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bei dem "wie ein Mali gehen" muss man bei DSH aufpassen dass er nicht unnatürlich watschelt aber ich finde bei beiden Rassen wird zu wenig darauf geachtet, dass die Hunde die so gehen in vielen vielen mit der Schulter vor Fuß sind und nur der Kopf am HF bleibt, aber dadurch dass der Hals nach hintern gebogen wird sind sie eher vor Fuß als am Fuß...
.... aber alles in allen sollte die Vorführweise zu Hund und HF passen und was gut ist muss auch gut bewertet werden vorne herum oder hintern herum gerade nach oben oder einfach normal gehend und aufmerksam
Das Leben ist das was passiert, während du etwas anderes planst !
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nickel,'index.php?page=Thread&postID=96559#post96559' schrieb:Das stimmt!! Ich mag diesen ewigen Rasevergleich auch nicht; davon ab, dass ich derselben Meinung bin wie Taarna!
Ein DSH ist und bleibt ein DSH und ein Mali ein Mali! Können tun sie alle was, aber man sollte nicht einfach alles nachmachen. Die Sprinter bei uns Menschen sind auch fast ausschließlich dunkelhäutig...da kommt auch kein Weißer mehr dran!!
Warum auch immer...
Aber mit nachäffen ist es sicher nicht getan. Die meisten DSH sind aus meiner Sicht zu lang, um eine ebenso flinke Wendung VOR dem HF hinzubekommen. Und die HF zeigen diese meist auch nicht korrekt, sondern gehen zur Seite weg.
Schuster, bleib bei deinen Leisten und mach etwas aus dem, was du hast!!
Darum geht es auch nicht!!!
Natürlich können die verschiedenen Rassen aufgrund ihrer körperlichen Konstitution gleiche Übungen nur unteschiedlich ausführen. Natürlich hat Lupo recht, wenn sie sagt, die langen, schweren Hunde eignen sich einfach nicht so gut für diese schnellen Drehungen auf der Stelle (wobei es hier aus Ausnahmen gibt). Das ist alles richtig.
Es geht darum, daß die Ausbildung nicht stimmt. Schaut Euch doch mal die Videos an oder noch viel besser, schaut Euch die Hunde live an oder beim Training.
Auf dieser Veranstaltungen waren die Besten ihrer Rasse vertreten. Das wird man nur, wenn man Potential hat und einen guten Hundeführer sowie ein gutes Umfeld. Was bei den Schäferhunden aber eklatant auffiel ist die schlampige Ausbildung und auch die schlampige Vorführweise.
Nehmen wir nur mal die Freifolge. Die meisten DSH gingen zwar neben ihrem Führer, aber hatten den Kopf woanders. Da ging man vor, da kam man weit seitlich rein, man hat Kehrwendungen verschlafen, man hielt keine Postition bei den Gangartwechseln, die Rechtswendungen waren Glücksache und in der Gruppe mußten die Führer viel Einsatz bringen, damit das Bild einigermaßen harmonisch ausgesehen hat. Dasselbe bei den technischen Übungen. Keine Spannung in den Entwicklungen, kein harmonisches Mitarbeiten, kein Anbieten an den HF. Die technischen Übungen wurden zäh ausgeführt, keine Perfektion in den einzelnen Sequenzen. Bringen war noch das Beste bei den meisten Hunden, aber auch hier war das Vorsitzen, das Anbieten des Holzes und das Abgeben nicht schön anzuschauen. Niemand sprach davon, daß die Hunde oft schwer springen und einfach nicht so leichtfüßig aussehen können wie die Malis. Aber die Technik in der Ausbildung könnten auch sie - wenn man es denn von ihnen verlangen würde.
Genau das ist aber der springende Punkt. Mit dieser Ausbildung und dem daraus resultierenden Stand wurden diese Hunde in ihren Rassezuchtverbänden auf Leistungsebene immer hoch gehandelt. Es gibt innerhalb der Rasse ganz wenig Hunde, die anders arbeiten und somit auch wenig Vergleiche. Die gibt es aber, wenn man sich im direkten Verlgeich die Hunde ansieht, und das ist nun mal eine VDH DM. Und dort sieht man auch die eklatanten Unterschiede in der Ausbildung und damit natürlich auch in der Präsentation.
Oder auch im Schutzdienst. Niemand hat darüber gesprochen, daß die Schäferhunde oder Rottweiler auch so über den Platz fliegen müssen beim revieren wie einige Malis das taten. Aber man hat davon gesprochen, daß sie weiträumig revieren, Riesenkreise ziehen um die Verstecke, die Verstecke gar nicht als solche annehmen, sondern eher als Hürde/Umweg zum eigentlichen Ziel. Das kann aber auch ein DSH lernen - das hat mit seiner Anatomie nichts zu tun. Oder die druckvollen Bell- und Stellphasen während den Kampfhandlungen. Ich habe nicht gehört, daß dies beanstandet wurde. Sehr wohl aber die zähen, wiederwärtigen Gehorsamsteile. Auch das kann man lernen - wenn man es will.
Ich finde es gut, daß der Vergleich angestellt wird und daß in diesem Vergleich auch aufgezeigt wird, an was man arbeiten sollte. Und schon immer im Hinblick auf den Lieblingsspruch der Schäferhundszene - daß man den Vergleich nicht zu scheuen braucht und natürlich immer mithalten könnte........
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Monika, ich meinte auch nur ebenso wie Taarna, dass man sich auf die Stärken SEINES Hundes konzentrieren sollte und nicht einfach etwas nachmachen, was für meinen Hund vielleicht überhaupt nicht passt.
Dieses Video "ein DSH, der wie ein Mali geht" - der Hund sieht doch einfach nur krank aus! Bzw. seine Gangart, schleift der Hintern doch fast aufm Boden...
Dafür ist ein DSH doch nicht gemacht, dass er völlig überwinkelt und auf den Hinterbeinen einknickend neben seinem HF her hoppelt. Das passt doch gar nicht zu einem Hund mit diesem Körperbau. Ein eher quadratischer Hund wie der Mali - da habe ich noch keinen gesehen, der so gehoppelt ist, weil ja die Winkelungen ganz anders gelagert sind.
Da sieht das eben harmonisch und passend aus; beim DSH aber fast immer äußerst seltsam und auch nicht wirklich schön!
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Hallo,
warum stellen nicht die Malinois leute einen Antrag das der DSH aus der VDH DM ausgeschlossen wird? so kann man sich alleine daran erfreuen wie gut die Ausbildung bei den Mali's ist.
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genau das macht doch immer wieder Spaß. So langsam kann man es ja eigentlich nur noch belächeln. Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann haut man mal vollkommen unsachlich und unsportlich um sich.......... :brech:
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ich habe das Video absichtlich nicht kommentiert. Man sieht nur eine klitzekleine Sequenz vollkommen aus dem Zusammenhang einer kompletten Unterordnung. Und diese Kehrtwendung ist mit Sicherheit fehlerhaft, auch wenn der Hund sich noch so schön anbietet..........
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atje,'index.php?page=Thread&postID=96535#post96535' schrieb:[...]Lediglich in der Unterordnung müssen sie keine zirkusreifen Nummern beherrschen aber perfekte Feinabstimmung.
Warum sollte der Wolf als Vergleich also nicht betrachtet werden?
Hallo Jo,
ich denke, dass der Vergleich mit dem Wolf dann hinkt, sobald ein Hundeführer ins Spiel kommt, denn da geht es ja nicht nur um perfekte Feinabstimmung des Wolfs allein, sondern um Zusammenarbeit mit eben diesem Hundeführer, womöglich in einer Prüfungs- oder Trainingssituation, wo andere Hunde und außerdem Zuschauer anwesend sind. Wolf? In dem Umfeld? Ich denke, der packt dann sein kleines Reisetäschchen ind geht zurück in den Wald. Fürs Arbeiten mit dem Menschen (oder fürs Spaßhaben mit dem Menschen) im Sinne der PO sind Wölfe nun mal nicht gemacht, sondern fürs Überleben draußen. Trotzdem tät sicher ein bisschen Gebrauchsfitness den Arbeitsrassen nicht schlecht ;-)
Liebe Grüße
Katja
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aik5,'index.php?page=Thread&postID=96563#post96563' schrieb:Da sieht man einen Schäfer der "wie ein mali geht":
http://www.youtube.com/watch?v=MV5I9J8bs...re=related
schöne arbeit, ich finde das sieht aber egal bei welcher rasse ungesund aus... Interessant find ich bei diesem Vidio,wie groß die Unterschiede der UO-Arbeit in B+C sind(YouTube,etwas weiter unten)
hier zeigt der Hund dann eine sehr typische DSH arbeit in "C".
Wobei ich wieder bei der Frage lande,ob das der Weg ist,die Qualität der DSH durch Selektion zu verbessern?
Ist dieser,zugegeben sehr gut gearbeitete Hund der Lösungsansatz für die DSH-Probleme,nur weil er auf Punktgewinn und Maliarbeit gearbeitet wurde?
Auch wenn ich die Arbeit akzeptiere,die diese Leute gemacht haben,so ist es nicht das,was ich mir als DSHtyisch ansehe.
Leider hab auch ich keine wirkliche Lösung,wie man die teils berechtigten Vorwürfe(M.Grünen) beheben könnte,so sollten sie aber nicht aussehen,meine Meinung.
Ich bleibe dabei,die Grundsteine für Leistung werden in der Zucht gelegt,nur daraus kann eine Ausbildung resultieren,die die Fähigkeiten der Hunde/ Rasse zur Beurteilung über Eignung oder Nichteignung zulassen.
Allein hier haben die Malis einen fast uneinholbaren Vorsprung,Holland,Belgien,Frankreich sind ein scheinbar unerschöpflicher Pool.
Solange die Zuchtvereine sich nicht auf einen Typus festlegen können,welche Eigenschaften ein tyischer DSH haben muß und wie man das erreicht,wird das nix mit verbessern,ist wie in der F1,mit nem Lotus fährst du mit,gewinnen is aber nich.
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
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Heinz, von Deiner Warte aus betrachtet, sicher nicht wegzudiskutieren.....
Mensch Leute, jetzt hängt Euch doch nicht daran auf, wie die Hunde gehen - ob Kopf in den Nacken oder nicht!!!! Diese Übung sind nur 10 Punkte!!! Das ist AUCH NICHT der springende Punkt!! Wenn ein Hund in der richtigen Position geht und den Kopf nicht in den Himmel streckt und sich somit nicht bei jedem zweiten Schritt aufgrund seiner Anatomie auf den Arsch setzt, aber aufmerksam arbeitet, sich gut anbietet und die Konzentration und Spannung über die Übung beibehält, wird auch dieser Hund mit einer vollen Punktzahl bewertet!! Auch bei einem Markus Neutz (um ihn jetzt mal als Beispiel zu nehmen weil er die VDH DM gerichtet hat).
Der Unterschied besteht doch darin, daß die einen Hunde eine durchgängig gleich hohe Konzentration beibehalten, stets ihren Ausbildungsstand abrufen und sich komplett auf ihren Führer und die gemeinsame Arbeit einlassen und die anderen Hunde ihr eigenes Ding machen und es so aussehen lassen, als würden sie mehr oder weniger gezwungenermaßen "mitarbeiten" (auch hier bitte immer wieder Ausnahmen, die die Regel bestätigen).
Ich weiß echt nicht, wie ich es noch ausdrücken könnte, damit man mich versteht......
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@martin: ich habe keine Pauschalaussage getroffen! Auch bei den DSH gibt es unterschiedliche Typen. Wenn ich einen kurzen kompakten Hund habe, der den Affensprung von sich aus anbietet dann kann ich den ausbauen. Wenn ich einen langrückigen und schwerfälligeren Hund habe sollte ich besser die konventionelle hintenrum Methode anwenden um mir und dem Hund einen Gefallen zu tun. Mehr nicht. Nur wenn ich dort HF sehe, die ihrem - eigentlich dafür nicht geeigneten Hund - unbedingt eine Übung so lehren nur weil die anderen sie so machen, dann kann ich nur sagen: selbst Schuld! Dann hat sich der HF die Punkte selber gezogen weil er von seinem Hund etwas verlangt hat was er aufgrund anatomischer Gegebenheiten gar nicht leisten kann.
Wenn ich sehe das es HF gibt die ihren Hund noch immer vorführen als wenn sie eine alte Kriegsverletzung hätten, im Laufschritt einfach nur die Beine etwas mehr anheben oder im Langsamschritt einen Stechschritt präsentieren, dann kann ich nur sagen: selbst Schuld.
@Petra: eigentlich sollte ich dein Posting unkommentiert lassen, aber Du benimmst Dich, als wenn dir jemand den Lolly geklaut hätte. Es geht doch um etwas ganz anderes! Es geht darum das viele DSHler noch immer in ihrer eigenen kleinen "heilen" Nr.1 Gebrauchshundewelt schlummern und den Fortschritt der Zeit noch nicht mitbekommen haben. Es geht darum über den Tellerrand zu schauen (für alle übrigens) Veränderungen zu erkennen, Phantasie zu entwickeln, ausgetretene Pfade zu verlassen und auch mal etwas neues zu wagen.
Gruß Lupo
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