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Dominanztraining
#31
Hallo -

nunja, neu ist das nun wirklich nicht und hat gegenüber dem Beuteaufbau entscheidende Vorteile - geeignete Hunde voraus gesetzt.

Ich kann aber nur davor warnen, das mit Welpen oder Jungen Hunden zu versuchen.

Auch halte ich das nicht für einen Dominanzaufbau. Der Hund hat Spaß am hetzen des Helfers - nicht mehr. Im weiteren Verlauf seiner Ausbildung lernt er so Ziele zu erreichen.
Thats it.

Viele Grüße.
Martin
Den Charakter eines Menschen kann man danach beurteilen, welche Behandlung er seinen Tieren angedeihen lässt.
(Friedrich der Große)
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#32
Hallo Alf,

was mir besonders gefällt, ist der Gedanke, dass nicht der Hund mit der Beute den Platz verläßt, sondern der Helfer "klein beigibt" und sich zurück zieht.

LG

Bine
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#33
Bine DSH,index.php?page=Thread&postID=106951#post106951' schrieb:So ähnlich fangen wir mit dem jungen Hund an - nur bisher natürlich immer recht früh doch mit der Beute im Spiel.

Und das genau das macht dann die Probleme, die später mit „Triebwechsel“ und „Kanalisierung“ gerichtet werden sollen.
Beutespiele mit dem HF im Garten, ok. Aber nie im Aufbau mit dem Helfer auf dem Platz.
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#34
Alf,'index.php?page=Thread&postID=106922#post106922' schrieb:Hallo Andreas,

Ähnlich ist es beim Dominanztraining. Wenn ein Welpe/Junghund z.B. im SD Training schon mehrmals in eine vom Helfer animierte Beute hat beissen dürfen, dann ist die Herausbildung einer dominanten Grundeinstellung viel schwieriger, als wenn der Hund erstmal lange ohne Beissen gearbeitet wurde. D.h. allein durch den Erfolg, ich kann durch mein Verhalten (bellen, vorwärts drängen usw.) den Helfer vertreiben, Selbstvertrauen aufzubauen.

Gruß Alf

Das praktizieren die Heuwinkler.
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht
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#35
Hallo Detko,

ich glaube nicht, dass es das ist, was Alf meint. Hier kommt es doch wieder sehr auf Beute an und das Vertreiben des Helfers vom Platz als selbstbestätigendes Verhalten kommt nicht zum Tragen. Hier geht es ja wieder um Beute.

LG

Bine
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#36
Sören,'index.php?page=Thread&postID=106943#post106943' schrieb:
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=106937#post106937' schrieb:
Alf,'index.php?page=Thread&postID=106934#post106934' schrieb:Der Trieb, der Antrieb bleibt immer gleich: den vertreibe ich, von dem lasse ich mir nichts bieten.
... aber wie kommt der welpe oder junghund dazu so zu empfinden?? warum sollte ein hund generel jemanden vertreiben wollen?? wodurch kommt sein motiv?

Hallo Detlef,

warum bellen Hunde am Zaun? Sie freuen sich, wenn der andere sich erschreckt, weitergeht, also "die Flucht ergreift". Hunde haben Spass am Dominieren, es gefällt ihnen, wenn sie einen "großen, bösen Helfer" anbellen und sich dieser in die Flucht schlagen lässt. Natürlich kommt bei einem jungen Hund das erste "Wuff" aus einer Unsicherheit heraus, wenn in einiger Entferung ein Helfer komische Bewegung macht. Lässt der sich aber sofort beeindrucken und rennt weg, hat der Hund nach eingen Einheiten einen riesigen Spass daran. Es macht so einem kleinen, halbstarken, 4 Monate alten Jungspund riesigen Spass, einen großen, erwachsenen Helfer über den Platz zu treiben. Das ist alles an Motivation, und das klappt auch bei Hunden, die sicherlich von der Genetik her nicht viel mitbringen.

Die "Beute" kommt erst viel später ins Spiel, wenn der Hund vor lauter Selbstbewußtsein schon gar nicht mehr weiß wo oben und unten ist.

Viele Grüße

Sören

genau so sehe ich es auch - das allererste Verhalten kommt aus Unsicherheit. Der erste zaghafte Beller, das erstemal in die Leine stehen. Das alles steigert sich sehr schnell.
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht
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#37
Bine DSH,index.php?page=Thread&postID=106957#post106957' schrieb:Hallo Alf,

was mir besonders gefällt, ist der Gedanke, dass nicht der Hund mit der Beute den Platz verläßt, sondern der Helfer "klein beigibt" und sich zurück zieht.

LG

Bine

Super, daß dir das gefällt.
Auch dem Hund gefällt das Siegergefühl besser als das Ärmeltragen bis zum Auto.
Probier es aus: du hast dann einen stolz gestrafften Hund auf dem Platz, der völlig ruhig und aufmerksam sich den wegschleichenden Helfer ansieht und keinen Blick auf den irgendwo liegenden Ärmel verschwendet.
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#38
zu meinen aktiven Zeiten habe ich nach Dildei gearbeitet, da sind viele Elemente ähnlich, erst spät mit dem SD anfangen - nämlich wenn der Hund soziale Dominanz zeigt - den Hund hinter Zaun "stark" machen, dann auf dem Platz- und hier weichen wir ab - den Hund in jeder Beisshandlung gewinnen lassen, der Helfer zieht immer den kürzeren und verlässt das Sichtfeld des Hundes...
Gewalt beginnt dort, wo Wissen aufhört
und wo Verzweiflung ihren Anfang nimmt!
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#39
vielleicht sollte man erlerntes verhalten trennen von einer genetisch fixierten sache. ein hund hat dominanz oder eben nicht. man kann ihn zwar über das von alf beschriebene etwas lehren (konditionieren) . aber ob es dominanz ist, wird man sehen wenn er an einen starken helfer gerät.
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#40
Monika Grünen,index.php?page=Thread&postID=106959#post106959' schrieb:Das praktizieren die Heuwinkler.

Ich sag ja, daß das alles nicht nur auf meinem Mist gewachsen ist. Das gibt es noch viel erfolgreichere Leute, die auch schon längst auf ähnliche Ideen gekommen sind. Allerdings, ich sag das einfach mal so, bin ich schon wieder einen Schritt weiter, den ich so bisher noch von niemandem gesehen habe. Aber da ich nicht alles gesehen habe, kann ich mich da durchaus auch irren.
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