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Es macht Klick im Kopf
#1
Hallo liebe Portaler und Profis,

ich hab da mal eine Frage zu einem, ich hoffe doch, kleinem Problem.

Meine Hündin (12 Monate alt) gehorcht schon recht manierlich. Bis letzten Freitag waren unsere Spaziergänge immer an der Schleppleine, es war ja Leinenzwang wegen der Brut- und Setzzeit. Nun gehen wir in den gut übersichtlichen Gebieten ohne Leine und ich würde sagen zu 90% kommt sie auch sehr gut wenn ich sie ranrufen. Das Ranrufen ist immer mit Leckerlie oder einem Spielchen verbunden. Wir machen auf unseren Spaziergängen auch Suchspiele, ein bischen Unterordnung oder einfach auch nur Rennspiele, es sollte Ihr also nicht zu langweilig werden. Wenn sie vorrennt und sich nach mir umdreht lobe ich sie mit der Stimme.

So, nun endlich zu meinem Probelm: 1-2 Mal pro Spaziergang gehen die Pferde mit Ihr durch. Sie sieht ein Feld, die Beschaffenheit ist egal (Acker, Wiese oder Feld), und gibt Hackengas. Arsch runter, Ohren zu und ab geht die Luzi. Wenn ich vorher sehe das sie gleich starten will und es ihr verbieten will geht trotzdem die Post ab. Nach 1- 2 Runden kommt sie dann wieder, aber nicht weil ich sie gerufen habe. Wenn ich sie rufe bleibt sie eher noch länger weg und zeigt mir den Stinkefinger.

Habt Ihr einen Tip für mich wie ich das Problem in den Griff kriegen könnte.

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten

Gruß, Jacqueline
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#2
lasse sie rennen,drehe dich weg von ihr.
oder wenn keine gefahr besteht ,verstecke dich.
rufen bringt ihr nur sicherheit,das du noch in der nähe bist.
rufe sie erst beim namen wenn sie kommt und kurz vor dir ist.
danach nicht anleinen ,ruhig wieder flitzen lassen.
du wirst sehen sie kommt immer lieber,,sie ist ja noch jung.
lg enrico
Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden.
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#3
Ich kenne das "Hackengas"- laufen auch von unserer Hündin. Ich lass ihr immer ihren Spaß, sie ist dabei in 5 Jahren noch nie abgehauen und nach 2-3 Runden kommt sie wieder. Ich finde es recht lustig und amüsier mich immer über ihren Gesichtsausdruck dabei.

Gruß Marius
Wer mit der Herde geht kann nur Ärschen folgen
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#4
Ich denke Enrico und Marius haben recht!

Vor allem würde ich das Rufen weglassen, wenn du genau weißt:

Sie kommt nicht,
Ich kann dagegen nichts machen, sie nicht kontrollieren.

Denn wenn du Pech hast lernt sie nur, auf´s Rufen kann man kommen, muss man aber nicht unbedingt.

Gruß
Christiane
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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#5
Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten.

Wahrscheinlich habt Ihr recht, ich werde beim nächsten Mal einfach auch meine Beine in die Hand nehmen und stiften gehen. Ich hoffe ja das es dann irgendwann weniger wird oder sogar aufhört. Die Bauern sind natürlich nicht erfreut darüber wenn die Hunde wie die Wildschweine über Ihre Felder fegen. Abgesehen davon sieht es für andere Spaziergänger natürlich auch total bekloppt aus, aber was macht man nichts alles damit das Mädel irgendwann mal ganz toll gehorcht.

Gruß, Jacqueline
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#6
Gegen solche Flitzerundn hätte ich generell auch nichts, aber, wie Du selber sagst: der ärger mit Landwirten (und Jägern) ist da vorprogrammiert - ich würd's meinen Hunden daher verbieten bzw. nur auf erlaubtem Gelände erlauben.

Dazu kommt - was ist, wenn sie in einer solchen Flitzerunde Wild aufscheucht? Meinst Du, Du kannst sie dann abrufen - wo das doch schon beim Nur-Flitzen nicht funktioniert?

Und Drittens - 90% Erfolgsquote beim normalen Abrufen ist in meinen Augen indiskutabel - so einen Hund würde ich nirgendwo ungesichert laufen lassen bis die Rückrufquote sich an 100% annähert.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#7
Mein Dicker hat das früher auch immer gemacht. Erst 1-2 sehr große Ehrenrunde und erst dann kam er. Ich hab das einfach ignoriert, er hatte seinen Spaß und irgendwann hat er es gelassen.

das war aber auch immer auf einer Wiese und für Wild hat er sich in der Situation nie interessiert.
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