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ich habe es mal hier rein, weil ich keine andere passende rubrik gefunden habe....
mir fällt immer wieder auf das erwachsene hunde beim spiel mit junghunden sich auf den rücken legen.
also nicht beim richtigen rumtoben, sondern wenn z.b. der erwachsene hund liegt und der junghund kommt und stichelt.
die hunde schnappen sich dann spielerisch gegenseitig. und sehr oft legt sich dann dabei der erwachsene hund auf den rücken und macht aus dieser position das spiel....
hat sich jemand mal gedanken darüber gemacht warum sich die erwachsenen hunde dabei oft auf den rücken legen ???
lg thommy
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Weil es Spiel ist, sie sich dazu auf eine Ebene mit ihrem Spielgefährten begeben und es nicht nötig haben, irgendeine dominante Stellung einzunehmen.
Ich zumindest finde das völlig normal und logisch.
Gruß Bettina
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bettina,
also meine beobachtungen gehen eigentlich dahin das es nichts mit einer nachgeahmten, unterwürfigen position zu tun hat dieses sich auf den rücken legen. sowas sieht anders aus...
ich glaube nicht das es etwas mit gleicher ebene zu tun hat, weil es die erwachsenen hunde als reaktion machen. sprich der junghund fängt an zu sticheln und zu schnappen. der erwachsene hund macht mit und nach einer gewissen zeit legt er sich erst auf den rücken.
das spiel verändert sich dadurch null. und wenns der erwachsene hund nicht macht ist auch kein unterscheid im kämpfchen zu erkennen....
ich habe sowas schon bei bestimmt 6 erwachsenen hunden beobachtet die sowas bei junghunden machten. zwischendurch hatte ich mal den eindruck sie wollten damit ein weng angeben, so nach dem motto: schau her ich liege auf dem rücken wenn ich mit dir kämpfchen mache...
bin mir aber nicht wirklich sicher, daher meine nachfrage hier
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redtool,'index.php?page=Thread&postID=154726#post154726' schrieb:zwischendurch hatte ich mal den eindruck sie wollten damit ein weng angeben, so nach dem motto: schau her ich liege auf dem rücken wenn ich mit dir kämpfchen mache...
mhm ... bist du nicht derjenige, der anderen vorhält, sie würden hunde zu menschlich sehen :whistling:
spielen hat für hunde funktion. junge tiere lernen dabei und ältere tiere, die mit jüngeren "spielen" bringen ihnen darüber was bei. das beinhaltet u.a. auch ggfs. kampfverhalten. damit aber der körperlich unterlegene jungspund in dem bereich was lernen kann, begibt sich der ältere von alleine in positionen, in die ihn der jüngere noch garnicht bringen kann.
einer meiner rüden (mittelschnauzer) hat von der riesenschnauzer-mix-hündin einer freundin, die ab teenageralter sein leben begleitete, planmässig gelernt, wie man grössere hunde umwirft. sie begann damit, nachdem sie beobachtet hatte (und helfend eingreifen musste), wie er mit knapp einem jahr vergeblich versuchte eine damals glaube ich 10 monate alte riesenhündin in rückenlage zu bringen (im übrigen in bester absicht ... er wollte doch nur unterbodenwäsche machen :whistling: ).
als sie mit den "trainingseinheiten" begann, ist sie schon bei kleinsten versuchen von ihm, die nur im ansatz in die richtige richtung gingen, von alleine zu boden gegangen. sie hat das training dann gut strukturiert und es wurde für ihn zunehmend schwieriger. bis er "den trick" drauf hatte.
gut 8 monate später staunte eine andere bekannte von mir nicht schlecht, wie er ihre riesenjunghündin dann in die erstrebte rückenlage brachte.
lg l.
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redtool,'index.php?page=Thread&postID=154726#post154726' schrieb:bettina,
also meine beobachtungen gehen eigentlich dahin das es nichts mit einer nachgeahmten, unterwürfigen position zu tun hat dieses sich auf den rücken legen. sowas sieht anders aus...
Ich schrieb doch gar nichts anderes?
Natürlich hat es nichts mit einer unterwürfigen Position zu tun. Es ist einfach Spiel...und das ist bequemer so, und schöner, wenn beide Hunde auf einer Ebene sind.
Meine Doggen legen sich bei jedem Spielkameraden hin, der klein ist.
Mein Rattler legt sich bei Welpen hin, die ebenfalls von Zwerghunderassen sind, also wensentlich kleiner als er. Mit größeren Welpen spielt er ausschließlich im Stehen. Ich finde, das sagt schon alles.
Zitat:ich glaube nicht das es etwas mit gleicher ebene zu tun hat, weil es die erwachsenen hunde als reaktion machen. sprich der junghund fängt an zu sticheln und zu schnappen. der erwachsene hund macht mit und nach einer gewissen zeit legt er sich erst auf den rücken.
das spiel verändert sich dadurch null. und wenns der erwachsene hund nicht macht ist auch kein unterscheid im kämpfchen zu erkennen....
Dito - siehe oben. Es spielt sich schöner, und effektiver, wenn beide Hunde gleich groß sind.
Gruß Bettina
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lusna,'index.php?page=Thread&postID=154741#post154741' schrieb:spielen hat für hunde funktion. junge tiere lernen dabei und ältere tiere, die mit jüngeren "spielen" bringen ihnen darüber was bei. das beinhaltet u.a. auch ggfs. kampfverhalten. damit aber der körperlich unterlegene jungspund in dem bereich was lernen kann, begibt sich der ältere von alleine in positionen, in die ihn der jüngere noch garnicht bringen kann.
ne definitiv nein...
es ist keine gestik von unterworfener kampfhandlung die der große hund dem kleinen demonstrieren will. soviel weiß ich jedenfalls.
aber danke für die mühe
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Bettina Balters,'index.php?page=Thread&postID=154745#post154745' schrieb:.und das ist bequemer so, und schöner, wenn beide Hunde auf einer Ebene sind.
Bettina Balters,'index.php?page=Thread&postID=154745#post154745' schrieb:Dito - siehe oben. Es spielt sich schöner, und effektiver, wenn beide Hunde gleich groß sind.
so könnte es sehr gut passen bettina. das macht sinn und könnte dem verhalten entsprechen.... danke
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spiel hat ja verschiedenen funktionen.
das, was thommy beschreibt, das trifft ja nicht nur auf die interaktion von jung und alt zu. das machen auch erwachsene hunde, die sich gut kennen, müssen nicht mal in einer rudelgemeinschaft leben. können sogar gleich groß sein.
im spiel werden verschiedenste scenarien abgespielt, ohne daß es zu einer einstellungsveränderung richtung dominanzgehabe kommen muß. spiel festigt die rudelstruktur und lößt stress auf.
und, spiel macht eben spaß. jung und alt, alt und alt, jung und jung...
sowas finde ich z.b. sehr viel erfüllender bei meinem hund und mir, als die reduzierung auf dieses ständige materielle belohnen. dafür begebe ich mich auch gerne mal auf seine ebene oder lasse mich auch anrempeln.
solange man sich auch im spiel nicht asozial verhält, solange klappt es eben.
und das jetzt, was thommy beschreibt, das trifft ja auch auf den mäuselsprung im beutejagdverhalten zu, wenn die wehrhafte beute schon angeschlagen, aber noch nicht ganz hinüber ist.
ich finde es viel erstaunlicher, daß hunde viel eher in der lage sind rudelfremde welpen zu akzeptieren. das wäre in freier wildbahn schon etwas anders. konkurrenz fremder gene, konkurrenz zu den ressourcen.
gruß reinhard
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tinka,'index.php?page=Thread&postID=154771#post154771' schrieb:ich finde es viel erstaunlicher, daß hunde viel eher in der lage sind rudelfremde welpen zu akzeptieren. das wäre in freier wildbahn schon etwas anders. konkurrenz fremder gene, konkurrenz zu den ressourcen.
das was du beschreibst gilt für hündinnen ... nicht für rüden.
mal ganz davon ab, daß wir meist eh keine rudel (= familienverbände) halten.
redtool,'index.php?page=Thread&postID=154757#post154757' schrieb:es ist keine gestik von unterworfener kampfhandlung die der große hund dem kleinen demonstrieren will. soviel weiß ich jedenfalls.
na dann ist ja gut.
auf den rückenlegen ist ja auch nie nicht eine unterwerfungsgeste. und da drüber stehen auch nie eine pose, die sich gross und stark fühlen lässt.
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Viele Hündinnen gehen mit fremden Welpen viel ruppiger um als Rüden. Das kann man absolut nicht verallgemeinern.
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