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voran von scherk
#31
Wie zu lesen ist, äußern sich hier zum Thema – Auslegung der PO - zufällig 2 LR über das Voraussenden / Laufen in der UO. Ich habe immer angenommen, dass für ALLE LR nur 1 PO gilt und diese auch bei der Beurteilung des Teams anzuwenden ist. Bisher habe auch ich immer geglaubt, dass jede Übung mit der Grundstellung beginnt. Im Januar war doch in Kleinmachnow die Richtertagung, wurde dort etwa über eine neue Auslegungsvariante der PO gesprochen?!
Kann ich mir einfach nicht vorstellen. Wir sollten uns doch alle daran halten – was in der PO geschrieben steht – egal ob HF oder LR. Manches Mal habe ich den Eindruck, dass es an der Zeit ist nur erfahrene HF zum LR-Amt zuzulassen. Ein wenig mehr Praxiserfahrung mit dem Hund würde manch einem LR ganz gut tun. Klar „müssen“ die Augen des LR bei einer Meisterschaft sehr gut intakt sein um alle Hilfen des HF zu erkennen. Und diese sollten auch "bestraft" werden. Aber das Maß aller Dinge ist immer noch die aktuelle Prüfungsordnung.
mfg Chris
"Alle klugen Menschen wissen, dass die Wahrheit nicht die Hauptspeise ist,
sondern nur ein Gewürz dazu"
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#32
Hallo zusammen,

bin zwar nur ein absolut Mini-Licht im Hundesport (wenn überhaupt), hab aber trotzdem (oder deshalb?) eine kleine Verständnisfrage:


Jürgen Rixen,'index.php?page=Thread&postID=92180#post92180' schrieb:in der PO steht aber auch, dass jede Übung mit der Grundstellung beginnt (und endet). Welche Anweisung ist höherrangig?
Es steht auch in der PO, dass man einen Hund nach der Übung loben darf. Auch diese Anweisung widerspricht dem "Fuß führen" zwischen den Übungen.

Jürgen, ich verstehe nicht, wo sich das widerspricht?

Ich habe gelernt, daß ich den Hund in Grundstellung loben darf. Das kann man doch so machen, daß der Hund in Grundstellung verbleibt - dafür muss er sie doch nicht (zwangsläufig) verlassen?

Grüsse,

Claudia
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#33
Richtig, aber beim Vorbereiten zum Voraus verbleibt der Hund auch in der GS, ihm wird nur ein Fingerzeig gegeben.

Im Übrigen hat Jürgen recht, wenn diese Vorbereitung gezogen wird, dann frage ich mich woher die Punkte dafür herkommen die da gezogen werden. Es kann nicht möglich sein Punkte zu ziehen wenn der HF nicht in einer Übung ist!

Und wenn doch, dann müßte auch JEDE Unkorrektheit beim Führen des Hundes zwischen den Übungen mit Punktabzug bestraft werden. Sprich, jeder Schritt ab Betreten des Prüfungsplatzes wird bewertet.

Was für ein Schwachsinn! Ersatzweise (da eine solche Regelung nicht kommen wird, da bin ich mir sicher) ist das willkürliche Abziehen von Punkten vor einer bestimmten Übung (hier: Voraus) Unsinn.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#34
Ich versteh die ganze Diskussion jetzt nicht. Jedem der schon mal auf größeren Prüfungen geführt hat ist doch wohl klar, dass die Übung mit dem Betreten des Platzes beginnt und mit dem Verlassen endet. Das hat nichts mit "Schwachsinn" oder sonstigen zu tun. Also wird auch Fehlverhalten zwischen den Übungen bestraft. Wenn mein Hund zwischen den Apportübungen den HF verlässt und an die Eckfahne pinkelt wird doch auch keiner erwarten, dass dieses Verhalten ohne Konsequenzen bleibt. Die komplette Unterordnung ist doch strikt geregelt. Z.B. steht ja ausdrücklich in der PO, dass das Loben in der GST gestattet ist. GST heißt neben dem Hundeführer sitzen. Und in der PO steht auch, dass der Hund zwischen den Übungen in Fußposition zu bleiben hat. Darüber gibt es doch gar nichts zu diskutieren. Wenn ich vor einer Veranstaltung auf solche Dinge hinweise, dann ist das nichts anderes als die Hundeführer nochmal auf die gängige PO hinzuweisen.
Alles was über das Erlaubte hinausgeht, ist folglich auch zu entwerten (als Beispiel zum Voraus: Bellen lassen, Platz legen und weglaufen, am Halsband hochziehen usw.).
Insofern finde ich diese Ansprachen eine sehr faire Geste, jeder HF hat dort die Möglichkeit unklare Dinge zu klären. Wenn dort Verstöße gegen die PO eingefordert werden, dann kann man das im Vorfeld klären.

Gruß Markus
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#35
Hallo Markus,
ich kann Dir grundsätzlich folgen. Wo allerdings kann zwischen Vorbereitungshandlung in der Gst und dem Loben in der Gst. unterschieden werden?
Hf sind ja häufig sehr kreativ _b_
Bye Uwe
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#36
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=92177#post92177' schrieb:ebenso das Feld,wo das Holz landen soll _b_ _b_ _b_ _b_
Ohjee, das könnte für viele von uns ( Frauen Confusedtumm: ) echt zum Problem werden :whistling:
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#37
Moin Moin,
beim Voraus befindet man sich ja nicht einmal in der Nähe der Endgrundstellung der vorangegangenen Übung. Ich darf den Hund da also nicht mehr loben oder ihm eine Hilfe geben. Ersteres ist nur in einer Endgrundstellung erlaubt und Körperhilfen innerhalb einer Übung sind nicht erlaubt. Die Frage ist nun: beginnt die Übung "Voraus" mit Einnehmen der Grundstellung, oder erst mit Freigabe des Richters?

Wenn letzteres richtig ist, dann sehe ich durchaus Spielraum für ein Handzeichen, so lange der Hund und der HF seine Position nicht verändert. Insgesamt ist das aber schon Nörgeln auf sehr hohem Niveau.

Gruß,
Andreas
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#38
luca,'index.php?page=Thread&postID=92233#post92233' schrieb:Insgesamt ist das aber schon Nörgeln auf sehr hohem Niveau.
Seh´ich auch so! (Daumen-hoch-Smiley geht leider nicht bei mir)

Wenn man nix mehr "zum Ziehen" hat, wird auf solchen Quatsch zurück gegriffen!
MfG
Maik
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#39
M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=92251#post92251'[/quote' schrieb:Wenn man nix mehr "zum Ziehen" hat, wird auf solchen Quatsch zurück gegriffen!

als Quatsch würde ich es nicht unbedingt betiteln.
Das Problem ist doch eher auf den unteren Ebenen zu suchen. Wird das Procedere bis in die OG´en runtergebrochen, dann wird es sicher schwierig.
M.E. würde da nur eine SchH 4 und SchH 5 (Landes-/ Bundesebenenbewertungsrichtilinie) helfen. Dort könnten die Kriterien höher gesetzt werden und es gäbe auch kein Problem mit "einer" PO.

Auch hohem Niveau sind viele Hunde kaum noch zu unterscheiden. Da müssen schon weitere Kriterien herangezogen werden.
Bye Uwe
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#40
markus16,'index.php?page=Thread&postID=92216#post92216' schrieb:Ich versteh die ganze Diskussion jetzt nicht. Jedem der schon mal auf größeren Prüfungen geführt hat ist doch wohl klar, dass die Übung mit dem Betreten des Platzes beginnt und mit dem Verlassen endet. Das hat nichts mit "Schwachsinn" oder sonstigen zu tun. Also wird auch Fehlverhalten zwischen den Übungen bestraft. Wenn mein Hund zwischen den Apportübungen den HF verlässt und an die Eckfahne pinkelt wird doch auch keiner erwarten, dass dieses Verhalten ohne Konsequenzen bleibt.

Alles was über das Erlaubte hinausgeht, ist folglich auch zu entwerten (als Beispiel zum Voraus: Bellen lassen, Platz legen und weglaufen, am Halsband hochziehen usw.).

Gruß Markus

Damti hätte ich prinzipiell kein Problem, wenn es dafür Punkte geben würde - dann könnte man sie auch für solch falsches Verhalten, übertriebenes Loben, Vorbereiten etc. ziehen.
Das errinnert mich stark an die Bewertung in der alten FH2 bzw. IPO-FH bei SV und DMC, wo der Ident-Gegenstand im Stöberfeld keine Punkte hatte, bei Überlaufen aber -2 Punkte gezogen wurden.

Dann lasst uns zukünftig für solche Sachen + 10 Punkte, die können dann auch gerne gezogen werden.
Und wenn schon, dann hätte ich wirklich von Betreten bis Verlassen des Platzes eine perfekte Arbeit, egal ob Schutzdienst oder Unterordnung, und wenn wir sonst alles ohne Leine führen, dann bitte auch zur LR-Besprechung und bei Verlassen nach der Besprechung.

Oder wie soll man denn bitte sonst das entwerten, was in den letzten Jahren immer auf den dhv-DM gezogen wurde, dass nämlich das Leine-Beissen eines Hundes nach der Besprechung entwertet wird.
Wenn man sich dann nicht freuen dar (und mit einem auch der Hund), wann dann?

tschau Anja
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