Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Schäferhundkeratitis
#1
Hallo,



hat von Euch schon mal jemand Erfahrung gemacht mit dieser Krankheit ? Wie geht man im normalen Leben damit um ? Ist ein Schäferhund, der so etwas hat, noch im Hundesport einsetzbar. Ich meine natürlich nicht, wenn die Krankheit so weit fortgeschritten ist, das er schon fast blind ist, sondern bei einem rechtzeitig behandeltem Hund.



Viele Grüße Doreen
Zitieren
#2
Unser DSH hat Schäferhundkeratitis.
Er darf nicht in die Sonne, d.h. entweder gehen wir bei schlechtem Wetter oder nachts mit ihm raus oder er trägt eine Sonnenbrille. UV Strahlung verschlimmert die Symptome und beschleunigt den Fortschritt der Krankheit.
Unser Hund toleriert seine Brille ganz gut, auch sein Kumpel hat sich dran gewöhnt. Man merkt aber schon dass er z.B. beim Apport/ Springen langsamer ist und vorsichtiger, wenn er die Brille trägt.
Im Alltag ist er recht gnadenlos mit dem Ding, er hat bereits zwei Brillen gehimmelt, die waren wohl nicht so für den harten Einsatz gedacht. Die vom Tierarzt (ca. 20 Euro) hält noch.

Prüfungen macht er nur mit wenn das Wetter es ihm erlaubt, ich kann mir nicht vorstellen dass ein Richter einen Hund mit Sonnenbrille zur Prüfung zulässt.

Gruß
Sabine
Life is what happens to you while you're busy making other plans...
Zitieren
#3
Ja habe eine rüde mit Keratitis seit 3 Jahre.

Er stand die erste 2 Jahre unter behandlung von eine Augenarzt. Er ist dann behandlt worden met Prednison über die 2 Jahre wass sehr gut geholfen hat. Seit 1 Jahr bekommt er Ciclosporine in die augen (Optimmune) und damit ist es ruhiger. Davor hat er viel gekratzt und gescheuert. Zwischen durch spüle ich ihm mal die augen dass mag er gerne vor allem wenn es so staubig ist.

Er sieht nicht mehr alles aber ist auch 9 Jahre alt und hat etwas star. Damit wischen wir nicht welches problem dass ausgelöst hat. Eine Brille trägt er nicht und schönen wegen Sonne auch nicht da er nicht so einfach ist wenn sein Tag nicht so ablauft wie normal. Auch sport macht er noch.
Seit 1 jahr sind die augen ruhig und hat er keine Probleme er wird auch regelmassig gescheckt.
Tur mir leid für schreibfehler komme aus Holland. Confusedorry:
Zitieren
#4
Hey,
habe bereits vor Jahren einen Schäferhund mit dieser Autoimmunschwäche gehabt. Zum Glück kannte mein Tierarzt sich sehr gut mit dieser Problematik aus, so dass mein Großer von Anfang richtig behandelt wurde und somit auch nach 3 Jahren keine Einschränkungen hatte. Ich habe die Sonnenbrille, die auf jeden Fall bestimmt absolut sinnvoll ist, nie genommen und hatte Dank Optimmune, welche er täglich in die Augen bekam keinerlei Probleme. Die Problematik ist wohl, dass es bei einer Form der Autoimmunschwäche nicht bleiben wird, sondern sich mit der Zeit i.d.R. mehrere verschiedene herausbilden werden, bis man schließlich eine nicht mehr in den Griff bekommt. Optimmune bekommt man nur über den Tierarzt, bzw. bei mir war es so, dass der TA ein Rezept ausgestellt hat und ich dies in der Apotheke einlösen konnte. Optimmune stammt aus der Transplantationmedizin (Humanmedizin) und verhindert somit die Abstoßungsreaktion des Auges durch den Körper. Ich kann diesen Weg nur absolut empfehlen, weil ich mit meinem Hund nur positive Erfahrungen gemacht habe!
Viel Glück und liebe Grüße
Frechdachs
Frechdachs
Zitieren
#5
Hallo Frechdachs,



also ich hoffe, das mir meine Hündin auch noch ein paar Jahre erhalten bleibt. Sie wird im November erst 5 Jahre.

Mein Tierarzt ( Tierklinik) hat Tacrolimus-Augentropfen 0,02 % verschrieben. Es ist nur ein bisschen schwierig für mich an die Tropfen ranzukommen. Ich muss sie mir von der Tierklinik schicken lassen. Aber wenn es nicht anders geht kriegen wir auch das hin.



Viele Grüße von Doreen
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste