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Dominanztraining
Klasse erklärt, Sören!
  • Beute nur ritualisierte Endhandlung - dem Hund bleibt überlassen, was er damit macht.
  • Triebfeder und permanente Grundstimmung ist der Wille zu dominieren.
  • Aktivität kommt vom Hund selbst - der Helfer antwortet nur = aktives Verhalten des Hundes (im Gegensatz zu vielen anderen Methoden, die den Hund reaktiv machen.)
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Hallo Sören,

das würde auch erklären, warum die Hunde z.B. aus Heuwinkel, auch so konfliktfrei trennen. Wenn die Beute nicht mehr im Vordergrund steht, sondern der angestrebte Zustand im Dominieren/Vertreiben des Helfers liegt, sind ja eigentlich die Bell/Bewachungsphasen die erwünschte Bestätigung!

LG

Bine
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Alf,'index.php?page=Thread&postID=107023#post107023' schrieb:aber vielleicht kann Monika oder jemand anders ja mal einen Kontakt zu den Heuwinklern, zu den Knoches oder anderen herstellen, damit du da mal zugucken kannst

Hallo Alf,
schade, denn ich wollte nicht zugucken, sondern einfach mal mit ein paar Interessierten machen. Deine Methodik ist mir schon klar und erscheint mir auch schlüssig. Leider ist das in meinem Umfeld nicht so, letztens hat mir unser (nun ehemaliger) Helfer die Zusammenarbeit gekündigt, weil er "solche Spielereien" mit Bällchen bellen etc. nicht mit macht...Ein anderer war der Meinung Hunde werden nur hart, wenn man Krieg gegen sie führt und sie ständig fertig macht und hat uns damit jede Menge Hunde versaut, bis wir ihn vom Platz geschmissen haben. Die andere Helfer mit denen ich bis jetzt gesprochen habe lehnen es rund weg ab , überhaupt darüber nachzudenken, ob und das es auch noch andere Wege geben könnte, schliesslich wurde der SD seit über 30 Jahren so erfolgreich praktiziert, warum soll man da was ändern.....
Es gibt in meinem Freundeskreis auch ein paar gewichtige Leute, die offen sind für neue Wege, aber dazu müsste man mal gemeinsam danach arbeiten und einfach Fakten schaffen am eigenem Hund, da ist es mit zugucken bei Michaela oder den Heuwinklern nicht getan. Aber vielleicht klappt es ja später mal. Trotzdem würde ich anregen, sich vielleicht mit gleichgesinnten und Interessierten an einem WE zu treffen. Unser Platz stünde zur Verfügung.

Gruß Uwe
Gewalt beginnt dort, wo Wissen aufhört
und wo Verzweiflung ihren Anfang nimmt!
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Volpi,index.php?page=Thread&postID=107041#post107041' schrieb:Klasse erklärt, Sören!
  • Beute nur ritualisierte Endhandlung - dem Hund bleibt überlassen, was er damit macht.
  • Triebfeder und permanente Grundstimmung ist der Wille zu dominieren.
  • Aktivität kommt vom Hund selbst - der Helfer antwortet nur = aktives Verhalten des Hundes (im Gegensatz zu vielen anderen Methoden, die den Hund reaktiv machen.)

möchte mich dem anschließen: Klasse erklärt, Sören!
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Barbara Seiler,'index.php?page=Thread&postID=107039#post107039' schrieb:Für diese Methode bedarf es zwar nicht den Non-Plus-Ultra-Hund aber einen durchsetzungsstarken und souveränen Hundeführer ! Stellt Euch mal vor, da wird ein junger Rüde so in "Dominanz" gebracht. Der Hundeführer hält sich lange im Hintergrund. der Hund wird aber nicht nur dominanter und stärker nach vorne, sondern unweigerlich auch nach hinten-an-der-Leine.

Sprich: Für mich stellt sich da dann unweigerlich die Frage nach der Führbarkeit. Sicher, erfahrene starke Hundeführer können dann damit umgehn ....- aber mal Hand aufs Herz : Wieviele von zehn x-beliebigen "normalen" Hundeführern können dies wirklich ??

Ich denke genau dort wird es dann schwierig: Der Helfer macht seine arbeit perfekt- der Hund geht voll auf dabei und wird so richtig stark .... und hinter der Leine baumelt dann ein untalentierter Hundeführer der gänzlich überfo^rdert ist.

@Alf : wie sind dazu Deine erfahrungen ? Wann bringt ihr den Apell in die ganze sache rein ?

Gruss

Babs

Hallo Barbara,

ich bin zwar nicht Alf, aber das Problem kann nur im Team gelöst werden. Ich z.B. arbeite immer mit einem Leinenhalter, der die 30m Leine am Geschirr bedient. Von diesen Leinenhaltern habe ich drei im Verein, mit denen ich mich blind verstehe. Sie wissen, wann sie halten müssen, locker lassen, Zug drauf machen, leerbeißen lassen, Widerstände reinbringen, etc. pp.. Und sie sind meine Absicherung, da ich mich auf diese drei blind verlassen muss, dass sie nicht plötzlich mal schafen und ich den Hund in den Knochen habe. Und dank denen ist das bisher auch noch nicht passiert. Einen unbedarften Hundeführer würde ich NIEMALS die Leine halten lassen.

Der Idealfall sieht so aus: Leinenhalter hat die Leine am Geschirr, Hundeführer hantiert am Hund und hat beide Hände frei, eine vierte Person gibt Anweisungen an den Hundeführer. Ich als Helfer konzentriere mich auf den Hund und verständige mich mit Blicken oder kurzen Stichworten mit dem Leinenhalter. Der Hundeführer wird am Anfang mehr oder weniger "ausgeschaltet". Dann erst kommen kleine Elemente rein, die aber vorher außerhalb des Schutzdienstes aufgebaut werden. Der Hund lernt alle Grundlagen wie Verbellen, Fuß-gehen, Transporte, Aus, Bewachen, etc. erstmal ohne Helfer. Erst wenn das alles sitzt, wird es in den Schutzdienst umgesetzt. Und da brauche ich nur minimale Zwänge, der Hundeführer weiß was er soll und der Hund im Idealfall auch. Ich habe daher kaum Konflikte in der Arbeit und der Hund hat gar keinen Grund sich aufzulehnen. Warum sollte er das tun? Er weiß doch, dass er durch das Fuß-gehen, saubere Verbellen, etc. zum Erfolg kommt.

Klar, wenn ein Hundeführer einen so aufgebauten, selbstbewußten Hund plötzlich in hoher Trieblage unkontrolliert am Stachel rumzerrt, dann kann das mal ins Auge gehen. Aber mal ehrlich: Das muss sich der Hund auch nicht gefallen lassen. Wichtig ist, dass der Hund weiß, was man von ihm will. Ebenfalls wichtig ist, dass man diese Elemente schon sehr früh einbaut, bevor der Hund richtig ernsthaft ist. Elemente aus der Unterordnung und das Aus kommen schon rein bevor der Hund ein Jahr alt ist. Dann ist er noch nicht so stark.

Also, bisher gab das keine Probleme... man muss nur Rücksicht nehmen und da nicht mit der Brechstange rangehen. Sonst kann es wirklich schmerzhaft werden.

Viele Grüße

Sören
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Hallo Sören,

von grundsätzlich heile-Beute-Aufbau und der Helfer ist mein bester Freund und dann irgendwann doch nicht mehr, halte ich auch nichts, da bin ich bei Dir, nur habe ich bisher die Hunde vorwiegend in den Bereichen arbeiten lassen, in die sie wollten, es gibt ja nun welche, die von sich aus schon weniger in die Beutebereich gehen, solche Hunde habe ich auch bisher nicht gezwungen, den Ärmel zu tragen, ich fand und finde es aber eben auch nicht verkehrt, einen Hund mit einer extremen Beute in Beuteagressionsbereichen zu arbeiten, in denen er ja auch eine grosse Dominanz und eine grosse Selbstsicherheit an den Tag legen kann.
Natürlich kann man jetzt sagen, dass ist dann kein "Schutz" dienst und das ist auch richtig, kann aber meiner Meinung bei diesem Hund auch ausreichen , um eine sehr überzeugende Arbeit machen zu können und muss ja auch nicht heissen, dass dieser Hund nicht "schützt".
Ich habe eine Junghündin, die dieses hier beschriebende"Grotzkotz"verhalten sehr gern und sehr vehement und überall zeigt , ich habe mich bei ihr bewusst dafür entschieden, sie ZUNÄCHST, weil es ja um den Junghundeaufbau geht, eben nicht in diesen Bereichen zu fördern und aufzubauen, weil ich denke, ich bekomme ein Problem mit ihr, wenn ich ihr jetzt zuviele Erfolgserlebnisse auf dieser Ebene gebe und sie noch nicht fähig ist, das durch Rituale zu trennen, von daher lernt sie erstmal nur Technik mit Beute, bis unser Verhältnis und mein Führstil klar sind ( was sicher auch an mir liegt) und ich denke, dass ich unter Umständen nicht die einzige bin, der das so geht. Wenn ein Hund "klarer", ist es natürlich deutlich einfacher, diesen Weg zu gehen.
Auf jeden Fall interessant, mal wieder eine Ausbildungsdiskussion:-)

LG-Nadin
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Hallo Uwe,

ich kann dich gut verstehen. Mir fällt da wirklich dann nichts anderes ein, als daß ihr auf eurem Platz dann mal ein Seminar mit den genannten Leuten macht. Oder mit Sören (der vielleicht auch nicht ganz so teuer wäre), von dem man bestimmt auch sehr viel lernen kann. Denn es gibt eine Reihe sehr guter Leute, die zwar noch nie in der Leistungsspitze angekommen sind, trotzdem es aber auch praktisch voll drauf haben, nur haben sie vielleicht nicht so den Ehrgeiz, den richtigen Hund, das richtige Umfeld usw.

Die Widerstände gegen die neuen Methoden sind in der Fläche und in bestimmten Vereinen sehr groß. Auch hier im Forum spiegelt sich das ja. Man muß sogar mit persönlichen Anfeindungen rechnen, denn manche wollen die alte „heilige“ Lehre vom "Triebwechsel" und deren prominente Vertreter retten. Am besten man ignoriert diese und macht seine Sache, soweit die Umstände es halt erlauben.
Deine Idee von einem Treffen mit Gleichgesinnten wäre vielleicht ein Schritt vorwärts.

Gruß Alf
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Alf,'index.php?page=Thread&postID=107047#post107047' schrieb:Hallo Uwe,

ich kann dich gut verstehen. Mir fällt da wirklich dann nichts anderes ein, als daß ihr auf eurem Platz dann mal ein Seminar mit den genannten Leuten macht. Oder mit Sören (der vielleicht auch nicht ganz so teuer wäre), von dem man bestimmt auch sehr viel lernen kann. Denn es gibt eine Reihe sehr guter Leute, die zwar noch nie in der Leistungsspitze angekommen sind, trotzdem es aber auch praktisch voll drauf haben, nur haben sie vielleicht nicht so den Ehrgeiz, den richtigen Hund, das richtige Umfeld usw.

Die Widerstände gegen die neuen Methoden sind in der Fläche und in bestimmten Vereinen sehr groß. Auch hier im Forum spiegelt sich das ja. Man muß sogar mit persönlichen Anfeindungen rechnen, denn manche wollen die alte „heilige“ Lehre vom "Triebwechsel" und deren prominente Vertreter retten. Am besten man ignoriert diese und macht seine Sache, soweit die Umstände es halt erlauben.
Deine Idee von einem Treffen mit Gleichgesinnten wäre vielleicht ein Schritt vorwärts.

Gruß Alf

Hallo Alf,

ich gebe keine Seminare. Halte da nix von.

Viele Grüße

Sören
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@ Sören
Danke für Deine Antwort.
Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, gehe ich dort auch nicht hin
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Ich kann da wirklich auch nur ein Seminar mt den Heuwinklern empfehlen. Die zeigen und erklären das wirklich von Phase 1 und es ist logisch und vollkommen schlüssig. Leider kann ich Dir da keinen Kontakt herstellen, denn zu den Heuwinklern zum Training zu fahren, ist leider nicht möglich, die sind randvoll und Du wirst sicher verstehen, daß es sehr viele gibt, die gerne mal ein Wochenende bei denen verbringen würden.

Such Dir ein Seminar aus in Deiner Nähe und schau Dir das an. Das lohnt sich auf alle Fälle und ist bestens investiertes Geld.
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht
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