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Dominanztraining
Danke Sören die für die Erklärung.
Jetzt habe ich es verstanden, besser kann mir eher ein Bild machen
LG Alex


Mann kann auch ohne Hund leben aber es lohnt sich nicht.!!! Heinz Rühmann
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Sören,'index.php?page=Thread&postID=107510#post107510' schrieb:... entscheidend ist eben nur, aus welcher Stimmung heraus der Hund beißt und was sein "Triebziel" ist. Alles andere ist Beiwerk und kann unabhängig vom System trainiert werden.
Und genau hier liegt m.E. der Knackpunkt, weswegen man nicht von der Ausschließlichkeit von einer der beiden Komponenten (Beute oder Wehraggression) sprechen kann. An dieser Stelle muß man den Hund lesen und mit seiner Natur -nicht gegen- (wo hab ich das nur gelesen? Big Grin )arbeiten.
Danke Sören.


Auch Danke an Ingo P. Ihr beide liegt vom System her gar nicht sooo weit auseinander. Wichtig ist hier wieder, was wer wie umsetzen kann und wie der Hund es verarbeitet.
Schon deshalb verbieten sich verbale Entgleisungen, die irgendetwas mit alt oder modern zu tun haben und die sich ausschließlich auf ein sogenanntes System festlegen.
Moderne Methoden, wie z.B. Alf/Balco immer wieder phrasisch drischt, haben mit Mode zu tun. Und die kommt und geht und hängt mit Geschmack zusammen. :wink2:

Stellt Euch nur mal vor, die jeweiligen Methoden der Seminarreferenten seien wirklich die einzig wirksame Ausbildungsart. Womit sollen die denn ihr Geld in 5 Jahren verdienen, wenn alle das Gleiche gelernt haben und anwenden? Big Grin
MfG
Maik
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@Sören, dem kann ich mich nur anschliessen.
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Hallo Sören,


muss mich auch anschließen, danke für die Brücke, da wird einiges klarer.
Würde aber trotzdem gerne mal ein paar Hunde genannt bekommen, die nach der Arbeitsweise aufgebaut wurden. Und / oder noch ein paar Videos um von der Theorie in die Praxis umzuschalten.
LG
Nora
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Hallo Sören,

mir ist da gerade ein Gedanke gekommen.

Neue Ideen - Umsetzung mit dem "alten Helfer" - ein Riesenproblem - nach der Devise - alles Mist, mach ich nicht.

Es spricht doch nichts dagegen, das ganze Aufbauspiel, vom Welpenalter an, mit einer anderen Person, die ein geschickter "Schauspieler" ist, zu trainieren. Einer Person, die wie ich. Spass am Ausprobieren von neuen Dingen hat.

Auch die ersten Beissphasen, z.B. an der Manschette müßte diese Person hinkriegen, da ich den Hund ja immer über die Leine abgesichert habe.

Irgendwann muss ich natürlich zu einem "guten Helfer", dann, wenn das Beissen an Bedeutung gewinnt.

Wie ist da deine Meinung ?

Vielen Dank für eine Antwort.

Grüße

Gerhard
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Hallo Gerhard,

ja, ist völlig egal. Für den Hund spielt es keine Rolle, ob das nun ein Helfer oder sonstwas ist.

Wir trainieren ja auch viele Elemente des Schutzdienstes ohne Helfer. Verbellen, Revieren, Transporte, Führigkeit, selbst Absprungtechnik ins Kissen trainieren die Hundeführer untereinander. Der Helfer ist nur dazu da, die Stimmung zu vermitteln und das Ganze in einen Ablauf zu bringen, also den Hund auf die Prüfung vorzubereiten. Sehr viel läuft mit dem Hundeführer zu Hause ab.

Ich habe einen sehr talentierten Hund bei mir auf dem Platz, der hat damals die VPG 1 mit einem 96er Schutzdienst abgelegt. Dieser Hund hatte davor vielleicht 20 Schutzdienste mit Helfer gemacht, da ging es nur um Technik und die Abläufe. Den Rest hat die Hundeführerin zu Hause oder mit Hilfspersonen beigebracht. Der Helfer (also ich) hat nur für die Grundstimmung gesorgt und Abläufe trainiert. Das war es dann eigentlich. Dazu muss ich aber sagen, dass es zu einer Zeit war, wo ich dieses Treiben aus dem Versteck mit dem Junghund noch nicht gemacht habe, dieser Aufbau dauert dann schon länger als 20 Schutzdienste. Auch hat der betreffende Hund erst mit 1,5 Jahren mit Schutzdienst angefangen.

Dieser Hund ist sehr talentiert und zeigte sich damals überdurchschnittlich. Daher kann man den vielleicht auch nicht wirklich als "typisches Beispiel" nehmen.

Viele Grüße

Sören
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Sören,'index.php?page=Thread&postID=107585#post107585' schrieb:Der Helfer (also ich) hat nur für die Grundstimmung gesorgt
Hi Sören,

erstmal meinen allergrößten Respekt für Deine Beiträge und vor allem für die übersichtliche und deutliche Zusammenfassung von gestern!

Auch ich weiss, dass tatsächlich sehr viele Elemente selbst, mit Sportfreunden, teil zuhause geübt werden können. Wenn es dann aber ums Zusammenbauen und um das Erzeugen der richtigen Grundstimmung im ritualisierten Zusammenhang (HuPla, Versteck, Helfer im Schutzanzug) geht, dann ist das Verhalten des eigenen Helfers schon wieder sehr wichtig. Funktioniert hat das bei Euch auch nur deswegen, weil eben DU derjenige warst, der den Masterplan verinnerlicht hatte.

Wenn mein Hund im Laufe vieler Einzelübungen mit der richtigen Auffassung (dominieren zu wollen) den Platz betritt, deshalb einen ruhigen, sachlichen Helfer erwartet, mit dem er sich auseinander zu setzen hat, und dieser aber aus alter Gewohnheit immer wieder in gewohnte Verhaltensweisen verfällt, wird es schwierig. Da wird dann wieder rumgesprungen wie der Kasper an der Schnur, Drohgebährden und Beutereize in kunterbunter Mischung gesetzt, nach dem Anbiss an den Fang gegriffen u.v.m. und der hoffnungsfrohe Junghund steht verwirrt vor einem Scherbenhaufen, weil seine bis eben noch so geordnete Welt plötzlich so bunt ist.

Leider musste ich diese leidvolle Erfahrung schon machen und messe deswegen dem Helfer hierbei eine doch größere Bedeutung zu. Wie bei allen neuen Wegen: Wenn Du den Weg gehen willst, dann musst Du es mit einem Partner tun, der wirklich dahinter steht.

Beste Grüße

Peter
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auch ich möchte mich sehr herzlich bei Sören bedanken. Gerade die letzten Beiträge haben mir den Weg am deutlichsten gezeigt und wie man das Aufbauen kann.

Allerdings möchte ich doch noch etwas einwerfen: Meine Hunde trennen KLAR zwischen dem Hupla und Privat"Leben". Was für mich auch absolut unabdingbar ist! Denn gerade diese Methode hätte für mich sonst doch ein "Gschmäckle" wenn der Hund z.B. den Postboten dann attakieren würde.

Auch habe ich festgestellt, dass mein Derry mit dieser Methode NICHT zu arbeiten ist, weil er nämlich tatsächlich eine Wehrreaktion zeigt auf Grund seiner Vergangenheit und er dann absolut unsicher wird und aus der Unsicherheit ins Beißen geht. Würde sagen klaschischer Angriffsbeißer. Habe diese Methode am Versteck bereits ausprobiert und für mich als Kontraproduktiv (zumindest bei meinem Rüden) erlebt.

Ebenfalls meine LIra die alles "Genagelt" hat was ihr vor die Linse kam und die schon zum Schutzdiensteinlauf einen großen Zinnober veranstaltet hat. Wenn die gesperrt wurde und das nicht bekommen hat was sie wollte Biß sie zu (meine Knie lassen grüßen und auch die Helfer welche Blessuren von ihr hatten). Aus diesem Grund habe ich um sie *runterzufahren* erst mal klare Beutearbeit gemacht, damit sie lernt auf MICH zu hören und im Gehorsam zu stehen. Jetzt wartet sie klar auf ein Kommando von mir und *nagelt* nicht mehr alles was nicht niet und nagelfest ist (die Helfer sind mir dankbar ;-) ).

Einen guten Gedanken und auch meine Erfahrung: Konsequenz im Alltag macht den Hund sicher! Diese Konsequenz muß dann auch auf dem Hupla umgesetzt werden (womit ich meine Probleme habe wenn die Trieblage sich erhöht). Auch das Zusammenspiel Hund und Hundeführer ist mir hier zu kurz gekommen. Man kann einen Sicheren Hund zu einem Unsicheren machen, wenn der Hundeführer nicht sicher ist. Es liegt also auch ne ganze Menge an der Haltung im Hintergrund! Ein Hund exsistiert nämlich nicht nur auf dem Hupla oder im Zwinger (zumindest nicht bei mir und sollte auch bei allen Anderen so sein, sonst benötige ich KEIN Tier!).

Danke auch an Ingo, der hier ebenfalls für mich hervorragende Gedanken gebracht hat vor allen Dingen die Zusammenfassung der Seminare :-)

Ansonten ein hervorragende Theard! Endlich mal ein Theard der wirklich informativ, produktiv und mit dem man in der Praxis wirklich was anfangen kann.

Angelika

@Erwin: Ich frage nach Rom auch über PCH ;-) wohne sogar dort *grins*.
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Hallo Angelika,

Schutzdienstausbildung mit Gebrauchshunden ist generell etwas Anspruchsvolles.

Folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein, wenn ich mich als Ausbilder betätige:

1. Hund muss über das entsprechende Potenzial für die Schutzdienstausbildung verfügen;
2. Der HF muss ebenfalls diese Qualität besitzen, sonst mache ich da nicht mit;
3. Bei nur bedingt geeigneten HF bestehe ich auf einer zweiten, kompetenten Hilfsperson;
4. Der Helfer muß den Hetzanzug oder die Hetzschürze, den Hetzärmel o.a. tragen;
5. Der Hund muß im Geschirr oder breiten Lederhalsband abgesichert sein;
6. Das Training findet auf dem HP statt;
7. Der Hund muß durch die o.g. Punkte einen klaren Schlüsselreiz erhalten;

Übrigens, ein richtiger "Beutejunkee" ist im "Privatleben" nicht zu unterschätzen, wenn der HF das "Ding" nicht im Griff hat - z.B. ballspielende Kinder !

Grüße

Gerhard
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angieblau

:lachschlapp: is dann nicht so weit bis rom.

erwin
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