem, Erinnern oder wie auch immer bezeichne, ist im Endefekt egal - dein Hund kennt nur Konsequenzen!


Wie weit du mit der von dir gewünschten Methode kommen wirst, hängt von deinem Hund ab. Es kann sein das du relativ weit arbeiten kannst, bis der Punkt kommt andem du eine ganz klare Ansage machen musst, es kann aber auch sein das du ein Exemplar erwischt hast das Verbote etc. ständig in Frage stellt, vor allen Dingen in den hohen Trieblagen des Schutzdienstes.

Meine Golden Hündin verträgt nicht viel Druck und Einwirkungen und braucht sie auch nicht. Trotzdem gibt es Situationen in denen sie Verbote/Kommandos in Frage stellt und ich in ihr angepassten Formen einwirken muss, denn Souveränität erreiche ich vor Allem auch durch Konsequenz und Durchsetzungsvermögen.

Nochmals: die Vorstellung komplett ohne Zwang jeglicher Form arbeiten zu können, halte ich in jedem Bereich des Zusammenlebens mit dem Hund für höchst unrealistisch. Nicht nur im Sport, sondern vor allen dingen auch im Alltag!
LG Janina
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#6
Zitat:Original von Twin Puck

Ich möchte mit meinem Schäferhund VPG Sport betreiben.

in Deinem Profil hast Du Erfahrung auf Bundesebene angegeben...
Ich verstehe Deine Frage dann nicht so ganz.
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#7
Zitat:Original von Uwe Junker
Zitat:Original von Twin Puck

Ich möchte mit meinem Schäferhund VPG Sport betreiben.

in Deinem Profil hast Du Erfahrung auf Bundesebene angegeben...
Ich verstehe Deine Frage dann nicht so ganz.

@Uwe

-a: -a: -a:

Das hat mich auch irgendwie stutzig gemacht...

Schöne Grüße vom Niederrhein
Reiner
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#8
Hallo Uwe und Reiner,

dasselbe habe ich im Moment auch gedacht!

Oder ist damit eine andere Sportart gemeint?

Grüße Peter
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#9
Öööhm...

ich war schon mal im Arbeitsstab auf ne BSP und ner SHZS, darf ich dann auch Bundesebene eintragen???

Dann muß ich sofort mein Profil ändern :pf: Big Grin

Nein aber mal im Ernst, ich weiß garnicht was es immer wieder für Diskussionen über bestimmte Ausbildungshilfsmittel gibt.

Wer der Meinung ist, alles nur mit Spiel und lieben Worten einem Tier (Hund) zu erklären liegt m.E. falsch.

Ich denke, alles zu seiner Zeit und in der richtigen Dosierung hat noch nie geschadet.

Wer aber meint, nur mit Zwang oder Druck etwas zu erreichen, sollte sich vielleicht ein anderes Hobby suchen oder hat die letzten 20 Jahre verschlafen.

Schöne Grüße vom Niederrhein
Reiner
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#10
Zitat:Ich möchte mit meinem Schäferhund VPG Sport betreiben.
Thema verschieben! :w:

Hallo Twin Puck! :hallo:
Schön, dass Du mit Deinem Schäferhund arbeiten möchtest. Hast Du schon einen geeigneten Übungsplatz gefunden, wo Du Dich wohl fühlst? :?:Sicher kann der Ausbilder Dir in Fragen der Ausbildung helfen. Der Aufbau des Hundes mit positiver Motivation ist auf jeden Fall möglich. :iBig Grinu schreibst aber gar nichts über Deinen Hund. Was hast Du mit ihm schon gemacht, wie alt ist er?
Die Frage nach Zwang stellt sich erst, wenn der Hund bereits die Übungen verstanden hat und man eine korrekte Ausführung abfordern kann.
Viele Grüsse
Petra
www.vom-lahnblick.de
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