Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Meterhürde Hilfe!
#1
Ein erfahrener Hund, überregional geführt (BSP), hat große Probleme mit der Hürde. Er ist gesund und springt aus dem Stand proplemlos drüber, dann mit Anlauf springt er zu früh, zu flach und knallt immer wieder mit dem Knie gegen die Hürde, auch bei geringen Höhen. Er macht das schon seit Jahren, auch ohne Holz oder anderes Triebmittel, es sieht aus wie ein reines Timingproblem. Wir haben es schon mit allem Möglichem probiert, Gummi, Besen, mehrere Balken vor der Hürde und vieles mehr. Jetzt denk die Besitzerin und Hundeführerin schon darüber nach ihn nicht mehr starten zu lassen, wäre wirklich schade drum.

Hat jemand einen Rat?
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
Zitieren
#2
vielleicht ist er kurzsichtig.
meine eltern hatten früher einen pudel ,wenn der irgendwo rüberspringen wollte ist er genau reingesprungen.
ist mein ernst,,nicht als spass verstehen.
mfg
Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden.
Zitieren
#3
vielleicht trainiert ihr erst einmal nur einen Weitsprung auf ebener Erde. Wenn der Hund dies sicher über 2-3 m zeigt, dann langsam Höhe hinzunehmen und die Weite verringern.
Das wäre so ein erster Gedanke von mir.
Bye Uwe
Zitieren
#4
Hallo,

...ist schon verwegen, zu einem auf hohem Niveau erfahrenen Hund aus der Ferne etwas zu sagen.

Ich persönlich und auch in den Vereinen habe die beste Erfahrung mit der verstellbaren Pendelhürde erzielt.
Junge und ältere Hunde, die Springprobleme hatten, sind sichere Springer geworden.
Selbst mein jetzt 5 Jahre alter Rüde hat vor einem Jahr erst das berührungsfreie Springen gelernt. Über jede 1Meter Hürde!

Das Problem war, die Hunde können aus dem Stand problemlos über die Hürde springen. Aber aus dem Lauf heraus waren sie nicht in der Lage die Oberkante zu fokussieren. Dadurch, dass bei jedem Sprung die Schräglage (rechts oder links höher) und die Höhe verändert wird, lernt der Hund die Oberkante zu fokussieren und den Sprung zu timen.
Setzt der Hund auf oder streift, verletzt er sich nicht. Das pendelnde Brett fällt nur scheppernd hinter ihm runter und er ist beim nächsten Mal bemüht, das wackelnde Ding nicht zu berühren. Auch werden Meidebereiche durch Erschrecken nicht angesprochen.
Das fällt mir spontan dazu ein. Vorausgesetzt der Hund ist gesund.

freundliche Grüße
Iwan1
__________________________________________________________________________________________________________________________________

... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein... [Bild: smilie_happy_288.gif] (Zitat: weiß nicht, aber wahr...)
Zitieren
#5
Das Problem haben viele Hunde. Die einen weil sie Triebblind sind, die anderen weil sie keine Technik haben und andere haben vielleicht wirklich Probleme mit den Augen oder kein Distanz/Höhengefühl.
Ich kann dir bis auf einen Aufbau mit niedrigen Höhen und vor allem dem Abbau des Triebes HIN zum Holz (damit sich der Hund Zeit nimmt für die Hürde- ist aber für überregionale Prüfungen sicher nicht punktedienlich) nicht viel raten.
Eins liegt mir aber am Herzen. Wenn der Hund an der Hürde kleben bleibt, geht damit meist auch ein Überschlagen des Rückens einher. Da aber gerade da hinten der Hund am empfindlichsten ist, möchte ich euch empfehlen nicht weiter auf Teufel komm raus daran zu arbeiten, ansonsten bekommt ihr es zwar vielleicht irgendwie hin, dass er ohne Berührung die Hürde überwindet, aber durch das viele Training hat er dann im Rücken so Schaden genommen hat, dass er deshalb nicht mehr geführt werden kann.

Du schreibst er ist gesund, was ich auch glaube, wann war aber seine letzte Untersuchung des Rückens (vor allem letzte Rückendrittel bis Rutenansatz)? Ansonsten würde ich schauen ob der Hund nicht vielleicht schon Schaden genommen hat und kurz vor einem Bandscheibenvorfall oder ähnlichem steht.

Ich finde die Einstellung, den Hund nicht mehr prüfungsmäßig zu führen in Ordnung, da ihm dadurch womöglich körperlicher Schaden erspart wird.
Und wenn der Hund schon höher geführt wurde, dann hat er schon gezeigt was er kann. Alles andere ist dann objektiv betrachtet nur für das Ego des Hundeführers, auch wenn dem Hund es offensichtlich keine Probleme bereitet x-mal gegen die Hürde zu brettern.

Viel Erfolg beim Training und für die richtige Entscheidung
Silvana
Gruß Silvana
Zitieren
#6
bomber,index.php?page=Thread&postID=64657#post64657' schrieb:vielleicht ist er kurzsichtig

Ich finde diese Antwort gar nicht so abwägig, vor allem, da der Hund aus dem Stand perfekt über die Hürde springt. Es reicht ja schon, wenn der Hund einen Schaden an einem Auge hat, dann hat er keine Möglichkeit, korrekt räumlich zu sehen (meine Katze hatte ein defektes Auge und sprang immer gegen die Heizung, statt auf die Fensterbank). Und dann fehlt einfach die Option, die Hürde richtig einzuschätzen.

Und es ist ja auch ziemlich einfach, die Augen erst mal zu überprüfen, bevor man alle Wege einer Ausbildung durchläuft, um dann festzustellen, das es doch gar nichts mit Technik, sondern doch mit Gesundheit zu tun hat.

Gruß Tina
Ein Hund, der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch, der lügt.
Zitieren
#7
Vielen Dank, für eure bisherigen Antworten!

Der Hund wurde letzten Herbst komplett durchgeröngt, alles in Ordnung. Die Augen wurden nicht untersucht. Bei einem Augenproblem müsste er doch eigentlich auch Probleme beim Schutzdienst zeigen. Es macht erinen tollen Schutz und zeigt keinerlei Probleme im Absprung und Timing.

Die Pendelhürde hört sich gut an. Hat vielleicht jemand eine Bauanleitung?

Vielleicht ist es inzwischen auch eine Kopfsache, da er die Probleme schon länger hat und sich schon so oft die Knochen pölliert hat (entwchuldigt den Ausdruck). Ich kann euch versichern, dass uns die Gesundheit des Hundes vor irgrndwelchen Erfolgen steht und er hat wirklich seine Klasse bewiesen.
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
Zitieren
#8
Chaco,index.php?page=Thread&postID=64674#post64674' schrieb:Die Pendelhürde hört sich gut an. Hat vielleicht jemand eine Bauanleitung?
...wenn Du willst, kann ich Dir morgen ein paar Detailfotos zum Bau zukommen lassen.

Nach dem Bau würde ich Dir auch bei Bedarf eine Trainingsanleitung für den schematischen Aufbau schicken.

Wir haben übrigens im Verein eine ältere Hündin (8J..?) die permanent aus Unsicherheit "aufgesetzt" hat. Nach 3 - 4 Übungseinheiten springt sie frei, ohne zu streifen.

freundliche Grüße
Iwan1
__________________________________________________________________________________________________________________________________

... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein... [Bild: smilie_happy_288.gif] (Zitat: weiß nicht, aber wahr...)
Zitieren
#9
Chaco,index.php?page=Thread&postID=64674#post64674' schrieb:Bei einem Augenproblem müsste er doch eigentlich auch Probleme beim Schutzdienst zeigen. Es macht erinen tollen Schutz und zeigt keinerlei Probleme im Absprung und Timing.

war auch nur eine Idee. Allerdings hat er beim Schutzdienst ja immer ein Ziel, das in Bewegung ist und die Hürde steht still.

Gruß Tina
Ein Hund, der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch, der lügt.
Zitieren
#10
Hallo Iwan,

das wäre echt super von Dir! Danke Confusedquint: Brauchst du noch irgendwelche Informationen? Email?
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste