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Anti Bell Methode ;) !?!?!?
#1
Nach langer Zeit melde ich mich auch mal wieder mit einem Problem,
was ich absolut nicht in den Griff bekomme.
Mein DSH ist nun knapp 4 Monate alt und ist in "fast" allen Belangen ein
super Hund. Absolut verträglich mit meinem Kindern und den anderen
Hausbewohnern. Vom Verhalten zwar sehr dominant aber damit habe ich
kein Problem, denn noch ist er ja jung und man kann ihm seine flausen
schon noch austreiben.

Das einzige Problem was ich habe ist, dass er von morgends bis Abends nur
am bellen ist. Gehe ich auf Toilette, bellt er die Tür an.
Verlasse ich das EG und gehe nach oben, steht er vor der Treppe und
bellt das Gitter an, was ich angebracht habe und was er mittlerweille
auch überwinden kann. Es sieht zwar aus als würde er sich seine
Ectremitäten völlig verunstalten, wenn er darüber geht aber er schafft es
immer wieder. Selbst ein anderes und ein wenig höheres Gitter was ich
gestern angebracht habe ist kein Hinderniss für ihn... Ich habe
es angebracht damit er weniger Treppen läuft, da er es für absolut
notwendig erachtet hat, mindestens 20 mal am Tag hoch und runter zu
laufen. Gehe ich nach draussen in den Garten und kümmere mich
um die dort angefallene Arbeit nehme ich ihn natürlich mit nach draussen.
Selbst da, wo er frei rumlaufen kann bellt er am laufenden Band.

Einsperren in einen seperaten Raum für einige Minuten und
rauslassen wenn er aufgehört hat bringt auch nur kurzzeitig Abhilfe.

Blumenspritze mit Wasser oder seit neustem, Blumenspritze mit Wasser
und Zitronensaft und selbst vorherige Versuche ihn verbal mit einem
kräftigen Aus oder Nein zu bestrafen sind zwecklos. Je länger man mit ihm
diskutiert oder je lauter man wird, desto lauter und langatmiger wird
er. Es geht mir langsam richtig auf den Keks und der Nachbarschaft,
die das diskutieren oder bellen mitbekommt auch.

Hattet ihr schonmal ein solcher Problem und wie habt ihr es in den
Griff bekommen ?


*ein richtig genervter Hundler *g* *



Grüße Kay
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#2
Hallo Kay

ist jetzt rein eine Vermutung. Kann es sein, das er einfach sehr aufgekratz ist und kaum ruhe findet? Sozusagen keine richtigen Ruhephasen einhält. Jetzt ist natürlich mit Ruhe nicht das bellen gemeint. Hält er genug ausgedehnte Schlafphasen ein, wo er erlebtes verarbeiten kann?
Bei meiner Freundin war es nämlich so ähnlich, gleiches alter wie deiner. Viel zu aufgekratzt und dadurch unruhig und laut. Ihr gings bis vor zwei Wochen wie dir.
Jetzt arbeiten wir gemeinsam an Ruhephasen. Da Käfig erst mal gescheitert ist, arbeiten wir mit Leinenfixierung. Natürlich unter Aufsicht. Dazu die Besagte Wasserspritze, die bei ihm aber eigentlich gut anspricht.
Zwei Wochen betreiben wir es nun, und der Hund hat enorme fortschritte gemacht. Viel ausgeglichener und dadurch auch ruhiger.
Kann sowas bei dir auch der Fall sein? Und was meinst du mit diskutieren mit dem Hund?
grüßchen Bianca
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#3
Hallo Freezer,

Zitat:Vom Verhalten her sehr dominant, aber damit habe ich kein Problem, denn er ist ja noch jung.............................

Genau das ist der Punkt. Meinst du mit dominant, daß er selbstbewusst ist oder, daß er dich dominieren darf?

Wenn das Zweite der Fall sein sollte darf er doch auch bellen Smile.

Versuche deinerseits das Bellen zu unterbinden haben keinen Erfolg.

Wenn ein Hund ein unerwünschtes Verhalten zeigt, in deinem Fall ein ständig
bellender, nach Aufmerksamkeit heischender Welpe, muß es ja auch jemanden geben, der dieses Verhalten ,sicher unbewusst, bestätigt.
Verstärken kannst du dieses Bellen, durch jede Aktion deinerseits , die in Richtung bellender Welpe geht. Z.B schimpfen,Wasserspritzen oder nur in Richtung Hund schauen.

Ich gehe jetzt mal davon aus, daß dein Welpe altersgemäß beschäftigt wird.

Die einfachste Methode ist meiner Meinung nach, ihn zu belohnen, wenn
er still ist.Er bellt ja sicher nicht den ganzen Tag ohne Unterbrechung.
Das bedeutet für dich : Achte auf Momente, indenen er nicht bellt.
Dann gibt es Spiel, Futter, Streicheleinheiten oder ein anderes
bedeutungsvolles Lob.
Fängt er wieder an zu bellen gehst du kommentarlos aus dem Raum, wartest bis er still ist (min. 5 Sek.) und gehst zu ihm zurück.Fängt er wieder an zu bellen, gehst du wieder raus. Bist du mit ihm im Garten und er kläfft, gehst du einfach weg. Wichtig ist wirklich den Hund vollkommen zu ignorieren,während er bellt. Ignorieren heißt: Nicht anschauen (auch nicht aus dem Augenwinkel), nicht ansprechen. Nicks - gar keine Reaktion von dir. Der kleine Racker lernt schnell, daß er nur Aufmeksamkeit bekommt, wenn er still ist, nicht wenn er bellt.

Und denk daran. Verhalten, welches belohnt wird , wird ein Hund immer öfter zeigen!!!!!! Man muß aber auch wissen, was eine Belohnung ist.

Ich wünsche dir viel Geduld und sei Konsequent.
Dann klappt's auch mit dem Kleinen.

Vielleicht haben ja auch noch andere hier im Forum einige Tipp's für dich.

Gruss
Schnus Smilei

P.S. Habe gerade Kom. von Bianca gelesen. Sollte man auch in Betracht
ziehen. Wasserspritze würde ich aber für ander Situationen anwenden.
Nicht die Überlegung - wie bestrafe ich meinen Hund - sondern - wie belohne ich meinen Hund-
zeichnet einen guten Hundeführer aus !
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#4
Hallo Kay,

ich weiß, wie es dir im Moment geht. Wie Bianca ja schon geschrieben hat, hatte ich das gleiche Problem. Dauernd ist der Kleine hinter mir hergelaufen und ständig gebellt. In der Box war es extrem. Bei ihm hat nix geholfen auch nicht das ignorieren oder Belohnung als er ruhig war, kaum hab ich mich rumgedreht ging's wieder los. Das hat ganz schön an den Nerven gezerrt. Wie Bianca schon geschrieben hat, klappt es jetzt ohne Box und mit der Fixierungsmethode gut. Bei mir kam noch hinzu, dass ich Angst hatte ihn mit meiner alten Hündin alleine zu lassen. Das mache ich jetzt auch seit zwei Wochen und das klappt auch super und dadurch das er jetzt mehr Bewegungsfreiheit hat als nur in der Box bellt er auch nicht mehr so viel. Die Nachbarn hören ihn nur noch selten. Gottseidank! Box werde ich aber trotzdem auch wieder üben, da er jetzt anfängt etwas zu tapezieren Smile Drücke dir die Daumen, dass es bei euch auch bald besser wird.

Viele Grüße
Patricia
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#5
...also ich hatte das Problem mit meinem Pflegehund...der Bellte sich ein, wenns an der Tür geklingelt hat...und war nicht ruhig zu kriegen..

...hab eine Leine dran gemacht...passendes Halsband drauf und einen Klingler bestellt...wenn er losgelegt hat, klares Kommando "Ruhig/Platz" (aber nicht laut werden) und passenden Leinenruck.....inzw schlägt er zwar noch an, wenns Klingelt, aber auf Kommando ist Ruhe..wenn ich nicht da bin, Klingel ausschalten und gut...

...hast du deinem Junghund denn beigebracht, alleine zu Bleiben?? Klingt so, als ob er das nicht wirklich gelernt hat....was macht er denn, wenn er im Auto bleiben muss??
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#6
Zitat:...hast du deinem Junghund denn beigebracht, alleine zu Bleiben?? Klingt so, als ob er das nicht wirklich gelernt hat...


Nun, es gibt wahrlich Hunde, die ihre Klappe nicht halten können!

Habe selber einen Hund, der ständig kläfft, sobald er alleine ist!
Kann allein daheimbleiben, da ist sie ruhig.
Dann müssen aber alle aus dem Haus sein...

Aber setze ich sie in die Box...wird solange rumgegeifert, bis kompletter Brustbereich-Pfoten vollgenäßt ist...
Binde ich sie irgendwo an und stelle mich vor sie (!!) in 20m Entfernung, wird herzzereißend gejault...
Bei ihr habe ich es bis dato nicht rausbekommen...weder Lecker, noch Leine noch sonstwas hat geholfen...
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#7
Also ich bei meiner damals mit der Fixierung im Nahbereich angefangen. Also ich auf Sofa, Hund am Sofa. So das wir beide im Kontakt standen. So wurde einfach erst mal auf Ruhephasen trainiert. Als das klappte, machte ich die Fixierung am Käfig. So das ihr Zonenbereich erst mal im und am Käfig lag. Danach bin ich erst auf kurze Trainingseinheiten im Käfig übergegangen. So war alleinbleiben im Käfig später nie ein Problem.
Auch bei Blade von Patricia haben wir mit Nahbereichsfixierung angefangen. Schon nach zwei Wochen toperfollg, so das Fixierung für Ruhephasen nicht mehr notwendig sind. Hund jetzt viel ausgeglichener und ruhiger, nimt sich jetzt auszeiten zum ruhen.
Bei ihr fangen wir jetzt mit der Fixierung am Käfig an. Natürlich wird Patricia dafür noch im Raum bleiben. Den er soll erst mal lernen, das der Käfig "Auszeit" bedeutet, nicht schmerzhafte Trennung.
Ich hoffe, ich konnte jetzt halbwegs erklären, wie ich das meine.

Wenn du also mit einer Fixierung auf Entfernung beginnts, denk ich, weiß der Hund noch nicht, das Fixierung einfach Auszeit bedeutet, sondern für ihn steht eine Trennung im Vordergrund, die er nicht versteht. Ich würde also einfach einen Schritt zurück gehen. Wie oben beschrieben. Vielleicht wirkt es so dann auch bei deinem.
grüßchen Bianca
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#8
Das mit den Ruhephasen hab ich schon hinter mir!

Wenn ich bei dem Hund bin, ist es kein Problem, dann gibt sie keinen Mucks von sich!

Aber wehe, ich werde unerreichbar, dann geht das Theater los...

Ich mein, vielleicht hab ich nicht lange genug trainiert und habe die Geduld zu schnell verloren, mag sein...

Aber nach 5 Wochen Intensiv-Training und Null Erfolg hab ich es aufgegeben... -w-
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#9
Wie alt ist den dein Hund jetzt? Mal neugierig frag.
grüßchen Bianca
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#10
Vielen Dank schonmal für die zahlreichen Antworten und Hilfestellungen.
Werde mir das heute Abend nochmal genauer durchlesen..

@ Bianca: 12.10.06 WT
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