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Hallo zusammen,
heute hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Hundeführer. Er meinte, er würde seinen Hund einen Tag in der Woche fasten lassen, da dies gesund sei. Es wäre eine Art 'Entgiftungstag'.
Als ich ihn fragte, ob er dies auch im Winter so halten würde, antwortete er mit 'Ja' und verwies dabei auf seinen Großvater, welcher in Ungarn gelebt hatte.
Dieser habe einen DSH gehabt und dieser sei sehr alt geworden. Nie krank. Dabei habe es nur Tischabfälle gegeben.
Ich muss hinzufügen, dass in diesem Land die Hunde etwas härtere Lebendbedingungen haben, als in Deutschland.
Das hat mich schon erstaunt...in Deutschland scheint es nicht verbreitet zu sein....
Mit freundlichem Gruß,
KImmy
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Doch kimmy , es ist bekannt, nur macht es kaum noch jemand , glaube ich.
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Meine Meinung zum Thema fasten : die Annahme, dass es gesund sei, rührt ja daher, dass auch der Wolf fastet. Dieser tut das aber nicht freiwillig, sondern notgedrungen, weil er keine Nahrung findet. Macht er wieder Beute, schlägt er sich den Bauch voll.
Solch eine 'naturnahe' Fütterung aus Hungern (denn das ist es ja eigentlich) und Völlerei praktiziert wohl eher kein Hundehalter. Einen Tag ohne Fressen machen einige, aber sie bieten dem Hund dann am nächsten Tag nicht "Futter ohne Ende" an, sondern füttern ihn "normal" weiter.
Die Sache mit dem Entschlacken/ Entgiften wird, wenn überhaupt, nicht in 24 h passieren.
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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Hallo Trine,
das sehe ich genauso. 24h 'entgiften''? Für mich ist das eine zusätzliche Streßsituation. Der Hund hat Hunger, wird nicht gefüttert, sieht aber keinen Zusammenhang....er hat ja keinen Fehler gemacht
Was mir zudem unklar ist, ist der Zusammenhang von 'einem Fastentag' und 'alt werden'.
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Der Sinn des Hungertages bestand niemals in einer "Entgiftung" oder "Entschlackung", was ohnehin grundsätzlich umstritten ist (die Schulmedizin kennt keine " Schlacken"), somdern in der besseren Entleerung des Verdauungstraktes. Deshalb wurden auch erwachsene Hunde grundsätzlich nur 1x täglich gefüttert. Beides sollte dem natürlichen Fressverhalten (Wolf) näher kommen. Um den Hund nicht abmagern zu lassen, wird die erforderliche Wochenration nicht auf 7, sondern auf 6 Tagesportionen verteilt.
Ich glaube nicht, dass Hunde sich "Gedanken" über eine mögliche Bestrafung durch den Fastentag machen. Gesunde und triebstarke Hunde haben IMMER Hunger und richten ihr Verhalten nach erfolgversprechenden Strategien zur Erlangung von Futter aus. Eine Reflektion über Ursachen für nicht erhaltenes Futter ohne erkennbaren Grund halte ich für weniger wahrscheinlich.
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Trine,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25020-Fasten-für-Hunde/?postID=168731#post168731 schrieb:Solch eine 'naturnahe' Fütterung aus Hungern (denn das ist es ja eigentlich) und Völlerei praktiziert wohl eher kein Hundehalter. Einen Tag ohne Fressen machen einige, aber sie bieten dem Hund dann am nächsten Tag nicht "Futter ohne Ende" an, sondern füttern ihn "normal" weiter.
Die Hundehalter, die "nach Mogens Eliasen" füttern, machen das genau so. Mal kleine Portionen, mal grosse, mal einen Tag nix, dafür an zwei bis drei Tagen im Monat "all you can eat".
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Also unsere werden zum Grossteil gar nicht gefuettert weil es soviel Futter waerend des Trainings gibt, das man da gar keine Rationen mehr braucht.
Das Fasten kenn ich auch, jedoch eher wegen niedrigem Futtertrieb. Wenn ein Hund weder Beute noch Futtertrieb hat, kann man den Hund immerhin Fasten lassen.
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Da muss ich Trine widersprechen. Wie gesagt, ein Hund ist kein Wolf, auch wenn der Schäferhund ein wenig daran erinnert.
Im Futter von guten Herstellern sind kaum Schadstoffe drin: muss ja untersucht werden bzw. haben die, die nötigen Laboratorien. Die nächste Frage wäre, ob ein Körper wirklich durch einen Tag in der Woche Schadstoffe ausscheiden kann?
Hunde stellen sich - wie Pavlov schon nachgewiesen hat - mit der Sekretion der Bauchspeicheldrüße, der Magensäfte usf. auf eine bestimmte Zeit ein. Außerdem ist es wohl gesund, seinen Hund eher knapp im Futter zu halten.
Andererseits empfiehlt es sich, bei bestimmten Krankheiten durch Fasten zu entlasten: Durchfall, Pankreasentzündung. Insofern, wenn der Hund das Fasten gewohnt ist, spricht nichts dagegen. Aber wie so oft, kommt es wohl auf den einzelnen Hund an: wie gut er welches Futter verwertet, was er bekommt, ob er eine empfindliche Verdauung hat, ob er dann am nächsten Tag motivierter ist. Ich lasse meine eigentlich nur Fasten, wenn ich sie mit Futter motivieren möchte.
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MMW79,
ich sehe nicht, wo sich unsere Ansätze widersprechen. Das man bei bestimmten Krankheiten oder zur Motivation den Hund hungern/ fasten lässt ist nicht ungewöhnlich. Im Eingangsthema ging es aber um einen Hungertag zwecks "älter werden" u "entschlacken" . Und weder das eine noch das andere wird durch einen Hungertag pro Woche erreicht - ist jedenfalls meine Meinung.
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Bei Rassen, die zu Magendrehungen neigen, kann ein Fütterung nach Mogens Eliasen die Lebenserwartung erheblich steigern.
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