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Hallo,
seit einigen Jahren denke ich darüber nach, was besser ist. Kehrtwendung vorne oder hinten rum. Vom Vorsitz in die Grundstellung hinten oder vorne rum.
Ich versuche mir darüber klar zu werden welche Methode die Bessere, Sinvollere ist.
Ich achte auf den verschiedensten Prüfungen gerade darauf.
Mir gefällt vorne rum von der Optik her besser. Allerdings nur, wenn es absolut korrekt gezeigt wird.
Ich habe den Eindruck, dass selbst kleinste Fehler hier mehr auffallen, als bei hinten rum.
Kehrtwendungen hinten rum müssen schnell und eng sein. Bei vorne sieht man häufig, dass der Hund schräg wieder nach vorne geht. Also nicht sich erst gerade ausrichtet und dann vorwärts geht.
Ich meine auch, dass mehr Hunde die Grundstellung schräg einnehmen, wenn sie vorne rum gehen. Oft sieht man dann auch, dass der Hund sich schnell selbst korrigiert wenn der Blick des Hundeführers kommt.
Klar, man kann jetzt sagen alles Ausbildungssache.
Aber mein Gedanke geht eher in die Richtung, was ist leichter zu erlernen. Ich denke für große schwere Hunde ist es vom Prinzip her leichter hinten rum?
Mein Rentner hat alles hinten rum gelernt. Meine Hündin macht Kehrtwendungen hinten rum und die Grundstellung nimmt sie vorne rum ein.
Hat bei ihr alles super geklappt. Nur hat sich letztes Jahr ein leicht schräges Absitzen eingeschlichen. Eine Freundin und sehr erfahrene Hundeführerin hat gesagt das kommt fast immer irgendwann wenn man es vorne rum macht. Daher lernt sie ihrem Nachwuchs seit diesem Jahr alles hinten rum.
Hat sich mal ein Fehler eingeschlichen, ist er glaube ich bei vorne rum schwerer zu korrigieren!?
Welche Vor- und Nachteile seht ihr bei welcher Methode?
Ich bin total unschlüssig.
So, jetzt ist mir bei allem vorne und hinten ganz schwindelig, aber ich denke ihr wisst was ich meine.
Gruß
Christiane
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Ich würde diese Entscheidung immer vom einzelnen Hund abhängig machen. Was ihm besser liegt.
Grüße
Antje
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hallo Christiane,
mein Rüde geht "hinten rum" und meine Lira Vorne. Lira hat mir das von Anfang an angezeigt, dass Sie vorne "rum" will. Also habe ich das einfach ausgebaut und gefestigt. Ebenfalls habe ich die richtige Position beigebracht. Ich Glaube es ist wie bei ALLEN Übungen, dass der Hund es einfach mal probiert wie weit er gehen kann. Deshalb denke ich nicht, das "hinten rum" oder "vorne rum" einen Unterschied macht, ob der Hund gerade sitzt oder nicht. Derry hat z.B. die Angewohnheit wenn er nicht die Postition einnehmen will, dass er zu weit hinten absitzt. Ist auch nicht besser als wenn Lira *schräg* sitzt. Von daher ist die Positionsübung eine Übung wie Sitz, Platz etc. pp. (meine Meinung).
Angelika, der beides gefällt und es so macht wie der Hund es "anbietet"
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ich denke für einen stark gewinkelten hund ist hinten rum die bessere alternative, und generell gesprochen finde ich viele hunde, die die KW vorne rum zeigen, zu langsam, aber das liegt wohl an der art es beizubringen.
ich finde, einfach nicht alle dshs zeigen das so schön wie die malis! sorry, will hier keinen angreifen, ich weiß, dass viel mit ausbildungstechnik zu tun hat und viele hunde einfach kein gefühl für ihre hinterhand besitzen, weil sie es nie gelernt haben!
außerdem fällt mir bei prüfungen immer wieder auf, dass selbst erfahrene hf die vorne KW nicht korrekt zeigen: sprich sie drehen sich nicht auf der stelle um, sondern laufen noch einen schritt!
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@Eve Du hast Lira noch NIE gesehen wenn sie "rumkommt". So schnell kann mein Rüde gar nicht hinter mir rumgehen wie die dasitzt. Die Schnelligkeit hängt sicherlich davon ab wie ich das beibringe (das ist nur meine subjektive Meinung).
Die Wendungen müssen auch gelernt sein (und in dem Fall von mir nicht vom HUND!). Es ist nämlich gar nicht so einfach da umzudenken, wenn man einen Hund hat der es so macht und der andere so. Hier bin ich auch schon über Lira gestolpert und bei der BH hab ich da auch Fehler gemacht. Da Arbeite ich an MIR nicht am Hund damit das funzzt.
Angelika
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@ eve
, sondern laufen noch einen Schritt.
Genau das meinte ich.
Vielleicht sind Malis eher für vorne rum geeignet. Was Mali und DSH angeht so habe ich da meine eigene Meinung. Es sind einfach zwei verschiedene Hunderassen. Jede mit Vor- und Nachteilen. Daher gibt es für mich keine Diskussion welcher der "Bessere" ist.
Ich habe mich für den DSH entschieden. Aber das nur am Rande.
Sonst muss ich Antje und Angelika zustimmen.
Je nach Veranlagung.
Jetzt mein Aber.
Heut zu Tage fangen wir schon im Welpenalter an mit dem Hund zu "arbeiten".
Zum Beispiel Sitz, Platz, Steh. Kontaktmethode auf dem Tisch. Futtertreiben, Positionsübungen. Beim Futtertreiben ist es üblich schon früh das Eindrehen zu üben.
Natürlich kann ich es auch von Anfang an hinten rum machen, aber fängt man so früh an, hat der Hund dann eigentlich wirklich eine Wahl ? Er lernt es im Welpen-, Junghundalter schon so, wie der HF es ihm beibrringt.
Zeigt er es irgendwann, dass es für ihn besser ist anders rum zu gehen ?
Somit denke ich, dass es gut wäre, wenn man sich von Anfang an für eine Richtung entscheidet !? Nur welche ?
Gruß
Christiane
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hi angelika,
was ich schrieb war natürlich nur ein generelles urteil und mein subjektiver eindruck.
für mich ist es einfach so, dass die meisten dshs es vorne rum einfach nicht so schnell können, machen, was auch immer!
habe ja geschrieben, dass das meiste ausbildungssache ist! ich denke, man muß halt die individuelle veranlagung des hundes sehen und -wie ja schon geschrieben wurde- einfach auch kucken, was er anbietet! dies gilt es dann zu optimieren
@christiane: zu deinem zitat:
Es sind einfach zwei verschiedene Hunderassen. Jede mit Vor- und Nachteilen. Daher gibt es für mich keine Diskussion welcher der "Bessere" ist.
Ich habe mich für den DSH entschieden. Aber das nur am Rande.
dem stimme ich 100% zu! für mich gibts zum einen nur einen guten oder einen weniger guten hund und zum anderen ist selbst ein guter hund nie perfekt!
lg eve
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Ich denke es kommt auf deinen Hund an, was für ihn besser/leichter ist.
Die Kima macht es nach lust und laune, mal vorn rum mal hinten rum. Sie wird jedoch nicht mehr auf Prüfungen geführt.
Der Ecko springt auch Vornrum, ohne das ich es ihm beigebracht habe.
sportliche Grüße
Stephanie und Ecko
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..Finde die Frage interessant und die unterschiedlichen Erfahrungen auch. Meine erste Hündin hatte ich "hintenrum" trainiert, da sie dieses auch so angeboten hatte. Hab mit ihr aber auch spät angefangen und sie ihre Welpenzeit geniessen lassen. Bei meinem letzten Rüden hatte ich beide Varianten "ausprobiert",
angeboten hatte er sich eigendlich für beides..so musste ICH mich entscheiden.Hintenrum kam er schnell aber etwas schräg, seitwärts einparken ging auch schnell, aber er machte einen Satz bis an meine Nasenspitze bei dem Kommando Fuss und ich zog jedesmal den Kopf weg... dann landetet er neben mir und korrigierte sich sofort selbst wenn er etwas schräg sass.. hm.. Konnte ihm das später auch nicht großartig abgewöhnen. Punkte wurden bei den Prüfungen nicht gezogen deshalb (vielleicht lags aber auch am Richter ;-) )..
Nun hab ich ja selbst wieder einen Welpen und bin selbst am grübeln welche Methode ich bei ihr trainieren möchte..schlüssig bin ich noch nicht... ich denk ich werds beobachten und dann entscheiden welchen Weg sie besser nimmt.. so würd ichs warscheinlich auch jeden anderen Raten..
Gruß Steffi
PS: bin mal gespannt was noch so an Antworten kommt...
Gruß Steffi ...
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Hallo,
ich würde es auch vom Hund abhängig machen.
Sowohl mein alter Rüde als auch die Hündin haben KW und Abschluss einer Übung hintenrum gelernt.
Den Rüden hab ich irgendwann in der KW umgestellt, weil ich ihn besser unter Kontrolle haben wollte und ihn durch die LinksKW etwas runterfahren konnte.
Meine Hündin hab ich für die KW jetzt auch umgestellt, aber weil ich da einen Bock eingebaut hab. Ich habe bei der KW immer einen Ausfallschritt gemacht und so hat die Kleine sich angewöhnt einen Bogen zu machen, weil die Alte mich ja sonst beiseite schiebt  Am Ausfallschritt hab ich gearbeitet aber ihr "weiträumiges" rumkommen hab ich nicht wegbekommen.
Vornerum gehts besser...aber wir machen auch regelmäßig Hinterhandübungen :lach
Gruß Ramona
[size=12]"Denken ist schwer, darum urteilen die meisten." Carl Gustav Jung [/size]
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