09-03-2012, 19:03
Hallo,
nun hat es auch meinen "Kleinen" erwischt.
Nach einem heftigen Aufschrei beim Verbellen und minimalem Humpeln diagnostizierte der TA nach Röntgenbild vor 9 Wochen eine Entzündung am 2. Halswirbel. Er verordnete 6 Wochen Ruhe. Nach der Zeit bin ich wieder hin, erneutes Röntgen; Entzündung war nicht mehr zu erkennen, alles wieder erlaubt.
Nach dem 3. SD schrie mein Hund beim Anbiss auf und war wieder minimal am Humpeln. Ab dem nächsten Tag verschlimmerte sich sein Zustand, er schrie vor Schmerzen, konnte gar nicht laufen, nicht richtig liegen, wollte nicht fressen und keinen Haufen machen. Er kam dann ins MRT. Dort wurde festgestellt, daß die Entzündung NICHT weg war; Nervenstränge vom Hals Richtung Bein machten das Humpeln. Er bekam auf die Entzündung eine Cortisonspritze, 7 Tage Metacam gegen die Schmerzen und 10 Tage nach dem MRT war ich bei der Chiropraktikerin, um zu sehen, ob er Blockaden am Hals hat, weil die auf dem MRT nicht zu sehen waren. Er hatte eine Blockade im Lendenwirbelbereich, eine am 1. Halswirbel (Atlas). Sie hat die Blockaden entfernt, nächsten Tag lief der Hund wieder schlechter, ist aber wohl normal.
Der TA hat nun 6 MONATE strikte Ruhe verordnet, nur gehen im Geschirr, keine hektischen Bewegungen mit dem Kopf, logo kein Sport. UND... NIE WIEDER SD ...
Daraufhin bin ich zur Physiotherapeutin. Nun bekommt er 2x die Woche Unterwasserlaufband, 1 x Massagen (er war komplett verspannt auf der Hinterhand und natürlich am Hals). Wenn die akute Entzüdung raus ist, soll er Rad fahren im gestreckten Trab, Cavalettis gehen, Schweres tragen (mit leichtem Gewicht anfangen). Die Massagen kann ich ihm bald selber machen, lasse mich gleich mit unterrichten, so bin ich nicht terminabhängig.
Der TA meint, wenn er erst einmal so eine Verletzung hatte, wird das immer wieder auftreten. Der TA vermutet eine Verletzung bei einer "Rolle", evtl. beim Toben mit meinem anderen Hund. Was mich hoffen lässt ist, es gibt keinerlei Veränderung am Rückenmark, Knochen, Nervenstränge - alles ok. Er hat eine Entzündung, die - weil er das nie angezeigt hat - immer wieder belastet wurde und so immer wieder gereizt wurde. Wenn sie nun ausgeheilt ist, die Halsmuskulatur entsprechend trainiert wird, hoffe ich, daß nach diesen 6 Monaten der Hund wieder Sport machen darf. Es wäre wirllich super schade drum, er ist kein schlechter. Ausserdem ist jetzt nach 1,5 Wochen Ruhe schon ziemlich traurig, wie soll das erst werden, wenn er gar nix mehr machen darf?
Leider ist er auch noch ein "Linksdreher". Wenn es losgeht, egal womit, dreht er sich immer im Kreis und immer links herum. Dieses auch in seiner Box im Auto. Die ist 62 cm breit, der Hund aber viel länger. Das ist sicherlich nicht gut für seine Wirbelsäule. Nun muß ich die Boxenbreite verändern, aber wie? So klein machen, daß er nicht mehr drehen kann? Dann kann er aber auch nicht mehr entspannt liegen. Oder größer machen, damit er Platz hat zum drehen, was dann aber bestimmt für seine Wirbelsäule nicht so gut ist. Wie ich das abstellen soll, weiß ich nicht, bisher hat das kein Hund bei mir gemacht.
Futter bekommt er morgens Trofu und abends Fleisch. Kann ich da noch irgendwas zugeben, was seinen Wirbelbereich unterstützt?
Hat jemand von euch Erfahrungen damit, oder vllt. noch weitere Tipps, was ich machen kann, damit er wieder fit wird?
Er ist jetzt 2 Jahre alt.
Danke vorab mal wieder für eure Antworten.
LG Petra
nun hat es auch meinen "Kleinen" erwischt.
Nach einem heftigen Aufschrei beim Verbellen und minimalem Humpeln diagnostizierte der TA nach Röntgenbild vor 9 Wochen eine Entzündung am 2. Halswirbel. Er verordnete 6 Wochen Ruhe. Nach der Zeit bin ich wieder hin, erneutes Röntgen; Entzündung war nicht mehr zu erkennen, alles wieder erlaubt.
Nach dem 3. SD schrie mein Hund beim Anbiss auf und war wieder minimal am Humpeln. Ab dem nächsten Tag verschlimmerte sich sein Zustand, er schrie vor Schmerzen, konnte gar nicht laufen, nicht richtig liegen, wollte nicht fressen und keinen Haufen machen. Er kam dann ins MRT. Dort wurde festgestellt, daß die Entzündung NICHT weg war; Nervenstränge vom Hals Richtung Bein machten das Humpeln. Er bekam auf die Entzündung eine Cortisonspritze, 7 Tage Metacam gegen die Schmerzen und 10 Tage nach dem MRT war ich bei der Chiropraktikerin, um zu sehen, ob er Blockaden am Hals hat, weil die auf dem MRT nicht zu sehen waren. Er hatte eine Blockade im Lendenwirbelbereich, eine am 1. Halswirbel (Atlas). Sie hat die Blockaden entfernt, nächsten Tag lief der Hund wieder schlechter, ist aber wohl normal.
Der TA hat nun 6 MONATE strikte Ruhe verordnet, nur gehen im Geschirr, keine hektischen Bewegungen mit dem Kopf, logo kein Sport. UND... NIE WIEDER SD ...
Daraufhin bin ich zur Physiotherapeutin. Nun bekommt er 2x die Woche Unterwasserlaufband, 1 x Massagen (er war komplett verspannt auf der Hinterhand und natürlich am Hals). Wenn die akute Entzüdung raus ist, soll er Rad fahren im gestreckten Trab, Cavalettis gehen, Schweres tragen (mit leichtem Gewicht anfangen). Die Massagen kann ich ihm bald selber machen, lasse mich gleich mit unterrichten, so bin ich nicht terminabhängig.
Der TA meint, wenn er erst einmal so eine Verletzung hatte, wird das immer wieder auftreten. Der TA vermutet eine Verletzung bei einer "Rolle", evtl. beim Toben mit meinem anderen Hund. Was mich hoffen lässt ist, es gibt keinerlei Veränderung am Rückenmark, Knochen, Nervenstränge - alles ok. Er hat eine Entzündung, die - weil er das nie angezeigt hat - immer wieder belastet wurde und so immer wieder gereizt wurde. Wenn sie nun ausgeheilt ist, die Halsmuskulatur entsprechend trainiert wird, hoffe ich, daß nach diesen 6 Monaten der Hund wieder Sport machen darf. Es wäre wirllich super schade drum, er ist kein schlechter. Ausserdem ist jetzt nach 1,5 Wochen Ruhe schon ziemlich traurig, wie soll das erst werden, wenn er gar nix mehr machen darf?
Leider ist er auch noch ein "Linksdreher". Wenn es losgeht, egal womit, dreht er sich immer im Kreis und immer links herum. Dieses auch in seiner Box im Auto. Die ist 62 cm breit, der Hund aber viel länger. Das ist sicherlich nicht gut für seine Wirbelsäule. Nun muß ich die Boxenbreite verändern, aber wie? So klein machen, daß er nicht mehr drehen kann? Dann kann er aber auch nicht mehr entspannt liegen. Oder größer machen, damit er Platz hat zum drehen, was dann aber bestimmt für seine Wirbelsäule nicht so gut ist. Wie ich das abstellen soll, weiß ich nicht, bisher hat das kein Hund bei mir gemacht.
Futter bekommt er morgens Trofu und abends Fleisch. Kann ich da noch irgendwas zugeben, was seinen Wirbelbereich unterstützt?
Hat jemand von euch Erfahrungen damit, oder vllt. noch weitere Tipps, was ich machen kann, damit er wieder fit wird?
Er ist jetzt 2 Jahre alt.
Danke vorab mal wieder für eure Antworten.
LG Petra


