Hallo Monika, nein - das vielleicht nicht - aber sie sind wahrscheinlich führiger ;-) ich schrieb
Zitat: eben nicht nur auf den Schwerpunkt "Schutzdienst und Härte"
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Zur Erinnerung: so wurde der DSH mal geführt.
[video]http://www.youtube.com/watch?v=y7pKY_3lS04[/video]
Sicher wären das heute keine 99 oder 100 mehr auf der BSP wie in den 90ern (Nichteinhaltung der Schrittfolge und Führerhilfen), aber doch nach den Beschreibungen hier über die UOen der DM Rottweil immer noch eine beispielhafte Vorführung im Vergleich zu den jüngsten DSH-Vorführungen. Der Hund läuft aufmerksam, korrekt, schnell und nicht einmal unfreudig für einen Hund der frühen 90er. Der LZ-DSH hat sich seitdem doch nicht wesentlich anatomisch verändert, die Ausbildungsmethoden aber schon.
Wettbewerbsfähig dürfte diese UO auch für eine VDH-DM sein, natürlich unter Einhaltung der Schrittfolge und Unterlassung der Hilfen (die damals z.T. nicht als Hilfen gewertet wurden). Auf jeden Fall kann der heutige DSH diese Abläufe noch heute wie in dem Video zeigen, da die rassetypischen Bewegungsabläufe (Traber!) nicht ausbildungstechnisch beeinflusst werden. Was bedarf es mehr, umdenken in der Ausbildung oder der Zucht? Meiner Meinung nach ist beides nötig, ersteres allerdings etwas mehr.
Letzendlich jedoch ist es immer leichter, von dieser Seite des Zauns zu kritisieren und analysieren. Jeder HF der da war ist besser als ich, denn er hat sich für diesen Wettbewerb qualifiziert und ist angetreten, allein dafür sollte man ihnen Respekt zollen und man sollte anerkennen dass JEDER Hund der dort antritt, auch ein gewisses Maß an Qualität hat, egal ob diese meinen Geschmack trifft oder nicht.
Gruß, Taarna
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Monika versuch erst einmal darüber nachzudenken bevor du dir den Kopf einschlägst. Ich habe nirgendwo geschrieben, dass der Mali schlechter im SD ist oder nix taugt sondern lediglich versucht zu erklären warum ich der auch der Überzeugung bin, dass der Mali führiger und arbeitswilliger ist. Ich bin aber trotzdem der Meinung dass ein DSH richtig ausgebildet mit einem Mali vergleichbar ist, aber man genau hinsehen muss und eben auch nicht einfach die Methoden eines Mali -HF anwenden kann und sich dann wundert warum das Ergebnis nicht das Gleiche ist. Außerdem täte es meiner Meinung nach dem DSH gut ein wenig mehr auf Führigkeit gezüchtet zu werden.
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Dürken,'index.php?page=Thread&postID=96595#post96595' schrieb:Hallo Monika, nein - das vielleicht nicht - aber sie sind wahrscheinlich führiger ;-) ich schrieb
Zitat: eben nicht nur auf den Schwerpunkt "Schutzdienst und Härte"
Dürken, weißt Du, was meine Theorie ist??
Also, bei den DSH sagt man ja immer (und meistens nicht zu unrecht) - wenn einer ein ganz führiger, triebiger Hund in der Unterordnung ist, der wenig oder gar kein sperriges Verhalten zeigt, dann ist es in der Regel keiner im Schutzdienst.
Bei den Malis is das oft anders. Durch ihr leicht angekratztes Verhalten und ihre Fähigkeit, sehr schnell in den Motivations- und Triebbereichen zu wechseln (auch hin und her), können sie sowohl führig und lernbereit sein und auch die Derbheit, Härte und Agression im Schutzdienst freisetzen.
Das kann der Schäferhund in der Regel nicht. Entweder er ist so oder er ist so.......
Auch das hat man schon sehr früh erkannt, hat sich aber damals immer damit rausgeredet, daß man so angenervte Hunde nicht haben will, man will diejenigen die in sich ruhen und souverän über den Dingen stehen. Vielleicht wäre das der Punkt, in der Zucht anzusetzen...... Je ruhiger jemand ist, desto mehr Phlegma wird deutlich........
P.S. @ GrahamsJubilee:
ich denke nicht, daß wir zwei auf keinen gemeinsamen Nenner kommen - leider hast Du mich überhaupt nicht verstanden..........
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@ Petra Franke,
sorry, Dein Beitrag ist einfach nur dumm und zeugt leider genau von dem "Rassismus" , den man vielerorts zwischen "Malileuts" und "DSH-Leuts" erleben muss....und wie schon mehrfach gesagt, ich finde solche Diskussionsbeiträge von beiden Seiten einfach nur arm.
Es geht doch eher darum, zu ergründen, woran es liegt, dass bei rassegemischten Veranstaltungen die DSH hinter den Mali´s liegen, Anatomie, Triebanlagen und Charakter, Bewertungsmassstäbe oder Ausbildung..und es gelingt anderen Leuten hier, sachlich darüber zu diskutieren, also wird´s doch so schwer nicht sein.
LG-Nadin
Monika,
wie würdest Du dieses "leicht angekratztes Verhalten und ihre Fähigkeit, sehr schnell in den Motivations- und Triebbereichen zu wechseln" denn umschreiben. Was genau ist das, was ich jetzt bei der Schäferhundzucht berücksichtigen müsste?
Ein führiger Hund mit einem sehr hohen Beutetrieb vielleicht und einer daraus resultiernenden Beuteaggression? Da wäre meine zweite Frage - ist das die gesündere Agression? (was ich ja glaube) als die, die über den Wehrtrieb erzeugt wird?
Am interessantesten ist allerdings, warum entscheiden sich die Hundeführer, die da oben mitspielen für einen Mali und nicht für einen Schäferhund. Denn das sind die einzigen, die wirklich sagen können, wo die Unterschiede liegen.
Ich will jetzt hier nicht den Rest der Hundeführer disqualifizieren, aber wir sprechen ja nun mal über die Spitze des Sportes und eine wirkliche Meinung können im Augenblick nur die abgeben, die da oben mitführen und beide Rassen kennen.
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Petra Franke,'index.php?page=Thread&postID=96575#post96575' schrieb:Hallo, Petra Franke,'index.php?page=Thread&postID=96575#post96575' schrieb:warum stellen nicht die Malinois leute einen Antrag das der DSH aus der VDH DM ausgeschlossen wird? so kann man sich alleine daran erfreuen wie gut die Ausbildung bei den Mali's ist.
Sehr qualifiziert :jedi: , warum heißt es VDH??
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Dürken,'index.php?page=Thread&postID=96605#post96605' schrieb:Monika, Dürken,'index.php?page=Thread&postID=96605#post96605' schrieb:wie würdest Du dieses "leicht angekratztes Verhalten und ihre Fähigkeit, sehr schnell in den Motivations- und Triebbereichen zu wechseln" denn umschreiben. Was genau ist das, was ich jetzt bei der Schäferhundzucht berücksichtigen müsste?
Was Du in der Zucht berücksichtigen mußt kann ich Dir leider auch nicht sagen, da bin ich kein Fachmann. Ich sag Dir jetzt einfach mal mein Feeling. Man braucht immer die Extreme, um das Mittelmaß zu erhalten. Meiner Meinung nach wurde sehr lange Zeit beim DSH das Extreme bewußt aussortiert, weil man eben diesen "Allrounder" wollte mit dem letztendlich Hinz und Kunz umgehen kann. Dazu kommt sicher auch, daß so viele von diesen Hunden jährlich auf den Markt kommen und man die dann letztendlich ja auch an "den Mann" bringen muß. Viele Hunde, die stark im links- oder auch im rechtslastigen Bereich lagen wurden aussortiert aus der Zucht, weil sie für die breite Masse nicht händelbar waren. Aber genau diese Hunde sind so immens wichtig für die Zucht. Schon immer gewesen und heute noch viel mehr (die nächste Diskussion hierfür wäre die Nachfrage, die das Angebot bestimmt. Warum rennen denn alle zu den "Gewinnern" - warum werden denn in jeder Deck- und Wurfanzeige sämtliche Sieger, LGA, BSP, WUSV-Teilnehmer der Ahnen rausgekramt und damit geworben??). Und als Krönung wurde mehr Wert auf das Gebäude gelegt als auf Leistungseigenschaften, die dieser Hund in früheren Zeiten einfach ausgeprägter hatte als heute. Und das Sahnehäubchen auf diese Krönung war dann, als man behauptet eeinen "gebrauchstüchtigen" Körper kreiiert zu haben!!
Die Fähigkeiten der schnellen Wechsel bei den Malis nenne ich jetzt mal aktiv - sie sind weniger reaktiv.Sicher etliches davon erlernt durch das Bestätigen von richtigem Verhalten. Aber diese Hunde haben noch Eigenschaften, die bei den DSH schon seit Generationen "weggezüchtet" werden, damit sie händelbarer sindd. Die vorhandenen Agressionen bei den Malis werden sehr viel schneller und brutaler freigesetzt Wenn ich die Hunde so betrachte bei ihrer Arbeit, dann sehe ich, daß die eine wesentlich niedrigere Hemmschwelle haben was ihre Agressionsbereiche anbelangt und sie diese sehr viel schneller und auch sehr viel freier und selbstverständlicher freisetzen. Dazu kommt, daß die Mali-Leute ihren Hunden auch das ein oder andere Verhalten lassen, auch wenn es nicht in die gängige Meinung des sozialverträglichen Hundes paßt. Sie lenken dieses Verhalten eben um, aber sie unterbinden es nicht. Natürlich kann man sich darüber lustig machen, wenn viele Hunde mit einer Beißwurst im Maul zur Siegerehrung gehen oder durch eine Menschenmenge. Ich sehe das etwas anders. Würde man sie nicht anders kanalisieren, wären sie in diesen Situationen als kritisch einzuschätzen. Die einen züchten dieses Verhalten weg oder unterbinden es mit massiver Einwirkung, die anderen haben vielleicht erkannt, daß man es braucht und helfen sich anderweitig, damit klarzukommen.
Alles Dinge, über die sich die "SV-Leute" (bitte bitte nicht wieder eine Diskussion wer das denn jetzt sein soll....) lustig gemacht haben bisher. Für sie waren das Nervenwracks, angekratzte Spinner, die einem auf die Nerven gehen und weit weit weg von den souveränen, klaren und derben Schäferhunden. Die Wahrheit ist aber eine andere. Und das kann man nur sehen, wenn man sich damit beschäftigt und eben nicht nur wenn man mal so eine Veranstaltung besucht oder noch schlimmer - selber da nicht hingeht und das Ganze versucht, anhand von Videos zu analysieren..
Dürken,'index.php?page=Thread&postID=96605#post96605' schrieb:Ein führiger Hund mit einem sehr hohen Beutetrieb vielleicht und einer daraus resultiernenden Beuteaggression? Da wäre meine zweite Frage - ist das die gesündere Agression? (was ich ja glaube) als die, die über den Wehrtrieb erzeugt wird?
Für mich sind Beuteagressionen (ich nehme an, Du sprichst vom Schutzdienst) und Wehrtrieb zweierlei Dinge. Wehrtrieb ist existentiell und vererbt sich auch. Andere Dinge sind gelernt und vererben sich nicht.
Für mich sind die Malis die ursprünglicheren Hunde, denn sie zeigen alle Facetten der klassichen Bereiche. Vom Beute-, Wehr-, Meide- und Meuteverhalten her sind sie eindeutig die reelleren Typen.
Dürken,'index.php?page=Thread&postID=96605#post96605' schrieb:Am interessantesten ist allerdings, warum entscheiden sich die Hundeführer, die da oben mitspielen für einen Mali und nicht für einen Schäferhund. Denn das sind die einzigen, die wirklich sagen können, wo die Unterschiede liegen.
Ich will jetzt hier nicht den Rest der Hundeführer disqualifizieren, aber wir sprechen ja nun mal über die Spitze des Sportes und eine wirkliche Meinung können im Augenblick nur die abgeben, die da oben mitführen und beide Rassen kennen.
Das hat zu 90% etwas mit der Gesundheit zu tun. Das war - soweit ich weiß - immer der Hauptgrund am Anfang. Und dann hat man die Hunde kennengelernt, verstanden und schätzen gelernt und man will nie wieder einen anderen......... :-)
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Das macht ja mal Spaß Monika Grünen,'index.php?page=Thread&postID=96612#post96612' schrieb:Die vorhandenen Agressionen bei den Malis werden sehr viel schneller und brutaler freigesetzt Wenn ich die Hunde so betrachte bei ihrer Arbeit, dann sehe ich, daß die eine wesentlich niedrigere Hemmschwelle haben was ihre Agressionsbereiche anbelangt und sie diese sehr viel schneller und auch sehr viel freier und selbstverständlicher freisetzen. Dazu kommt, daß die Mali-Leute ihren Hunden auch das ein oder andere Verhalten lassen, auch wenn es nicht in die gängige Meinung des sozialverträglichen Hundes paßt. Ist das der Grund,warum fast alle Malis nach den Beißphasen abgestellt werden?
Nach RSV-Philosophie ist es ein dringendes Muß,das der DSH beweisen muß,aus der Beute in Aggression zu wechseln,sprich,er muß es zeigen,weil das ne echt schwierige Situation ist,bei der der Hund sehr viel preis gibt.
Also,was ist deiner Meinung/ Erfahrung nach der Grund,halten die Malis im Durchschnitt diesen Wechsel nicht durch oder ist hier nur der Weg des wenigsten Widerstands gewählt worden.
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wer behauptet denn immer, daß die meisten Malis nach dem Ablassen ruhig sind??? Das kann ich nicht bestätigen!! Von welchem/welchen Hunden redet Ihr hier?
Ich weiß, daß die Heuwinkler daran trainieren, die Hunde zwischen zwei Kampfhandlungen ruhig zu machen - das hat aber mit der besseren Anbißmöglichkeit zu tun und ganz sicher nicht mit mangelndem Nervenkostüm. Das tun sie über differenzierte Hörzeichen und selbst das klappt nicht immer. Ich wüßte jetzt keinen einzigen Mali in Rottweil auf den vorderen Rängen, der nicht gebellt hat.
Dunja, Emmy, Leeland, Cayman, Finni, Yannik, Nierlenders Bart, Antrax, Dusty, G'Vitou usw. - sie alle sind nicht ruhig gestellt. Auch kein Bendix oder keine Inka, die aber dort gar nicht gestartet sind.
Der einzige der ganz offensichtlich ruhig gemacht war, war "Vulcan Airport Hannover". Wobei ich jetzt weiter unten auf der Rangliste nicht mehr so genau geschaut habe. Aber ich weiß, daß da noch etliche dabei sind, die nicht ruhig sind nach dem Ablassen.
Also wer erzählt denn das alles immer oder worauf fundiert sind denn diese Behauptungen??
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